Pflege (telc)
Deutsch
Übung 1.11
Übung 1.18
Übung 1.19
Übung 2.1
Übung 2.2
Übung 2.4
Übung 3.1
Übung 3.2
Der mündliche Teil ist die wichtigste Hürde der Prüfung: Ohne mindestens B1 im Sprechen gibt es kein Zertifikat — egal wie gut die schriftlichen Teile waren. Hier erfährst du alles über Aufbau, Bewertung und typische Fehler.
Die mündliche Prüfung findet in der Regel als Paarprüfung statt — zwei Teilnehmende werden gemeinsam geprüft. Bei einer ungeraden Zahl von Teilnehmenden wird eine Person allein geprüft, wobei einer der Prüfer die Rolle des zweiten Teilnehmers übernimmt.
Die Prüfung dauert ca. 16 Minuten. Davor gibt es 20 Minuten Vorbereitungszeit. Für jede Prüfung sind zwei lizenzierte telc-Prüfer erforderlich — beide bewerten, aber nur einer führt das Gespräch (Interlokutor).
Du sprichst über deine Erfahrungen und Meinungen zu einem Pflegethema — oft mit einer Bildbeschreibung. Anschließend stellen die Prüfer Fragen zu deinen Aussagen.
Was erwartet wird: eigene Meinung äußern, Erfahrungen aus dem Pflegealltag einbringen, auf Fragen spontan reagieren.
Du hältst einen kurzen, strukturierten Vortrag zu einem vorgegebenen Pflegethema. Danach stellen die Prüfer Fragen zu deinem Vortrag.
Was erwartet wird: klarer Aufbau mit Einleitung, 2–3 Hauptpunkten und einem Fazit. Kein freies Erzählen — ein echter Minivortrag.
Du diskutierst mit deinem Prüfungspartner ein kontroverses Thema aus dem Pflegebereich. Beide Seiten sollen verschiedene Standpunkte vertreten und aufeinander eingehen.
Was erwartet wird: aktiv argumentieren, nachfragen, widersprechen — kein einfaches Zustimmen.
Beide Prüfer bewerten unabhängig voneinander nach vier Kriterien:
Zu kurze Antworten — ein Satz reicht nicht. Die Prüfer erwarten ausführliche Aussagen mit Begründung.
Die Bildbeschreibung bleibt oberflächlich — nur „Ich sehe eine Frau im Bett" ohne Bezug zum Pflegethema oder zur eigenen Erfahrung.
Nur beschreiben, nicht bewerten — kein eigenes Meinungsausdruck. Auf B2 wird erwartet, dass man Stellung nimmt.
Kein klarer Aufbau: kein Einstieg, kein Fazit — der Vortrag wirkt wie ein Gedankenstrom ohne Struktur.
Vorbereitungszeit nicht genutzt — keine Stichpunkte gemacht. Ergebnis: Vortrag wird stockend und unvollständig.
Aus Nervosität zu schnell sprechen — Prüfer und Partner verstehen nicht alles, was die Note bei Aussprache senkt.
Allem zustimmen — kein echter Dialog. Die Aufgabe heißt „diskutieren", nicht „bestätigen". Bewertung bei Aufgabenbewältigung sinkt deutlich.
Das Gespräch bricht ab — kein Weiterfragen, keine Reaktion auf den Partner. Eine Diskussion braucht Impulse von beiden Seiten.
Medizinischen Fachwortschatz unter Druck vergessen — auf einfache Umschreibungen ausweichen, statt Fachbegriffe zu verwenden.
Auf Vorbereitung mit BO findest du Übungen speziell für den mündlichen Teil — mit echten Pflegethemen, Beispielsätzen und Redemitteln.

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