Die Eröffnung einer neuen Filiale

Sie hören gleich eine Präsentation. Dazu gibt es vier Aufgaben. Welche Lösung (a, b oder c) passt jeweils am besten? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben. Lesen Sie jetzt die Aufgaben. Dazu haben Sie eine Minute Zeit.

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Die Werbekampagne für die Neueröffnung

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Richtig ist c) wird von einer Agentur entwickelt. Herr Baumann sagt es klar: „Wir haben die Agentur GastroMedia Berlin GmbH beauftragt." Eine externe Berliner Agentur übernimmt die Kampagne — nicht das eigene Team. Das Schlüsselwort ist „beauftragt" — wenn jemand beauftragt wird, kommt er immer von außen.

a) liegt bereits vor ist eine Umkehrfalle. Im Text heißt es: „Der fertige Kampagnenvorschlag wird in ungefähr fünf Wochen vorliegen." Die Kampagne ist also noch in Arbeit — noch nicht fertig. Hör immer genau auf Zeitangaben wie „in fünf Wochen" — sie zeigen dir sofort, ob etwas bereits existiert oder noch kommt!

b) wird vom eigenen Team erstellt ist ebenfalls eine Umkehrfalle. Das Gegensatzpaar eigenes Team vs. externe Agentur ist eine der häufigsten Fallen in dieser Prüfung. Hier ist es eindeutig eine externe Agentur — nicht das Unternehmen selbst. Trainiere dein Ohr gezielt auf diesen Unterschied!

liegt bereits vor. wird vom eigenen Team erstellt. wird von einer Agentur entwickelt.

 

Die Online-Profile der Bewerber werden genutzt, um

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Richtig ist c) sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Herr Baumann erklärt die Logik genau: „Wir werden die Profile sichten, um uns ein erstes Bild von ihnen zu machen, bevor wir zu persönlichen Gesprächen einladen." Social Media dient also dazu, mehr über die Kandidatinnen und Kandidaten herauszufinden — nicht um neue zu suchen und nicht um Gespräche zu ersetzen.

a) geeignete Kandidaten gezielt zu suchen ist eine subtile Umkehrfalle. Herr Baumann sagt nämlich genau das Gegenteil: „Die Resonanz war außerordentlich groß — wir haben erheblich mehr Bewerbungen erhalten als ursprünglich erwartet." Das Problem ist nicht zu wenige Bewerber — sondern zu viele! Wenn du „mehr als erwartet" hörst, weißt du sofort: hier wird nicht mehr aktiv gesucht — sondern gefiltert!

b) auf Vorstellungsgespräche zu verzichten steht nirgendwo im Text — das ist eine klassische Hinzufügungsfalle. Im Gegenteil: Profile werden gesichtet „bevor wir zu Gesprächen einladen" — Gespräche folgen danach, sie fallen nicht weg. Klingt logisch im Zusammenhang mit Bewerbungen, wurde so aber nie gesagt!

geeignete Kandidaten gezielt zu suchen. auf Vorstellungsgespräche zu verzichten. sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.

 

Das neue Restaurant in Berlin wird

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Richtig ist c) zuzeit vorbereitet. Die gesamte Präsentation beschreibt einen aktiv laufenden Prozess: Umbau, Kücheninstallation, Einrichtung, Lichtkonzept, Personalsuche, Werbekampagne — all das wird gerade ausgearbeitet. Das Restaurant befindet sich klar in der Planungs- und Vorbereitungsphase.

Bei a) zum Modell für alle anderen Standorte steckt die wichtigste Falle dieses Items — die Bedingungsfalle. Herr Baumann sagt dazu: „Sollte sich dieses Konzept in Berlin als erfolgreich erweisen, wäre es denkbar, Elemente davon schrittweise auch in Hamburg einzuführen. Zunächst möchten wir aber abwarten." Die Wörter „sollte" und „wäre es denkbar" sind entscheidend — das ist eine Möglichkeit, kein Plan. Trainiere dein Ohr auf Signalwörter wie „wenn", „sollte", „falls", „wäre denkbar" — sie signalisieren immer eine Bedingung, nie eine Tatsache!

b) am 1. August eröffnet ist eine tückische Datumsfalle — besonders gefährlich, weil im Text zwei Daten direkt nacheinander fallen: „Die bisherigen Nutzer übergeben die Räumlichkeiten zum 1. August" — und: „Wir planen die feierliche Eröffnung für den 1. November." August = Übergabe der Räume. November = Eröffnung. Schreib dir beim Hören immer auf, welches Datum wofür gilt — nie nur die Zahl allein!

zum Modell für alle anderen Standorte. am 1. August eröffnet. zuzeit vorbereitet.

 

Das Restaurant

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Richtig ist c) verwendet durchgehend hochwertige Zutaten. Herr Baumann sagt es ausdrücklich: „Was uns grundsätzlich auszeichnet — und das gilt für alle unsere Standorte — ist unser Anspruch an hochwertige Zutaten und sorgfältige Zubereitung." Zwei Signale auf einmal: „grundsätzlich" und „gilt für alle Standorte" — das ist eine Aussage über das gesamte Unternehmen, nicht nur über Berlin.

Bei a) serviert an allen Standorten die gleichen Gerichte steckt die gefährlichste Falle dieses gesamten Aufgabenblocks — die Ja-Falle. Frau Lange fragt, ob die Speisekarte ähneln wird — und Herr Baumann antwortet: „Ja, wir haben uns auch bei diesem Thema sehr intensiv und sorgfältig Gedanken gemacht." Dieses „Ja" klingt wie eine Bestätigung — als würde er sagen: Ja, sie ist ähnlich. Aber in Wirklichkeit bestätigt er nur, dass das Thema sorgfältig durchdacht wurde — nicht dass die Speisekarte gleich bleibt. Der gesamte folgende Satz zeigt dann, dass Berlin ganz eigene Schwerpunkte bekommt. Hör niemals nur auf das erste Wort — immer bis zum Ende des Satzes!

b) in Berlin richtet sich nur an Feinschmecker ist eine Detailfalle. Das gefährliche Wort ist „nur". Herr Baumann betont zwar die pflanzlichen und internationalen Gerichte — aber sofort danach kommt die Einschränkung: „Gleichzeitig wollen wir auch andere Gästegruppen nicht vernachlässigen — Geschäftsreisende, Familien und Touristen." Die Zielgruppe ist bewusst breit gefasst — nicht nur eine Gruppe. Wenn du die Struktur „... gleichzeitig auch" hörst, weißt du sofort: es geht nicht nur um eine Gruppe!

serviert an allen Standorten die gleichen Gerichte. in Berlin richtet sich nur an Feinschmecker. verwendet durchgehend hochwertige Zutaten.

 

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