Auto oder Bus oder Bahn

Sie haben in einer Zeitschrift etwas zum Thema gelesen. Berichten Sie Ihrer Gesprächs- partnerin/Ihrem Gesprächspartner darüber. Ihre Gesprächspartnerin/Ihr Gesprächspartner hat eine andere Meinung dazu gelesen und berichtet Ihnen auch darüber.

Unterhalten Sie sich dann mit Ihrer Gesprächspartnerin/Ihrem Gesprächspartner über das Thema. Sagen Sie Ihre Meinung und erzählen Sie von eigenen Erfahrungen.

Sandra Rohde, 36 Jahre, Friseurin

Ich bin sehr glücklich, dass ich ein eigenes Auto habe. Mein Auto macht mein Leben wirklich einfacher. Ich kann sehr flexibel sein und meine Lieblingsmusik hören. Außerdem fahre ich direkt von zu Hause zu meinem Salon und brauche niemanden zu fragen. Auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause muss ich keine lauten oder unfreundlichen Menschen ertragen. Ich habe meine Ruhe und kann in Gedanken schon den Tag planen. Für mich ist das Auto vor allem ein Stück Freiheit im Alltag.

Tobias Lehmann, 30 Jahre, Marketing-Manager

Ich brauche kein Auto. Da ich mitten in der Stadt wohne, komme ich mit der U-Bahn schnell überall hin. Ich muss auch keinen Parkplatz suchen. Inzwischen ist das Parken in den Städten richtig teuer geworden. So kann ich nach der Arbeit ganz entspannt nach Hause fahren. Außerdem lese ich in der U-Bahn jeden Tag ein Buch und nutze die Zeit sinnvoll. Ich finde auch, dass öffentliche Verkehrsmittel viel besser für die Umwelt sind. Für kurze Strecken nehme ich einfach mein Fahrrad.

Beispiel

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TN 1: Ich habe hier einen Text über das Thema Auto oder Bus oder Bahn gelesen. Darin geht es um eine Friseurin, die Sandra Rohde heißt. Sie ist 36 Jahre alt. Da steht, dass sie sehr glücklich ist, ein eigenes Auto zu haben. Sie ist der Meinung, dass das Auto ihr Leben wirklich einfacher macht. Außerdem sagt sie, dass sie sehr flexibel sein kann und ihre Lieblingsmusik hört. Sie fährt direkt von zu Hause zu ihrem Salon und braucht niemanden zu fragen. Außerdem muss sie auf dem Weg keine lauten oder unfreundlichen Menschen ertragen. Sie hat ihre Ruhe und kann schon den Tag planen. Für sie ist das Auto vor allem ein Stück Freiheit im Alltag. Und worum geht es in deinem Text?

TN 2: Ah, das ist ja interessant! In meinem Text geht es auch um das Thema Auto oder Bus oder Bahn, aber die Meinung ist ganz anders. Da geht es um einen Marketing-Manager, der Tobias Lehmann heißt. Er ist 30 Jahre alt und wohnt mitten in der Stadt. Da steht, dass er kein Auto braucht. Er ist der Meinung, dass er mit der U-Bahn schnell überall hinkommt. Außerdem sagt er, dass das Parken in den Städten richtig teuer geworden ist. Zum Beispiel liest er in der U-Bahn jeden Tag ein Buch und nutzt die Zeit sinnvoll. Er findet auch, dass öffentliche Verkehrsmittel viel besser für die Umwelt sind. Für kurze Strecken nimmt er einfach sein Fahrrad. Und was meinst du persönlich dazu?

TN 1: Aha, verstehe. Also, meiner Meinung nach hat ein Auto sehr viele Vorteile. Ich bin eher der Meinung von Sandra. Bei mir ist es so, dass ich seit acht Jahren ein Auto fahre. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass mein Alltag mit Auto viel ruhiger ist. Zum Beispiel kann ich nach der Arbeit schnell zum Supermarkt fahren und schwere Sachen einkaufen. Außerdem fahre ich am Wochenende oft zu meinen Eltern auf das Land. Mit Bus und Bahn würde ich dort drei Stunden brauchen, mit dem Auto nur eine Stunde. Ich finde auch, dass man mit dem Auto viel unabhängiger ist. Und wie ist das bei dir? Welches Verkehrsmittel benutzt du am liebsten?

TN 2: Hmm, das verstehe ich gut. Da stimme ich dir teilweise zu, weil das Auto für lange Strecken wirklich praktisch ist. Aber meiner Meinung nach sind öffentliche Verkehrsmittel im Alltag besser. Ich bin eher der Meinung von Tobias. Bei mir ist es so, dass ich jeden Tag mit der Straßenbahn zur Arbeit fahre. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass die Fahrt sehr entspannend ist. Zum Beispiel höre ich Podcasts oder lese die Zeitung auf dem Handy. Außerdem spare ich viel Geld, weil ich keine teure Versicherung und kein Benzin bezahlen muss. Ich finde auch, dass die Suche nach einem Parkplatz wirklich nervig ist. Und wie viel kostet dich dein Auto im Monat?

TN 1: Das finde ich auch spannend. Da stimme ich dir voll zu, weil ein Auto wirklich teuer ist. Aber meiner Meinung nach lohnt sich das Geld für die Flexibilität. Bei mir ist es so, dass ich etwa 380 Euro im Monat für mein Auto bezahle. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass die Zeitersparnis sehr wichtig ist. Zum Beispiel spare ich jeden Tag etwa 40 Minuten im Vergleich zum Bus. Außerdem fahre ich oft mit Freundinnen zu Konzerten oder ins Kino. Ich finde auch, dass man mit dem Auto in schlechtem Wetter viel angenehmer fährt. Was meinst du, ist das Wetter ein wichtiger Faktor?

TN 2: Ja, da stimme ich dir voll zu. Bei schlechtem Wetter ist das Auto wirklich angenehmer. Meiner Meinung nach ist das aber kein guter Grund für ein eigenes Auto. Bei mir ist es so, dass ich bei Regen einfach das Carsharing nutze. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass das eine sehr praktische Lösung ist. Zum Beispiel zahle ich nur, wenn ich wirklich ein Auto brauche. Außerdem stehen die Autos überall in der Stadt und ich kann sie über eine App buchen. Ich finde auch, dass die jungen Leute heute weniger Auto fahren wollen. Und benutzt du auch manchmal Bus oder Bahn?

TN 1: Bei mir ist es so, dass ich ganz selten mit Bus oder Bahn fahre. Meiner Meinung nach ist das in meiner Stadt nicht so gut entwickelt. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass der Bus oft Verspätung hat oder gar nicht kommt. Zum Beispiel habe ich vor einem Monat den Bus nehmen müssen, weil mein Auto in der Werkstatt war. Ich bin 30 Minuten zu spät zur Arbeit gekommen. Außerdem fahren am Abend nur noch wenige Busse. Aber ich verstehe auch, dass in großen Städten die U-Bahn sehr gut funktioniert. Also, ich denke, das Thema Auto oder Bus oder Bahn ist wirklich interessant.

TN 2: Da stimme ich dir voll zu. Meiner Meinung nach hängt die richtige Wahl von der Stadt und vom Alltag ab. Bei mir ist es so, dass die U-Bahn perfekt für mich ist, aber bei dir ist das Auto die bessere Lösung. Beide Wege haben ihre Vor- und Nachteile. Ich denke, jeder muss selbst entscheiden, was zu seinem Leben am besten passt. Vielen Dank für das nette Gespräch!

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