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TN1: Hast du gehört, dass unser Freund Jonas für drei Tage zu seinen Verwandten fahren muss? Er hat mich gefragt, ob wir seinen Sohn Tim betreuen können — Tim ist 9 Jahre alt und geht noch zur Schule. Jonas kann ihn nicht mitnehmen. Ich dachte, wir machen das zusammen — zu zweit ist das einfacher! Was meinst du?
TN2: Ja, das hat er mir auch erzählt — armer Jonas, das ist sicher nicht einfach! Aber Tim ist ein nettes Kind — das schaffen wir zusammen. Hauptsache wir planen alles gut. Wie wird Tim zur Schule gebracht und abgeholt?
TN1: Ich denke, ich bringe Tim morgens zur Schule — ich fahre sowieso in die Richtung. Aber nachmittags kann ich ihn nicht abholen — da arbeite ich noch. Was meinst du, kannst du ihn abholen?
TN2: Ja, nachmittags kann ich! Ich bin meistens um 15 Uhr fertig — und die Schule endet um 13 Uhr. Ich hole ihn ab und bringe ihn zu mir nach Hause bis du kommst. Was soll Tim denn essen?
TN1: Ich denke, ich koche jeden Abend etwas Einfaches — Nudeln, Suppe oder Reis mit Gemüse. Das mögen Kinder meistens. Was meinst du dazu?
TN2: Da bin ich anderer Meinung. Jeden Abend kochen ist viel Arbeit — wir haben beide Jobs und wenig Zeit. Ich schlage vor, wir teilen die Tage auf — du kochst einen Tag, ich koche den nächsten. Und mittags bekommt Tim in der Schule Essen — das ist einfacher. Bist du damit einverstanden?
TN1: Ja, Kochen aufteilen ist viel besser! So hat niemand zu viel Stress. Und Jonas soll uns sagen, was Tim gerne isst und was er nicht mag — manche Kinder haben Allergien oder essen kein Fleisch. Wie können wir Tim bei den Hausaufgaben helfen?
TN2: Ich würde sagen, Tim macht die Hausaufgaben alleine — er ist 9 Jahre alt, das schafft er selbst! Was hältst du davon?
TN1: Da bin ich anderer Meinung. 9 Jahre ist noch jung — manchmal hat man Fragen oder versteht etwas nicht. Wenn niemand hilft, macht Tim die Hausaufgaben falsch und das ist schlecht für die Schule. Ich schlage vor, wir sitzen kurz neben ihm wenn er Hausaufgaben macht — nicht alles erklären, aber da sein wenn er Hilfe braucht. Das dauert nur 20 Minuten. Bist du damit einverstanden?
TN2: Ja, dabei sein ist wichtig! Man muss nicht alles erklären — aber ein Kind fühlt sich sicherer wenn jemand da ist. Und wenn Tim wirklich nicht weiterkommt, können wir helfen. Was können wir in der Freizeit zusammen unternehmen?
TN1: Ich denke, wir gehen mit Tim in den Park — draußen spielen ist gut für Kinder. Und vielleicht Fußball spielen — das mögen die meisten Jungs! Was meinst du dazu?
TN2: Da bin ich anderer Meinung. Park und Fußball ist schön — aber nur drei Tage Park ist langweilig für ein Kind. Ich finde, wir planen etwas Besonderes für einen Tag — zum Beispiel ins Kino oder in den Zoo. Das macht Tim richtig Spaß und er vermisst seinen Vater weniger. Ich schlage vor, einen Tag Park und Fußball und einen Tag Kino oder Zoo. Hast du eine andere Idee?
TN1: Ja, das ist ein toller Plan! Einen Tag draußen spielen und einen Tag etwas Besonderes — so hat Tim jeden Tag etwas zum Freuen. Und Jonas wird sehr froh sein, dass Tim gut betreut wird. Gut, ich glaube, wir haben alles geplant!
TN2: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen.
TN1: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
Schule: du bringst Tim morgens hin — ich hole ihn nachmittags ab und pass auf ihn auf bis du kommst.
Essen: wir teilen die Tage auf — einer kocht, dann der andere. Jonas sagt uns vorher was Tim mag und was nicht.
Hausaufgaben: wir sitzen neben Tim wenn er lernt — nicht alles erklären, aber da sein wenn er Hilfe braucht.
Freizeit: einen Tag Park und Fußball — einen Tag Kino oder Zoo als besonderes Erlebnis.
TN2: Super, so machen wir das! Tim wird sich wohlfühlen und Jonas kann entspannt zu seinen Verwandten fahren. Wir sind ein gutes Team!

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