Die richtige Antwort ist a) Wenn Überstunden anfallen, sollten Mitarbeiter möglichst früh darüber informiert werden.
Im Gespräch geht es nicht allgemein darum, ob Überstunden gut oder schlecht sind, sondern sehr konkret um den Zeitpunkt der Information. Der Herr sagt: „Solange man uns das ein, zwei Tage vorher sagt, kann ich damit umgehen.“ Später betont er noch einmal: „Das Entscheidende ist, dass wir früh genug informiert werden.“ Auch Frau 1 formuliert dieselbe Richtung mit der negativen Variante: „Ein Anruf um drei, dass man bis acht Uhr bleiben soll – das geht gar nicht.“ Genau dadurch wird klar: Das Hauptproblem sind nicht die Überstunden selbst, sondern kurzfristige Ankündigungen.
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „ein, zwei Tage vorher“, „rechtzeitig Bescheid“, „früh genug informiert“, „entsprechend planen“, „kurzfristig“. Diese Signale führen direkt zu Antwort a).
Die zentrale Falle ist c). Diese Aussage passt thematisch, weil im Dialog tatsächlich über Überstunden gesprochen wird. Aber faire Regelung und Ausgleich werden hier gar nicht thematisiert. Es geht weder um Bezahlung noch um Freizeitausgleich, sondern ausschließlich um Planbarkeit. Deshalb ist c) nur ein plausibler Distractor.
Eine weitere kleine Falle ist, dass Frau 2 ihre private Situation mit den Kindern erwähnt. Das klingt zunächst stark und wichtig, ist aber nur ein Beispiel zur Begründung. Die eigentliche Kernaussage bleibt: Überstunden sind nur dann akzeptabel, wenn man frühzeitig informiert wird.