Büroalltag und neue Arbeitsmodelle

Sie hören vier Gespräche. Welcher der Sätze a–f passt am besten zu welchem Gespräch? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben. Lesen Sie jetzt die Sätze a–f. Dazu haben Sie eine Minute Zeit.

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Gespräch 1

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Die richtige Antwort ist b) Im Großraumbüro kann man mit den Kolleg*innen besser zusammenarbeiten.

Der Dialog beginnt zwar sehr negativ, weil der Herr den Umzug ins Großraumbüro stark kritisiert. Genau das ist aber die erste große Falle. Seine Beschwerden über den Lärm wirken sehr auffällig, sind aber nicht die eigentliche Hauptaussage des Gesprächs. Entscheidend sind die Argumente von Frau 2 und Frau 1. Frau 2 sagt: „Gestern haben Lukas und ich ein Problem in zehn Minuten gelöst — einfach weil wir nebeneinander saßen und direkt reden konnten.“ Danach fasst Frau 1 die zentrale Idee noch klarer zusammen: „Spontane Abstimmungen, kurze Rückfragen, gemeinsam an einem Dokument arbeiten — das läuft im Großraumbüro einfach flüssiger.“ Genau diese Aussagen tragen die Hauptbotschaft des Dialogs.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „direkt reden“, „in zehn Minuten gelöst“, „Spontane Abstimmungen“, „kurze Rückfragen“, „gemeinsam an einem Dokument arbeiten“, „läuft … flüssiger“. Diese Formulierungen zeigen eindeutig, dass das Großraumbüro hier vor allem als Vorteil für die Zusammenarbeit dargestellt wird.

Die wichtigste Falle ist f). Der Herr sagt: „Ich werde auf jeden Fall beim Chef nachfragen, ob man wenigstens Raumteiler aufstellen kann oder ob es eine ruhigere Ecke gibt.“ Das klingt zunächst nach einer Neugestaltung des Arbeitsplatzes. Aber das ist nur sein persönlicher Wunsch, nicht die Hauptaussage des Gesprächs. Die anderen beiden Personen betonen klar die Vorteile des Großraumbüros für die Kommunikation und Teamarbeit.

Eine weitere Falle ist d), weil der Herr deutlich macht, dass ihm räumlicher Abstand lieber wäre. Auch das ist aber nur seine persönliche Sicht. Für die richtige Lösung zählt nicht, was eine Person am liebsten hätte, sondern welche Aussage der Dialog insgesamt am stärksten stützt. Und das ist eindeutig der bessere direkte Austausch im Großraumbüro.

Es ist nicht immer einfach, Platz für neue Kolleg*innen zu schaffen. Im Großraumbüro kann man mit den Kolleg*innen besser zusammenarbeiten. Manche Mitarbeiter*innen arbeiten gerne regelmäßig von zu Hause aus. Manchmal tut der räumliche Abstand zu Kolleg*innen gut. Neue Arbeitsplatzmodelle können für Unternehmen attraktiv sein. Über die Neugestaltung des Arbeitsplatzes muss nachgedacht werden.

 

Gespräch 2

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Die richtige Antwort ist c) Manche Mitarbeiter*innen arbeiten gerne regelmäßig von zu Hause aus.

Im Zentrum dieses Dialogs steht die sehr klare positive Haltung der Frau zum Homeoffice. Sie sagt gleich am Anfang: „Für mich ist es ideal. Ich möchte gar nicht mehr tauschen.“ Später bestätigt sie das noch stärker: „Ich jedenfalls kann mir nicht mehr vorstellen, täglich eine Stunde zur Arbeit zu pendeln.“ Dazwischen erklärt sie, warum es für sie funktioniert: eigenes Arbeitszimmer, klare Rituale, Tür schließen, Yoga oder Spaziergang nach Feierabend. Diese Details dienen aber vor allem dazu, ihre Hauptaussage zu stützen: Sie arbeitet gern und dauerhaft von zu Hause aus.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „seit zwei Jahren fast nur von zu Hause“, „Für mich ist es ideal“, „Ich möchte gar nicht mehr tauschen“, „kann mir nicht mehr vorstellen“, „täglich eine Stunde zur Arbeit zu pendeln“. Diese Hinweise führen eindeutig zu Antwort c).

Die wichtigste Falle ist d). Die Frau spricht davon, dass sie die Tür ihres Arbeitszimmers schließt und danach der Kopf abschaltet. Das klingt nach räumlichem Abstand zu Kolleg*innen und Arbeit. Aber das ist hier nur eine Strategie, um Homeoffice gut zu organisieren. Die Hauptaussage des Dialogs ist nicht, dass Abstand manchmal gut tut, sondern dass manche Menschen gern regelmäßig im Homeoffice arbeiten.

Eine weitere Falle ist f), weil die Frau von einem eigenen Arbeitszimmer und klaren Ritualen spricht. Das könnte vage nach Neugestaltung des Arbeitsplatzes klingen. Aber auch das ist nicht der eigentliche Punkt. Diese organisatorischen Details erklären nur, warum ihr Homeoffice-Modell gut funktioniert. Entscheidend bleibt ihre klare positive Haltung zum regelmäßigen Arbeiten von zu Hause.

Es ist nicht immer einfach, Platz für neue Kolleg*innen zu schaffen. Im Großraumbüro kann man mit den Kolleg*innen besser zusammenarbeiten. Manche Mitarbeiter*innen arbeiten gerne regelmäßig von zu Hause aus. Manchmal tut der räumliche Abstand zu Kolleg*innen gut. Neue Arbeitsplatzmodelle können für Unternehmen attraktiv sein. Über die Neugestaltung des Arbeitsplatzes muss nachgedacht werden.

 

Gespräch 3

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Die richtige Antwort ist a) Es ist nicht immer einfach, Platz für neue Kolleg*innen zu schaffen.

Der Dialog kreist die ganze Zeit um genau ein Problem: Es kommt eine neue Kollegin, aber es gibt zu wenig Platz. Die Frau fragt direkt: „Wo soll die denn überhaupt hin?“ Herr 1 sagt: „Der Chef sagt, es wird schon irgendwie gehen.“ Danach werden verschiedene Lösungen erwähnt, aber alle zeigen nur, wie schwierig die Platzfrage tatsächlich ist. Am Ende bleibt klar: „Irgendwo muss der Platz ja herkommen. Die Neue kommt auf jeden Fall — das steht fest.“ Genau daraus ergibt sich die Hauptaussage.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „schon wieder jemand Neues“, „auf engstem Raum“, „Wo soll die denn überhaupt hin?“, „es wird schon irgendwie gehen“, „irgendwo muss der Platz ja herkommen“. Diese Formulierungen zeigen klar, dass das zentrale Thema die Schwierigkeit ist, Platz für neue Kolleg*innen zu schaffen.

Die wichtigste Falle ist f). Im Dialog werden konkrete Umstellungen genannt: ein Raum in der alten Firma wurde umfunktioniert, hier soll der Kopierer in den Flur kommen. Dadurch könnte man denken, die Hauptaussage sei, dass über die Neugestaltung des Arbeitsplatzes nachgedacht werden müsse. Aber genau das trifft den Kern nicht. Die Lösungen sind nur Reaktionen auf das eigentliche Problem. Das Hauptproblem selbst ist der fehlende Platz.

Eine weitere Falle ist die Erzählung der Frau über ihre alte Firma: „Da haben sie kurzentschlossen einen ungenutzten Raum … umfunktioniert.“ Das klingt fast wie eine aktuelle Lösung, ist aber nur ein Vergleich aus der Vergangenheit. Im jetzigen Unternehmen läuft es anders. Für die richtige Antwort zählt deshalb nicht die alte Lösung, sondern die aktuelle Grundsituation: Es ist schwierig, Raum für eine neue Kollegin zu schaffen.

Es ist nicht immer einfach, Platz für neue Kolleg*innen zu schaffen. Im Großraumbüro kann man mit den Kolleg*innen besser zusammenarbeiten. Manche Mitarbeiter*innen arbeiten gerne regelmäßig von zu Hause aus. Manchmal tut der räumliche Abstand zu Kolleg*innen gut. Neue Arbeitsplatzmodelle können für Unternehmen attraktiv sein. Über die Neugestaltung des Arbeitsplatzes muss nachgedacht werden.

 

Gespräch 4

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Die richtige Antwort ist e) Neue Arbeitsplatzmodelle können für Unternehmen attraktiv sein.

Der Dialog beschreibt Co-Working-Spaces nicht einfach neutral, sondern vor allem aus Sicht des Unternehmens. Frau 1 sagt: „Dafür spart das Unternehmen enorm — keine teuren Langzeitverträge, flexible Kapazitäten je nach aktuellem Bedarf.“ Später ergänzt sie: „sie machen das Unternehmen attraktiver für qualifizierte Bewerber“. Frau 2 verstärkt das noch einmal: „Gerade für wachsende Firmen ist das wirtschaftlich wirklich interessant — man kann schnell reagieren, ohne sich für Jahre zu binden.“ Genau diese Argumente führen direkt zu Antwort e).

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „flexibel mietet“, „spart das Unternehmen enorm“, „keine teuren Langzeitverträge“, „flexible Kapazitäten“, „attraktiver für qualifizierte Bewerber“, „wirtschaftlich wirklich interessant“. Diese Formulierungen zeigen eindeutig, dass neue Arbeitsplatzmodelle für Unternehmen attraktiv sein können.

Die wichtigste Falle ist b). Der Herr sagt: „Das ist doch im Grunde dasselbe wie ein Großraumbüro.“ Dadurch taucht ein bekannter Begriff aus einem anderen Kontext auf und kann leicht in die falsche Richtung führen. Aber das ist nur seine skeptische Meinung, nicht die Hauptaussage des Dialogs. Die beiden Frauen konzentrieren sich auf Vorteile wie Kosten, Flexibilität und Attraktivität für Bewerber.

Eine weitere Falle ist f), weil Co-Working natürlich mit einer neuen räumlichen Organisation verbunden ist. Aber der Dialog fragt nicht danach, ob man über eine Neugestaltung nachdenken muss, sondern was solche Modelle für Unternehmen attraktiv macht. Der Schwerpunkt liegt also nicht auf dem Raumkonzept an sich, sondern auf dessen wirtschaftlichen und strategischen Vorteilen.

Es ist nicht immer einfach, Platz für neue Kolleg*innen zu schaffen. Im Großraumbüro kann man mit den Kolleg*innen besser zusammenarbeiten. Manche Mitarbeiter*innen arbeiten gerne regelmäßig von zu Hause aus. Manchmal tut der räumliche Abstand zu Kolleg*innen gut. Neue Arbeitsplatzmodelle können für Unternehmen attraktiv sein. Über die Neugestaltung des Arbeitsplatzes muss nachgedacht werden.

 

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