Umweltschutz im Alltag

Sie haben in einer Zeitschrift etwas zum Thema gelesen. Berichten Sie Ihrer Gesprächs- partnerin/Ihrem Gesprächspartner darüber. Ihre Gesprächspartnerin/Ihr Gesprächspartner hat eine andere Meinung dazu gelesen und berichtet Ihnen auch darüber.

Unterhalten Sie sich dann mit Ihrer Gesprächspartnerin/Ihrem Gesprächspartner über das Thema. Sagen Sie Ihre Meinung und erzählen Sie von eigenen Erfahrungen.

Maja Heinemann, 28 Jahre, Umweltpädagogin

Für mich ist Umweltschutz wirklich das wichtigste Thema unserer Zeit. Ich versuche jeden Tag, in meinem Alltag etwas für die Umwelt zu tun. Außerdem fahre ich nur mit dem Fahrrad oder mit dem Bus zur Arbeit. Mein Auto habe ich vor zwei Jahren verkauft. Außerdem trenne ich meinen Müll sehr genau und kaufe nur regionale Produkte. Ich finde, jeder Mensch kann wirklich kleine Schritte machen. Außerdem dusche ich nicht länger als fünf Minuten und trockne meine Wäsche immer draußen. Für mich ist Umweltschutz keine Mode, sondern eine Lebensphilosophie. Außerdem möchte ich, dass meine Kinder später auch eine schöne Erde haben. Wir müssen alle zusammen handeln.

Wolfram Schätzler, 53 Jahre, Bauleiter

Für mich bringt der private Umweltschutz wirklich nicht viel. Ich finde, das ist alles nur eine Beruhigung für unser Gewissen. Außerdem sind die großen Industrien und Länder wie China und Indien das eigentliche Problem. Ein einzelner Mensch in Deutschland kann wirklich nichts verändern. Außerdem fahre ich gerne mein Auto und reise mit dem Flugzeug in den Urlaub. Ich finde, das Leben ist zu kurz für ständige Sorgen um die Umwelt. Außerdem trenne ich meinen Müll, aber ich fahre nicht extra zum Bio-Laden oder kaufe teure Solaranlagen. Diese ganze Öko-Bewegung ist für mich oft übertrieben. Für mich ist gesunder Menschenverstand wichtiger als strenge Regeln.

Beispiel

0:00
0:00

TN 1: Ich habe hier einen Text über das Thema Umweltschutz im Alltag gelesen. Darin geht es um eine Umweltpädagogin, die Maja Heinemann heißt. Sie ist 28 Jahre alt. Da steht, dass Umweltschutz für sie das wichtigste Thema unserer Zeit ist. Sie ist der Meinung, dass jeder Mensch wirklich kleine Schritte machen kann. Außerdem sagt sie, dass sie versucht, jeden Tag in ihrem Alltag etwas für die Umwelt zu tun. Zum Beispiel fährt sie nur mit dem Fahrrad oder mit dem Bus zur Arbeit. Ihr Auto hat sie vor zwei Jahren verkauft. Außerdem trennt sie ihren Müll sehr genau und kauft nur regionale Produkte. Sie duscht auch nicht länger als fünf Minuten und trocknet ihre Wäsche immer draußen. Für sie ist Umweltschutz keine Mode, sondern eine Lebensphilosophie. Und worum geht es in deinem Text?

TN 2: Ah, das ist ja interessant! In meinem Text geht es auch um das Thema Umweltschutz im Alltag, aber die Meinung ist ganz anders. Da geht es um einen Bauleiter, der Wolfram Schätzler heißt. Er ist 53 Jahre alt. Da steht, dass der private Umweltschutz für ihn wirklich nicht viel bringt. Er ist der Meinung, dass das alles nur eine Beruhigung für unser Gewissen ist. Außerdem sagt er, dass die großen Industrien und Länder wie China und Indien das eigentliche Problem sind. Zum Beispiel kann ein einzelner Mensch in Deutschland wirklich nichts verändern. Außerdem fährt er gerne sein Auto und reist mit dem Flugzeug in den Urlaub. Er trennt seinen Müll, aber fährt nicht extra zum Bio-Laden oder kauft teure Solaranlagen. Und was meinst du persönlich dazu?

TN 1: Aha, verstehe. Also, meiner Meinung nach ist Umweltschutz wirklich sehr wichtig. Ich bin eher der Meinung von Maja. Bei mir ist es so, dass ich auch viel für die Umwelt tue. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass kleine Schritte wirklich helfen. Zum Beispiel benutze ich keine Plastiktüten mehr und nehme immer meine eigene Stofftasche zum Einkaufen mit. Außerdem habe ich vor einem Jahr eine Solaranlage auf meinem Dach installiert. Ich produziere jetzt einen Teil meines Stroms selbst. Ich finde auch, dass wir alle Verantwortung haben. Wenn alle Menschen etwas tun, ist das zusammen wirklich viel. Und wie ist das bei dir? Tust du auch etwas für die Umwelt?

TN 2: Hmm, das verstehe ich gut. Da stimme ich dir teilweise zu, weil eine Solaranlage wirklich gut ist. Aber meiner Meinung nach ist der Effekt von kleinen Aktionen nicht so groß. Ich bin eher der Meinung von Wolfram. Bei mir ist es so, dass ich auch nur das Übliche mache. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass mehr nicht viel bringt. Zum Beispiel trenne ich meinen Müll und schalte das Licht aus, wenn ich den Raum verlasse. Außerdem fahre ich aber auch viel mit dem Auto und fliege ein- oder zweimal pro Jahr in den Urlaub. Ich finde auch, dass die Politik mehr machen sollte. Die Regierung muss strenge Gesetze für die Industrie einführen. Wie viel CO2 sparst du jährlich durch deinen Lebensstil?

TN 1: Das finde ich auch spannend. Da stimme ich dir voll zu, weil die Politik wirklich mehr machen sollte. Aber meiner Meinung nach beginnt der Wandel bei jedem von uns. Bei mir ist es so, dass ich pro Jahr ungefähr drei Tonnen CO2 spare. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass das viel ist. Zum Beispiel spare ich allein durch das Fahrrad und keine Flugreisen viel CO2. Außerdem esse ich seit zwei Jahren nur noch wenig Fleisch. Die Fleischproduktion produziert wirklich sehr viel CO2. Ich finde auch, dass viele Menschen einfach nicht wissen, was sie alles tun können. Was meinst du, sollten Schulen mehr über Umweltschutz lehren?

TN 2: Ja, da stimme ich dir voll zu. Schulen sollten mehr über Umweltschutz lehren. Meiner Meinung nach ist Bildung wirklich wichtig. Bei mir ist es so, dass meine Kinder in der Schule viel über Umwelt lernen. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass sie zu Hause oft Tipps geben. Zum Beispiel sagt mein Sohn, dass ich nicht so lange duschen soll. Außerdem hat meine Tochter im Kindergarten gelernt, wie man richtig Müll trennt. Aber ich finde, die größte Verantwortung liegt bei den Politikern und großen Firmen. Ich finde auch, dass viele Menschen heute zu viel Schuldgefühle haben. Aber das hilft niemandem. Und welches sind die wichtigsten Tipps für den Alltag?

TN 1: Bei mir ist es so, dass ich drei wichtige Tipps habe. Meiner Meinung nach sind sie für jeden Menschen einfach umzusetzen. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass diese Tipps wirklich helfen. Zum Beispiel weniger Auto fahren und mehr mit dem Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reisen. Außerdem regional und saisonal einkaufen, das spart Transport und Energie. Und der dritte Tipp ist weniger Fleisch essen. Wer einmal pro Woche kein Fleisch isst, hilft schon viel. Aber ich verstehe auch, dass nicht jeder Mensch große Veränderungen machen möchte. Also, ich denke, das Thema Umweltschutz im Alltag ist wirklich interessant.

TN 2: Da stimme ich dir voll zu. Meiner Meinung nach hat jeder Mensch andere Prioritäten im Leben. Bei mir ist es so, dass ich nur das Wichtigste mache, aber bei dir bringt aktiver Umweltschutz viel Sinn und Bedeutung. Beide Wege sind möglich. Ich denke, jeder muss selbst entscheiden, wie viel er für die Umwelt tun möchte. Vielen Dank für das nette Gespräch!

Andere B1 telc Übungen auswählen