Diensthandy

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Sie hören vier Gespräche. Welcher der Sätze a–f passt am besten zu welchem Gespräch? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben. Lesen Sie jetzt die Sätze a–f. Dazu haben Sie eine Minute Zeit.

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Gespräch 1
Frau 1: Habt ihr schon mitbekommen, dass die Firma für alle ein Diensthandy anschaffen will?
Herr: Das habe ich auch gehört. Endlich – dann muss ich nicht mehr mein privates Gerät für Firmenanrufe benutzen und alles selbst bezahlen.
Frau 2: Aber heißt das dann auch, dass wir nach der Arbeit immer erreichbar sein müssen? Das wäre mir zu viel.
Herr: Nein, da sehe ich kein Problem. Wenn die Arbeitszeit vorbei ist, schalten wir es einfach aus. So einfach ist das.
Frau 1: Na hoffentlich. Ich möchte nicht, dass der Chef abends anruft, wann immer er will.
Herr: Das geht auch gar nicht. Es muss klare Regeln geben – erreichbar nur während der Arbeitszeit. Unter dieser Bedingung finde ich das sehr praktisch.
Frau 2: Am besten fragen wir ihn direkt, wie er sich das vorstellt.

Gespräch 2
Frau: Hallo Leon, wie war der Urlaub? Siehst du gut erholt aus?
Leon: Es war eigentlich schön, aber ständig kamen Nachrichten aus dem Büro rein. So richtig abschalten konnte ich nicht.
Frau: Warum hast du denn dein Diensthandy überhaupt mitgenommen?
Leon: Wir waren gerade mitten in einem Projekt. Ich wollte erreichbar sein, falls wirklich etwas Dringendes passiert. Dass dann auch noch alle anderen Mails kommen würden, hatte ich nicht bedacht.
Frau: Naja, das hast du dir selbst eingebrockt. Im Urlaub hat die Arbeit nichts zu suchen.
Leon: Ich weiß. Das war eine Ausnahme. Aber beim nächsten Mal lasse ich das Diensthandy einfach zu Hause.

Gespräch 3
Frau: Stefan, hast du gestern Abend meine Nachricht bekommen?
Stefan: Gestern Abend? Nein. Worum ging es denn?
Frau: Ich wollte das Angebot für Herrn Bergmann noch mit dir durchgehen, bevor ich es abschicke.
Stefan: Du weißt doch, dass ich nach Feierabend mein Handy immer ausschalte. Das mache ich grundsätzlich so.
Frau: Aber es war ziemlich dringend. Der Kunde braucht das heute Morgen.
Stefan: Das verstehe ich. Aber ich war heute den ganzen Tag im Büro – da hätte genug Zeit gewesen, um darüber zu sprechen. Nach 17 Uhr bin ich privat und nicht mehr erreichbar. Lass uns das Angebot jetzt gleich fertigmachen.

Gespräch 4
Frau 1: Kommt ihr? Das Meeting fängt gleich an.
Herr: Ja, gleich. Habt ihr schon eine Ahnung, worum es geht?
Frau 2: Jemand hat mir erzählt, es geht um Erreichbarkeit am Wochenende. Ich bin gespannt, was das bedeuten soll.
Frau 1: Ich glaube, der Chef möchte, dass immer jemand aus dem Team samstags oder sonntags ans Telefon geht.
Frau 2: Aber warum? Wir sind von Montag bis Freitag den ganzen Tag für alle da. Ist das etwa nicht genug?
Frau 1: Schon, aber es gibt Kunden, die selbst am Wochenende arbeiten und dann auch einen Ansprechpartner brauchen.
Herr: Naja, wenn es wirklich nur darum geht, kurz ans Telefon zu gehen und nicht extra ins Büro zu kommen, wäre das für mich noch akzeptabel.
Frau 2: Kundenservice ist natürlich wichtig, aber irgendwo muss auch mal Schluss sein. Hören wir erst mal, was der Chef sagt.

0 / 4 richtige Optionen

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Gespräch 1

Die richtige Antwort ist a) Das Diensthandy sollte nach Feierabend ausgeschaltet werden.

Im Dialog steht zunächst die Sorge im Mittelpunkt, dass ein Diensthandy zu ständiger Erreichbarkeit führen könnte. Frau 2 fragt: „Aber heißt das dann auch, dass wir nach der Arbeit immer erreichbar sein müssen?“ und Frau 1 sagt: „Ich möchte nicht, dass der Chef abends anruft, wann immer er will.“ Der Herr reagiert darauf aber sofort mit einer ganz konkreten Lösung: „Wenn die Arbeitszeit vorbei ist, schalten wir es einfach aus.“ Genau dieser Satz ist die eigentliche Kernaussage des Gesprächs.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „nach der Arbeit“, „erreichbar sein“, „schalten wir es einfach aus“, „erreichbar nur während der Arbeitszeit“. Diese Formulierungen führen direkt zu Antwort a).

Die wichtigste Falle ist c). Diese Aussage klingt sehr passend, weil der Herr auch sagt: „Es muss klare Regeln geben“. Dadurch könnte man leicht denken, dass es allgemein um die Grenze zwischen Berufs- und Privatleben geht. Aber c) ist hier zu abstrakt. Der Dialog nennt eine viel konkretere Lösung, nämlich das Ausschalten des Diensthandys nach Feierabend. Deshalb ist a) die präzisere und richtige Antwort.

Eine zusätzliche Wortfalle liegt in der Formulierung „erreichbar nur während der Arbeitszeit“. Das klingt auch nach e), weil dort berufliche Kontaktaufnahmen außerhalb der Arbeitszeit vermieden werden sollen. Der Dialog geht aber noch konkreter vor: Er nennt ausdrücklich das Diensthandy und was damit nach Feierabend passieren soll. Deshalb ist nicht e), sondern eindeutig a) richtig.

2

Gespräch 2

Die richtige Antwort ist b) Im Urlaub sollte man keine beruflichen Dinge erledigen.

Leon beschreibt, dass sein Urlaub nicht wirklich erholsam war, weil er beruflich nicht abschalten konnte: „Ständig kamen Nachrichten aus dem Büro rein.“ und „So richtig abschalten konnte ich nicht.“ Seine Kollegin formuliert die Kernaussage dann sehr klar: „Im Urlaub hat die Arbeit nichts zu suchen.“ Leon bestätigt diese Einsicht am Ende mit dem Schlusssatz: „Beim nächsten Mal lasse ich das Diensthandy einfach zu Hause.“ Genau daraus ergibt sich Antwort b).

Die zentralen Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „Urlaub“, „Nachrichten aus dem Büro“, „nicht abschalten“, „Im Urlaub hat die Arbeit nichts zu suchen“, „Diensthandy zu Hause lassen“. Diese Hinweise machen deutlich, dass berufliche Dinge im Urlaub vermieden werden sollten.

Die wichtigste Falle ist c). Natürlich geht es auch hier um die Grenze zwischen Beruf und Privatleben. Genau deshalb wirkt c) sehr plausibel. Aber diese Aussage ist zu allgemein. Der Dialog ist viel konkreter und bezieht sich ausdrücklich auf den Urlaub. Deshalb ist b) richtiger und präziser als die abstrakte Aussage c).

Eine weitere Falle ist die Begründung von Leon: „Ich wollte erreichbar sein, falls wirklich etwas Dringendes passiert.“ Das kann seine Entscheidung zunächst verständlich erscheinen lassen. Für die richtige Antwort ist aber nicht wichtig, warum er das Handy mitgenommen hat, sondern welche Lehre aus dem Gespräch gezogen wird. Diese Lehre steht klar am Ende: Im nächsten Urlaub bleibt das Diensthandy zu Hause.

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Gespräch 3

Die richtige Antwort ist e) Berufliche Kontaktaufnahmen sollten außerhalb der Arbeitszeit vermieden werden.

Im Dialog macht Stefan klar, dass er nach Feierabend nicht mehr beruflich kontaktiert werden möchte. Er sagt ausdrücklich: „Du weißt doch, dass ich nach Feierabend mein Handy immer ausschalte.“ und später noch deutlicher: „Nach 17 Uhr bin ich privat und nicht mehr erreichbar.“ Damit setzt er eine klare Grenze für berufliche Nachrichten außerhalb der regulären Arbeitszeit. Genau das entspricht Antwort e).

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „gestern Abend“, „nach Feierabend“, „Handy immer ausschalte“, „nach 17 Uhr bin ich privat“, „nicht mehr erreichbar“. Diese Formulierungen zeigen eindeutig, dass berufliche Kontaktaufnahmen außerhalb der Arbeitszeit vermieden werden sollen.

Die größte Falle ist hier a), weil Stefan ebenfalls sagt, dass er sein Handy nach Feierabend ausschaltet. Genau diese Wortgleichheit ist absichtlich irreführend. In Dialog 28 ist das Ausschalten des Diensthandys selbst die Hauptlösung. In diesem Dialog liegt der Schwerpunkt aber anders: Hier geht es darum, dass eine Kollegin ihn abends überhaupt noch kontaktiert. Das Problem ist also nicht in erster Linie das Gerät, sondern die berufliche Kontaktaufnahme außerhalb der Arbeitszeit.

Auch c) ist wieder eine plausible Falle, weil Stefan Beruf und Privatleben klar trennt. Aber diese Aussage bleibt zu allgemein. Der Dialog formuliert die Sache konkreter: Nachrichten und Anfragen nach Feierabend sollen vermieden werden. Deshalb ist e) die genaueste Lösung.

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Gespräch 4

Die richtige Antwort ist d) Bestimmte Kunden erwarten, dass das Unternehmen auch am Wochenende für sie erreichbar ist.

Der Hauptpunkt des Gesprächs wird von Frau 1 formuliert. Sie sagt zuerst: „Ich glaube, der Chef möchte, dass immer jemand aus dem Team samstags oder sonntags ans Telefon geht.“ Danach erklärt sie den Grund: „Es gibt Kunden, die selbst am Wochenende arbeiten und dann auch einen Ansprechpartner brauchen.“ Genau damit wird deutlich, warum über Erreichbarkeit am Wochenende gesprochen wird: wegen der Erwartungen bestimmter Kunden.

Die zentralen Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „Erreichbarkeit am Wochenende“, „samstags oder sonntags ans Telefon“, „Kunden“, „am Wochenende arbeiten“, „Ansprechpartner brauchen“. Diese Hinweise führen eindeutig zu Antwort d).

Die wichtigste Falle ist f). Der Herr sagt: „wäre das für mich noch akzeptabel“. Das klingt tatsächlich nach persönlicher Bereitschaft, am Wochenende erreichbar zu sein. Aber das ist nur seine Reaktion auf das Thema, nicht die Hauptaussage des Dialogs. Das eigentliche Hauptargument liegt in der Erklärung von Frau 1: Manche Kunden erwarten Erreichbarkeit auch am Wochenende.

Eine weitere Falle ist c), weil das Thema wieder an die allgemeine Trennung von Beruf und Privatleben erinnert. Doch auch hier ist c) zu abstrakt. Im Gespräch wird ein ganz konkreter Grund genannt, nämlich der Kundenbedarf am Wochenende. Deshalb ist d) richtig und nicht f) oder c).

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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