Die richtige Antwort ist b) Auf dem Sommerfest gibt es keine bestimmte Kleiderordnung.
Die Frage nach der Kleiderordnung wird im Dialog direkt gestellt: „Gibt es eigentlich eine Kleiderordnung oder so etwas?“ Lara antwortet darauf eindeutig: „Aber eine offizielle Vorschrift gibt es nicht. Jeder kann kommen, wie er möchte.“ Danach bestätigt sie diese Aussage noch mit einem Beispiel aus dem Vorjahr: „Letztes Jahr waren manche in Jeans, andere in Sommerkleidern — es war alles dabei.“ Genau diese Aussagen führen klar zu Antwort b).
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „Kleiderordnung“, „keine offizielle Vorschrift“, „Jeder kann kommen, wie er möchte“, „manche in Jeans, andere in Sommerkleidern“, „niemand hat sich daran gestört“, „Komm einfach so, wie du dich wohlfühlst“. Diese Formulierungen zeigen eindeutig, dass es keinen Dresscode gibt.
Die wichtigste Falle ist eine typische Umkehrfalle. Schon am Anfang sagt Lara: „Ich habe mir extra neue Sandalen dafür gekauft“. Das klingt so, als würde sie sich besonders passend für das Fest kleiden wollen. Auch Ben vermutet: „bei so einer Firmenveranstaltung zieht man sich eher schicker an“. Dadurch entsteht leicht der falsche Eindruck, es gebe eine bestimmte Kleiderregel. Der Dialog sagt aber genau das Gegenteil: Manche ziehen sich schicker an, freiwillig, aber vorgeschrieben ist nichts.
Eine weitere Ablenkung liegt darin, dass persönliche Kleidungsvorlieben und Erwartungen besprochen werden. Für die Aufgabe ist jedoch nicht wichtig, was einzelne Personen tragen möchten, sondern ob es eine verbindliche Regel gibt. Und diese wird im Dialog ausdrücklich verneint.