telc
Deutsch
Sie haben in einer Zeitschrift etwas zum Thema gelesen. Berichten Sie Ihrer Gesprächs- partnerin/Ihrem Gesprächspartner darüber. Ihre Gesprächspartnerin/Ihr Gesprächspartner hat eine andere Meinung dazu gelesen und berichtet Ihnen auch darüber.
Unterhalten Sie sich dann mit Ihrer Gesprächspartnerin/Ihrem Gesprächspartner über das Thema. Sagen Sie Ihre Meinung und erzählen Sie von eigenen Erfahrungen.
Annemarie Pfeiffer, 47 Jahre, Erzieherin
Für mich ist eine strenge Erziehung wirklich sehr wichtig. Außerdem habe ich meine drei Kinder mit klaren Regeln großgezogen. Sie mussten pünktlich nach Hause kommen, ihre Hausaufgaben erledigen und im Haushalt helfen. Außerdem haben wir feste Schlafenszeiten und keine Süßigkeiten unter der Woche. Ich finde, Kinder brauchen wirklich klare Grenzen, um gute Erwachsene zu werden. Außerdem zeigen Studien, dass Kinder mit klaren Regeln später erfolgreicher sind. Mein ältester Sohn ist heute Arzt und meine Tochter ist Anwältin. Für mich ist eine strenge Erziehung ein großes Geschenk für das ganze Leben. Außerdem haben meine Kinder dadurch wirklich Disziplin gelernt.
Robert Lichtenberg, 39 Jahre, Kinderbuchautor
Für mich ist eine freie Erziehung wirklich der beste Weg. Meine zwei Kinder dürfen ihre Entscheidungen weitgehend selbst treffen. Außerdem sind feste Regeln und strenge Strafen für mich aus der Vergangenheit. Ich rede mit meinen Kindern viel und erkläre ihnen meine Sicht der Dinge. Außerdem können sie selbst entscheiden, wann sie schlafen gehen oder was sie essen möchten. Ich finde, Kinder mit Freiheit werden kreativer und selbstständiger. Außerdem zeigen sie später mehr Mut und mehr Vertrauen in das Leben. Mein Sohn ist erst zwölf Jahre alt, aber er hat schon eine starke Persönlichkeit. Für mich ist eine liebevolle Erziehung ohne Druck wirklich der einzig richtige Weg.
TN 1: Ich habe hier einen Text über das Thema Erziehungsstile gelesen. Darin geht es um eine Erzieherin, die Annemarie Pfeiffer heißt. Sie ist 47 Jahre alt. Da steht, dass eine strenge Erziehung für sie wirklich sehr wichtig ist. Sie ist der Meinung, dass eine strenge Erziehung ein großes Geschenk für das ganze Leben ist. Außerdem sagt sie, dass sie ihre drei Kinder mit klaren Regeln großgezogen hat. Zum Beispiel mussten sie pünktlich nach Hause kommen, ihre Hausaufgaben erledigen und im Haushalt helfen. Außerdem haben sie feste Schlafenszeiten und keine Süßigkeiten unter der Woche. Sie findet auch, dass Studien zeigen, dass Kinder mit klaren Regeln später erfolgreicher sind. Ihr ältester Sohn ist heute Arzt und ihre Tochter ist Anwältin. Und worum geht es in deinem Text?
TN 2: Ah, das ist ja interessant! In meinem Text geht es auch um das Thema Erziehungsstile, aber die Meinung ist ganz anders. Da geht es um einen Kinderbuchautor, der Robert Lichtenberg heißt. Er ist 39 Jahre alt. Da steht, dass eine freie Erziehung für ihn der beste Weg ist. Er ist der Meinung, dass eine liebevolle Erziehung ohne Druck der einzig richtige Weg ist. Außerdem sagt er, dass seine zwei Kinder ihre Entscheidungen weitgehend selbst treffen dürfen. Zum Beispiel können sie selbst entscheiden, wann sie schlafen gehen oder was sie essen möchten. Außerdem sind feste Regeln und strenge Strafen für ihn aus der Vergangenheit. Er findet auch, dass Kinder mit Freiheit kreativer und selbstständiger werden. Sein Sohn ist erst zwölf Jahre alt, aber er hat schon eine starke Persönlichkeit. Und was meinst du persönlich dazu?
TN 1: Aha, verstehe. Also, meiner Meinung nach brauchen Kinder wirklich klare Regeln. Ich bin eher der Meinung von Annemarie. Bei mir ist es so, dass ich meine zwei Kinder auch ziemlich streng erziehe. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass mir das gut tut. Zum Beispiel müssen meine Kinder jeden Abend um 20 Uhr im Bett sein. Außerdem dürfen sie unter der Woche nur eine Stunde am Computer spielen. Ich finde auch, dass Kinder ohne Regeln verloren sind. Wenn die Eltern keine Grenzen setzen, müssen die Kinder selbst suchen, wo die Grenzen sind. Das macht ihnen Stress. Und wie ist das bei dir? Wie streng erziehst du deine Kinder?
TN 2: Hmm, das verstehe ich gut. Da stimme ich dir teilweise zu, weil Kinder Sicherheit brauchen. Aber meiner Meinung nach sind zu viele Regeln nicht gut. Ich bin eher der Meinung von Robert. Bei mir ist es so, dass ich meine Kinder eher liebevoll erziehe. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass mir das wichtig ist. Zum Beispiel rede ich viel mit meinen Kindern und erkläre ihnen, warum bestimmte Dinge wichtig sind. Außerdem dürfen sie an Wochenenden ihre eigene Zeit gestalten. Sie spielen draußen oder lesen ein Buch, wie sie möchten. Ich finde auch, dass eine zu strenge Erziehung Kinder ängstlich machen kann. Sie haben dann Angst, Fehler zu machen. Wie reagierst du, wenn deine Kinder die Regeln brechen?
TN 1: Das finde ich auch spannend. Da stimme ich dir voll zu, weil Angst wirklich nicht gut ist. Aber meiner Meinung nach helfen klare Konsequenzen. Bei mir ist es so, dass ich meinen Kindern klare Regeln und auch klare Konsequenzen erkläre. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass das gut funktioniert. Zum Beispiel verlieren meine Kinder ihre Bildschirmzeit, wenn sie nicht aufgeräumt haben. Außerdem schreie ich nie und schlage meine Kinder natürlich nicht. Wir reden ruhig über das Problem. Ich finde auch, dass meine Kinder dadurch früh Verantwortung gelernt haben. Sie wissen genau, was sie machen dürfen und was nicht. Was meinst du, sollten Kinder auch im Haushalt helfen?
TN 2: Ja, da stimme ich dir voll zu. Kinder sollten im Haushalt helfen. Meiner Meinung nach lernen sie dabei wichtige Sachen. Bei mir ist es so, dass meine Kinder auch helfen, aber freiwillig. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass das besser funktioniert. Zum Beispiel füllt meine Tochter gerne die Spülmaschine, weil sie das gerne macht. Außerdem hilft mein Sohn beim Kochen und liebt es, neue Rezepte zu probieren. Wir machen das alles als Team und nicht als Pflicht. Aber ich verstehe, dass für dich klare Regeln wichtig sind. Ich finde auch, dass es viele richtige Wege gibt. Und was machst du, wenn deine Kinder nicht hören wollen?
TN 1: Bei mir ist es so, dass ich ruhig bleibe und das Problem erkläre. Meiner Meinung nach ist Geduld wirklich sehr wichtig. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass schreien gar nichts bringt. Zum Beispiel rede ich mit meinem Sohn auf Augenhöhe und erkläre ihm, warum eine bestimmte Regel wichtig ist. Außerdem höre ich auch zu, wenn er andere Ideen hat. Manchmal hat er gute Argumente und ich ändere meine Entscheidung. Aber bei wichtigen Sachen wie Schlafenszeit oder Hausaufgaben bin ich konsequent. Aber ich verstehe auch, dass nicht jede Familie streng erziehen möchte. Also, ich denke, das Thema Erziehungsstile ist wirklich interessant.
TN 2: Da stimme ich dir voll zu. Meiner Meinung nach hat jede Familie ihren eigenen Weg. Bei mir ist es so, dass freie Erziehung für mich perfekt ist, aber bei dir bringt eine strenge Erziehung viel Sicherheit und Disziplin. Beide Wege sind richtig. Ich denke, jede Familie muss selbst entscheiden, wie sie ihre Kinder erziehen möchte. Vielen Dank für das nette Gespräch!

Haben Sie Fragen?
Fragen Sie unseren Assistenten!