Betriebsrat

Sie hören vier Gespräche. Welcher der Sätze a–f passt am besten zu welchem Gespräch? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben. Lesen Sie jetzt die Sätze a–f. Dazu haben Sie eine Minute Zeit.

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Gespräch 1

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Die richtige Antwort ist c) Manchmal übernehmen Kollegen vorübergehend Aufgaben für ein anderes Teammitglied.

Im Mittelpunkt des Dialogs steht nicht die allgemeine Belastung im Team, sondern eine ganz konkrete Bitte um Hilfe. Herr Hoffmann sagt: „Könntest du das vielleicht für mich erledigen?“ Es geht also darum, dass Janine eine Aufgabe übernimmt, weil er selbst nächste Woche nicht da ist. Später wird der Umfang noch einmal relativiert: „Aber es wären wirklich nur diese Zahlen — eine Stunde Arbeit, mehr nicht.“ Am Ende stimmt Janine zu: „In Ordnung, ich rufe sie morgen an.“ Genau dadurch wird klar: Eine Kollegin übernimmt vorübergehend eine Aufgabe für ein anderes Teammitglied.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „bevor ich nächste Woche zur Betriebsrat-Schulung fahre“, „Könntest du das vielleicht für mich erledigen?“, „nur diese Zahlen“, „eine Stunde Arbeit“, „ich rufe sie morgen an“, „du rettest mir wirklich den Tag“. Diese Formulierungen führen eindeutig zu Antwort c).

Die wichtigste Falle ist e). Janine sagt: „Wir alle arbeiten seit Wochen über unsere Grenzen hinaus.“ Diese Aussage erzeugt sofort das Thema Überlastung und fehlende Entlastung. Dadurch könnte man denken, es gehe um den Wunsch nach stärkerer Anerkennung von Mehrarbeit. Aber das ist hier nur die emotionale Begleitinformation, nicht die Hauptaussage. Der eigentliche Kern des Dialogs ist die vorübergehende Übernahme einer konkreten Aufgabe.

Eine zusätzliche Ulovka ist, dass Janine zunächst zögert und Kritik äußert. Das kann den Eindruck erwecken, die Bitte werde abgelehnt. Für die richtige Lösung ist aber entscheidend, wie der Dialog endet. Und am Ende übernimmt Janine die Aufgabe tatsächlich.

Bei bestimmten persönlichen Ereignissen haben Mitarbeiter gesetzlichen Anspruch auf Sonderurlaub. Manche Mitarbeiter können ihren Überstundenausgleich nur in festgelegten Zeitfenstern nehmen. Manchmal übernehmen Kollegen vorübergehend Aufgaben für ein anderes Teammitglied. Unter bestimmten Voraussetzungen gehen angesammelte Überstunden nicht verloren. Viele Arbeitnehmer wünschen sich, dass Überstunden und Mehrarbeit stärker anerkannt werden. Wer während des Überstundenausgleichs krank wird, kann einen Antrag auf Sonderurlaub stellen.

 

Gespräch 2

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Die richtige Antwort ist b) Manche Mitarbeiter können ihren Überstundenausgleich nur in festgelegten Zeitfenstern nehmen.

Zunächst sprechen Herr 1 und Frau 1 allgemein über Erschöpfung und die Sehnsucht nach freien Tagen. Dadurch entsteht zuerst eine eher allgemeine Stimmung. Der entscheidende Punkt kommt aber erst mit Frau 2. Sie sagt: „Ich bin leider nicht so flexibel wie ihr.“ Danach erklärt sie den Grund sehr konkret: „Ich kann den Ausgleich also nicht als ganze Tage nehmen, sondern nur dann, wenn ich sie rechtzeitig abholen kann.“ und „Vielleicht nehme ich immer nur die Nachmittage frei.“ Genau daraus folgt, dass sie ihren Überstundenausgleich nur in bestimmten Zeitfenstern nutzen kann.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „nicht so flexibel wie ihr“, „die Kita schließt um halb vier“, „nicht als ganze Tage“, „nur dann, wenn ich sie rechtzeitig abholen kann“, „immer nur die Nachmittage frei“. Diese Hinweise führen direkt zu Antwort b).

Die wichtigste Falle ist e). Herr 1 und Frau 1 sagen: „Ich bin so erschöpft“ und „Ein paar freie Tage klingen traumhaft.“ Das klingt stark nach allgemeiner Überlastung und dem Wunsch nach mehr Anerkennung. Aber niemand sagt im Dialog, dass Überstunden stärker anerkannt werden sollen. Diese emotionale Sprache schafft nur eine Atmosphäre, lenkt aber vom eigentlichen Prüfungspunkt ab. Der Kern liegt in der konkreten zeitlichen Einschränkung von Frau 2.

Eine weitere Ulovka ist, dass der Dialog zunächst sehr allgemein wirkt. Wer nur den Anfang im Kopf behält, kann leicht falsch wählen. Die richtige Antwort erkennt man erst, wenn man auf den späteren Spezialsatz von Frau 2 achtet, der die allgemeine Stimmung in eine konkrete Regelung verwandelt.

Bei bestimmten persönlichen Ereignissen haben Mitarbeiter gesetzlichen Anspruch auf Sonderurlaub. Manche Mitarbeiter können ihren Überstundenausgleich nur in festgelegten Zeitfenstern nehmen. Manchmal übernehmen Kollegen vorübergehend Aufgaben für ein anderes Teammitglied. Unter bestimmten Voraussetzungen gehen angesammelte Überstunden nicht verloren. Viele Arbeitnehmer wünschen sich, dass Überstunden und Mehrarbeit stärker anerkannt werden. Wer während des Überstundenausgleichs krank wird, kann einen Antrag auf Sonderurlaub stellen.

 

Gespräch 3

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Die richtige Antwort ist d) Unter bestimmten Voraussetzungen gehen angesammelte Überstunden nicht verloren.

Der Dialog beschreibt zuerst eine unangenehme Situation: Marcus wird ausgerechnet während seines Überstundenausgleichs krank. Die entscheidende Information kommt danach mit der Frage nach dem Attest und der Erklärung seiner Kollegin: „Diese drei Tage werden dir wieder auf dein Überstundenkonto gutgeschrieben.“ und „Mit dem Attest werden die Stunden zurückgebucht.“ Genau das bedeutet: Die Überstunden gehen unter bestimmten Voraussetzungen nicht verloren, sondern können später erneut genutzt werden.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „während deines Überstundenausgleichs krankgemeldet“, „Attest“, „wieder auf dein Überstundenkonto gutgeschrieben“, „nicht einfach weg“, „die Stunden zurückgebucht“, „du kannst sie dann später nehmen“. Diese Formulierungen führen eindeutig zu Antwort d).

Die wichtigste Falle ist f). Diese Aussage klingt zunächst sehr nah, weil Krankheit während des Überstundenausgleichs tatsächlich das Thema des Dialogs ist. Aber hier steckt die Präzisionsfalle in einem einzigen falschen Wort: „Sonderurlaub“. Marcus stellt keinen Antrag auf Sonderurlaub. Stattdessen werden ihm mit Attest die betroffenen Tage bzw. Stunden wieder gutgeschrieben. Genau deshalb ist f) falsch, obwohl das Thema oberflächlich ähnlich klingt.

Eine zusätzliche Ulovka ist Marcus’ eigener Irrtum: „Ich dachte, wenn man krank wird, ist Pech.“ Diese Aussage kann kurz wie eine negative Schlussfolgerung wirken. Die richtige Lösung ergibt sich aber erst aus der Korrektur durch die Kollegin. Man muss also nicht bei Marcus’ Annahme stehen bleiben, sondern auf die rechtliche Folge mit Attest achten.

Bei bestimmten persönlichen Ereignissen haben Mitarbeiter gesetzlichen Anspruch auf Sonderurlaub. Manche Mitarbeiter können ihren Überstundenausgleich nur in festgelegten Zeitfenstern nehmen. Manchmal übernehmen Kollegen vorübergehend Aufgaben für ein anderes Teammitglied. Unter bestimmten Voraussetzungen gehen angesammelte Überstunden nicht verloren. Viele Arbeitnehmer wünschen sich, dass Überstunden und Mehrarbeit stärker anerkannt werden. Wer während des Überstundenausgleichs krank wird, kann einen Antrag auf Sonderurlaub stellen.

 

Gespräch 4

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Die richtige Antwort ist a) Bei bestimmten persönlichen Ereignissen haben Mitarbeiter gesetzlichen Anspruch auf Sonderurlaub.

Der Kern des Dialogs ist nicht einfach die Geburt des Kindes, sondern die arbeitsrechtliche Folge. Ben sagt ausdrücklich: „Ich hatte keine Ahnung, dass Väter bei der Geburt eines Kindes Anspruch auf Sonderurlaub haben.“ Danach erklärt er die Bedingungen noch genauer: „Man muss einfach einen Antrag stellen und die Geburtsurkunde vorlegen.“ und „Dann bekommt man die freien Tage, ohne eigene Urlaubstage zu verbrauchen.“ Genau daraus ergibt sich die Hauptaussage: Bei bestimmten persönlichen Ereignissen besteht ein Anspruch auf Sonderurlaub.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „Nachwuchs bekommen“, „Anspruch auf Sonderurlaub“, „bei der Geburt eines Kindes“, „Antrag stellen“, „Geburtsurkunde vorlegen“, „ohne eigene Urlaubstage zu verbrauchen“. Diese Formulierungen führen direkt zu Antwort a).

Die wichtigste Falle ist f). Diese Antwort enthält ebenfalls das Wort „Sonderurlaub“ und wirkt deshalb besonders gefährlich, wenn man nur auf einzelne Begriffe hört. Aber f) bezieht sich auf Krankheit während des Überstundenausgleichs. In diesem Dialog geht es dagegen um ein persönliches Ereignis, nämlich die Geburt eines Kindes. Das gemeinsame Wort ist also nur eine dialogübergreifende Wortfalle, nicht die richtige Lösung.

Eine weitere Ulovka liegt darin, dass Ben zunächst von Bürokratie spricht und erzählt, er habe fast normale Urlaubstage eingereicht. Dadurch könnte man sich zu sehr auf den Antragsprozess konzentrieren. Für die Aufgabe ist aber entscheidend, warum er diese freien Tage bekommt: wegen eines persönlichen Ereignisses mit Anspruch auf Sonderurlaub.

Bei bestimmten persönlichen Ereignissen haben Mitarbeiter gesetzlichen Anspruch auf Sonderurlaub. Manche Mitarbeiter können ihren Überstundenausgleich nur in festgelegten Zeitfenstern nehmen. Manchmal übernehmen Kollegen vorübergehend Aufgaben für ein anderes Teammitglied. Unter bestimmten Voraussetzungen gehen angesammelte Überstunden nicht verloren. Viele Arbeitnehmer wünschen sich, dass Überstunden und Mehrarbeit stärker anerkannt werden. Wer während des Überstundenausgleichs krank wird, kann einen Antrag auf Sonderurlaub stellen.

 

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