Verkehrsmittel im Alltag

Sie haben in einer Zeitschrift etwas zum Thema gelesen. Berichten Sie Ihrer Gesprächs- partnerin/Ihrem Gesprächspartner darüber. Ihre Gesprächspartnerin/Ihr Gesprächspartner hat eine andere Meinung dazu gelesen und berichtet Ihnen auch darüber.

Unterhalten Sie sich dann mit Ihrer Gesprächspartnerin/Ihrem Gesprächspartner über das Thema. Sagen Sie Ihre Meinung und erzählen Sie von eigenen Erfahrungen.

Melanie Faber, 27 Jahre, Büroassistentin

Im Sommer fahre ich immer mit dem Fahrrad zur Arbeit. So komme ich morgens schon ganz wach ins Büro und am Abend kann ich mich beim Fahren wunderbar entspannen. Wenn es regnet oder schneit, nehme ich natürlich den Bus. Im Winter fahre ich oft mit einer Kollegin zusammen im Auto. Dafür gebe ich ihr etwas Benzingeld. So sparen wir beide Geld und tun außerdem etwas Gutes für die Umwelt. Ich finde, man muss flexibel sein und das Verkehrsmittel nach Wetter und Situation wählen. Eine Kombination ist die beste Lösung für mich.

Roland Kemper, 48 Jahre, Bauleiter

Mein Auto brauche ich vor allem für meine Freizeitaktivitäten. Am Wochenende machen wir oft Ausflüge in die Berge oder ans Meer. Auch unter der Woche fahre ich in die Stadt, ins Kino oder zum Sport im Fitnessstudio. Um zur Arbeit zu kommen, benutze ich auch das Auto. Wir wohnen mit unseren drei Kindern auf dem Land und ich muss ziemlich oft die Kinder zur Schule, zum Klavierunterricht oder zum Fußballtraining bringen. Ohne Auto wäre unser Familienleben einfach unmöglich. Bus und Bahn fahren bei uns viel zu selten.

Beispiel

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TN 1: Ich habe hier einen Text über das Thema Verkehrsmittel im Alltag gelesen. Darin geht es um eine Büroassistentin, die Melanie Faber heißt. Sie ist 27 Jahre alt. Da steht, dass sie im Sommer immer mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt. Sie ist der Meinung, dass eine Kombination aus verschiedenen Verkehrsmitteln die beste Lösung ist. Außerdem sagt sie, dass sie morgens ganz wach ins Büro kommt und am Abend beim Fahren entspannen kann. Wenn es regnet oder schneit, nimmt sie natürlich den Bus. Zum Beispiel fährt sie im Winter oft mit einer Kollegin zusammen im Auto und gibt ihr etwas Benzingeld. So sparen sie beide Geld und tun außerdem etwas Gutes für die Umwelt. Und worum geht es in deinem Text?

TN 2: Ah, das ist ja interessant! In meinem Text geht es auch um das Thema Verkehrsmittel im Alltag, aber die Meinung ist ganz anders. Da geht es um einen Bauleiter, der Roland Kemper heißt. Er ist 48 Jahre alt. Da steht, dass er sein Auto vor allem für seine Freizeitaktivitäten und für die Familie braucht. Er ist der Meinung, dass das Familienleben ohne Auto unmöglich wäre. Außerdem sagt er, dass er am Wochenende oft Ausflüge in die Berge oder ans Meer macht. Zum Beispiel fährt er auch unter der Woche in die Stadt, ins Kino oder zum Sport. Er hat drei Kinder und muss sie ziemlich oft zur Schule oder zum Fußballtraining bringen. Außerdem fahren Bus und Bahn auf dem Land viel zu selten. Und was meinst du persönlich dazu?

TN 1: Aha, verstehe. Also, meiner Meinung nach ist eine Kombination aus mehreren Verkehrsmitteln am besten. Ich bin eher der Meinung von Melanie. Bei mir ist es so, dass ich auch mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass das Fahrrad mir viele Vorteile bringt. Zum Beispiel spare ich Geld für das Fitnessstudio, weil ich jeden Tag 40 Minuten Sport mache. Außerdem stehe ich nie im Stau und komme immer pünktlich an. Ich finde auch, dass Radfahren mein Stresslevel deutlich senkt. Wenn das Wetter sehr schlecht ist, nehme ich aber gerne den Bus. Und wie ist das bei dir? Welche Verkehrsmittel benutzt du am liebsten?

TN 2: Hmm, das verstehe ich gut. Da stimme ich dir teilweise zu, weil das Fahrrad wirklich gesund ist. Aber meiner Meinung nach ist das Auto für eine Familie unverzichtbar. Ich bin eher der Meinung von Roland. Bei mir ist es so, dass wir auch zwei Kinder haben und auf dem Land wohnen. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass wir das Auto fast jeden Tag brauchen. Zum Beispiel bringe ich morgens beide Kinder in den Kindergarten, weil dieser fünf Kilometer entfernt ist. Außerdem fahre ich am Nachmittag oft zum Einkaufen oder zum Arzt. Ich finde auch, dass auf dem Land der Bus nur selten fährt. Manchmal warte ich eine Stunde auf die nächste Verbindung. Und wie weit ist dein Arbeitsweg?

TN 1: Das finde ich auch spannend. Da stimme ich dir voll zu, weil das Auto auf dem Land wirklich notwendig ist. Aber meiner Meinung nach lebe ich glücklich ohne eigenes Auto in der Stadt. Bei mir ist es so, dass mein Arbeitsweg etwa sechs Kilometer beträgt. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass diese Strecke perfekt für das Fahrrad ist. Zum Beispiel brauche ich morgens nur 25 Minuten und das ist genauso schnell wie mit dem Auto im Berufsverkehr. Außerdem kann ich für längere Strecken Carsharing benutzen. Ich finde auch, dass diese Möglichkeit sehr praktisch ist. Was meinst du, ist Carsharing auch für Familien geeignet?

TN 2: Ja, da stimme ich dir voll zu. Carsharing ist eine sehr gute Idee. Meiner Meinung nach funktioniert das aber nur in der Stadt. Bei mir ist es so, dass es bei uns auf dem Land kein Carsharing gibt. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass das nächste Carsharing-Auto 20 Kilometer entfernt steht. Zum Beispiel müsste ich erst mit dem Bus dorthin fahren, was zwei Stunden dauert. Außerdem sind Familienautos mit Kindersitzen oft schwer zu bekommen. Ich finde auch, dass die jungen Leute in der Stadt heute weniger Auto besitzen als früher. Und wie wichtig ist dir der Umweltschutz beim Thema Verkehr?

TN 1: Bei mir ist es so, dass mir der Umweltschutz sehr wichtig ist. Meiner Meinung nach kann jeder Mensch etwas für die Umwelt tun. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass kleine Schritte schon viel bringen. Zum Beispiel spare ich pro Jahr etwa eine Tonne CO2, weil ich kein Auto besitze. Außerdem fahre ich für meinen Urlaub mit dem Zug und nicht mit dem Flugzeug. Aber ich verstehe auch, dass nicht jeder Mensch ohne Auto leben kann. Also, ich denke, das Thema Verkehrsmittel im Alltag ist wirklich interessant.

TN 2: Da stimme ich dir voll zu. Meiner Meinung nach muss jeder seine eigene Lösung finden. Bei mir ist es so, dass das Auto für meine Familie unverzichtbar ist, aber bei dir ist die Kombination aus Fahrrad und Bus perfekt. Beide Wege haben ihre Vor- und Nachteile. Ich denke, jeder muss selbst entscheiden, welches Verkehrsmittel zu seinem Leben passt. Vielen Dank für das nette Gespräch!

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