Hochzeitseinladung

Situation:

Sie sind beide am nächsten Wochenende zu einer Hochzeitsfeier in Papenheim eingeladen. Die Stadt ist etwa 200 km von Ihrem Wohnort entfernt und Sie waren noch nie dort.

Aufgabe:

Planen Sie gemeinsam, was Sie tun wollen. Hier haben Sie einige Notizen:

1. Welches Verkehrsmittel?
2. Welches Geschenk?
3. Welche Kleidung?
4. Wo übernachten?

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TN1: Hast du gehört, dass wir nächstes Wochenende beide zur Hochzeit von unserem Freund Felix und seiner Verlobten Sara in Pappenheim eingeladen sind? Die Stadt liegt etwa 200 Kilometer von hier entfernt und ich war noch nie dort — ich finde, wir sollten das gemeinsam gut planen, damit alles reibungslos klappt!

TN2: Ja, ich habe die Einladung auch bekommen — wie schön, eine Hochzeit! Das wird bestimmt ein wunderschönes Fest und ich freue mich sehr darauf. Aber du hast recht, 200 Kilometer sind keine kleine Strecke und wir müssen wirklich alles gut organisieren. Mit welchem Verkehrsmittel sollen wir denn nach Pappenheim fahren?

TN1: Ich denke, wir sollten mit dem Zug fahren — das ist bequem, wir müssen uns um keinen Parkplatz kümmern und können auf der Hinfahrt entspannen. Außerdem darf man nach einer Hochzeitsfeier kein Auto fahren, wenn man etwas getrunken hat — mit dem Zug haben wir dieses Problem nicht. Was meinst du, welches Geschenk sollen wir mitbringen?

TN2: Ich würde am liebsten etwas schenken, was wir selbst basteln oder kochen — zum Beispiel ein selbstgemachtes Fotobuch mit gemeinsamen Erinnerungen oder ein Glas selbstgemachte Marmelade. Das ist persönlicher und kommt von Herzen! Was hältst du davon?

TN1: Hmm, das finde ich ehrlich gesagt nicht so passend für eine Hochzeit. Selbstgemachte Geschenke sind nett, aber bei einer Hochzeit erwartet man etwas Praktisches, das dem Paar wirklich hilft — Felix und Sara ziehen zusammen und brauchen bestimmt viele neue Sachen für ihre gemeinsame Wohnung. Ich schlage vor, wir schauen auf ihrer Wunschliste nach und kaufen etwas daraus — so wissen wir genau, dass es ihnen gefällt und sie es wirklich brauchen. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, da hast du völlig recht — eine Wunschliste ist die beste Lösung, dann schenkt man nichts doppelt und das Paar bekommt wirklich, was es sich wünscht! Ich schaue heute Abend noch auf der Liste nach. Welche Kleidung sollen wir zur Hochzeit anziehen — hast du schon etwas überlegt?

TN1: Ich denke, bei einer Hochzeit muss man sich festlich kleiden — für mich kommt ein dunkler Anzug mit Krawatte in Frage, das ist klassisch und immer richtig. Man sollte auf jeden Fall nicht zu leger erscheinen, das wäre respektlos gegenüber dem Brautpaar. Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung — ein Anzug mit Krawatte ist manchmal übertrieben, besonders wenn die Hochzeit in einem lockeren Rahmen stattfindet. Ich finde, wir sollten zuerst nachschauen, ob es auf der Einladung einen Dresscode gibt — manche Hochzeiten sind elegant-formal, andere sind eher festlich-leger. Ich schlage vor, wir schreiben Felix kurz eine Nachricht und fragen nach dem Dresscode, dann machen wir auf jeden Fall nichts falsch. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, das ist wirklich der klügste Weg — einfach kurz nachfragen und dann weiß man genau, was erwartet wird! So erscheint keiner zu formell oder zu leger und wir fühlen uns beide wohl auf der Feier. Und wo sollen wir übernachten — hast du schon nachgeschaut?

TN2: Ich würde am liebsten in einem günstigen Hostel übernachten — das spart viel Geld und für eine Nacht reicht das völlig aus. Was hältst du davon?

TN1: Hmm, ein Hostel finde ich ehrlich gesagt nicht so passend. Wir kommen von einer eleganten Hochzeitsfeier und möchten uns am nächsten Morgen frisch und erholt fühlen — in einem Hostel schläft man oft schlecht, weil es laut ist und man sich das Zimmer mit Fremden teilt. Ich schlage vor, wir buchen zusammen ein günstiges Hotel oder eine kleine Pension in Pappenheim — wenn wir das Zimmer teilen, kostet es nicht viel mehr als ein Hostel und wir schlafen viel besser. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, da hast du recht — nach einer langen Feier braucht man wirklich ein ruhiges Zimmer zum Erholen! Wenn wir das Zimmer teilen, hält sich der Preis in Grenzen und wir haben trotzdem unsere Ruhe. Ich schaue heute noch nach verfügbaren Hotels in Pappenheim — am besten in der Nähe der Feier, damit wir nicht weit laufen müssen. Gut, ich glaube, wir haben wirklich an alles gedacht!

TN1: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen.

TN2: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
Verkehrsmittel: wir fahren mit dem Zug — bequem, kein Parkplatzstress und nach der Feier kein Problem mit Alkohol am Steuer.
Geschenk: wir schauen auf der Wunschliste des Brautpaars nach und kaufen etwas Praktisches für ihre gemeinsame Wohnung.
Kleidung: wir schreiben Felix kurz eine Nachricht und fragen nach dem Dresscode — dann sind wir auf der sicheren Seite.
Übernachtung: wir buchen zusammen ein günstiges Hotel oder eine Pension in Pappenheim — Zimmer teilen spart Geld und wir schlafen viel besser als im Hostel.

TN1: Perfekt, so machen wir das! Ich freue mich riesig auf die Hochzeit — Felix und Sara werden bestimmt sehr glücklich sein, uns beide dort zu sehen!

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