Ausbildung, Familie und berufliche Zukunft

Lesen Sie die Fragen und die Texte. Welche Frage passt zu welchem Tipp? Für eine Frage gibt es keinen passenden Tipp. Markieren Sie dafür ein x.

20% (1 von 5 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

a) Lara, vor 2 Stunden
Wenn du trotz der festen Abholzeiten insgesamt nicht weniger arbeitest als vereinbart, dürfte das rechtlich kein einfaches Problem für den Arbeitgeber sein. Wenn du ganz sicher sein möchtest, solltest du dir rechtlichen Rat holen, zum Beispiel bei einer Fachperson für Arbeitsrecht. Dann weißt du genau, welche Rechte du in deinem Fall hast.

b) Mehmet, vor 50 Minuten
Allein kannst du das rechtlich noch nicht entscheiden. Solange du noch nicht volljährig bist, müssen deine Eltern einer Kündigung zustimmen und sie auch unterschreiben. Ich würde mir den Schritt aber gut überlegen. Dein Vater denkt wahrscheinlich an deine Zukunft und will nicht, dass du dir Chancen verbauen lässt.

c) Sabine, vor 3 Stunden
Ich würde an deiner Stelle auf keinen Fall alles hinwerfen. Gerade im Bereich Finanzen und Steuern gibt es später oft sichere Arbeitsplätze und gute Verdienstmöglichkeiten. Wer in diesem Feld eine Ausbildung abschließt, hat in vielen Fällen gute Perspektiven. Bekannte von mir suchen in diesem Bereich ständig neues Personal.

d) Henrik, vor 4 Stunden
Vielleicht wäre es klüger, mit einer neuen Ausbildung noch etwas zu warten, bis dein Kind oder dein familiäres Umfeld noch stabiler ist. In ein paar Jahren ist vieles oft leichter zu organisieren. Eine berufliche Neuorientierung läuft dir nicht weg. Manchmal ist der richtige Zeitpunkt wichtiger als ein schneller Start.

e) Olena, vor 5 Stunden
Während einer Schwangerschaft darfst du bestimmte Arbeiten nicht machen, wenn sie für dich oder dein Kind belastend oder gefährlich sein können. Dazu gehören zum Beispiel körperlich anstrengende Tätigkeiten oder Arbeiten unter ungünstigen Bedingungen wie starker Lärm, Schmutz oder Kälte. Der Schutz von Mutter und Kind hat in dieser Zeit Vorrang.

f) Daniel, vor 8 Stunden
Warum willst du denn sofort aufhören? Heute gibt es viele Möglichkeiten, Kinderbetreuung und Ausbildung besser zu organisieren. Vielleicht können dir auch Menschen aus deiner Familie helfen. Rede auf jeden Fall mit deinem Betrieb. Wenn man sieht, dass dir dein Abschluss wichtig ist, findet sich oft eher eine Lösung. Ich würde versuchen, die Ausbildung weiterzumachen.

Ralf
Statistiken zeigen, dass sich immer mehr Erwachsene auch nach dem 45. Lebensjahr noch für eine berufliche Neuorientierung interessieren. Ich bin Mitte vierzig, mein Kind ist längst selbstständig, und ich möchte noch einmal ganz neu anfangen. Deshalb denke ich über eine Ausbildung im Bereich Steuern und Verwaltung nach. Glaubt ihr, dass man in meinem Alter danach überhaupt noch gute Chancen auf eine Stelle hat?

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1. Ralf → x

Warum ist x richtig?
Ralf möchte mit über 40 noch einmal etwas Neues lernen und fragt nach seinen Chancen auf dem Arbeitsmarkt. In den Antworten gibt es aber keinen Text, der genau diese Frage beantwortet.

Wichtige Wörter:
Beitrag: Mitte vierzig, neu anfangen, Ausbildung im Bereich Steuern, gute Chancen auf eine Stelle
Antwort c wirkt zuerst ähnlich: Bereich Finanzen und Steuern, gute Perspektiven, sichere Arbeitsplätze
Aber: Antwort c passt nicht, weil sie eher sagt, dass man eine Ausbildung nicht abbrechen soll. Ralf fragt aber nicht nach einem Abbruch, sondern nach seinem Alter und seinen späteren Chancen.

Falle:
Die größte Falle ist Antwort c. Dort geht es auch um Berufe im Finanzbereich. Trotzdem beantwortet der Text nicht genau die Frage von Ralf. Deshalb ist hier x richtig.

a b c d e f x

 

Mirela
Untersuchungen zeigen, dass viele junge Frauen während der Ausbildung unsicher werden, wenn sich ihre Familiensituation plötzlich verändert. Ich habe erst vor einiger Zeit meine Ausbildung begonnen und jetzt erfahren, dass ich ein Baby bekomme. Im Moment habe ich große Sorgen, ob sich Ausbildung und Kind überhaupt miteinander verbinden lassen. Wäre es vielleicht besser, die Ausbildung jetzt aufzugeben?

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2. Mirela → f

Warum passt Antwort f?
Mirela ist schwanger und überlegt, ob sie ihre Ausbildung aufgeben soll. Antwort f passt genau, weil dort gesagt wird, dass sie nicht sofort abbrechen soll und dass es heute viele Möglichkeiten gibt, Kind und Ausbildung zu organisieren.

Wichtige Wörter:
Beitrag: Ausbildung begonnen, Baby bekomme, Ausbildung und Kind, Ausbildung aufgeben
Antwort f: nicht sofort aufhören, Kinderbetreuung, mit deinem Betrieb reden, Ausbildung weitermachen

Falle:
Antwort e wirkt auch passend, weil dort das Wort Schwangerschaft vorkommt. Aber e spricht nur über Arbeiten, die man in der Schwangerschaft nicht machen darf. Mirela fragt aber, ob sie die Ausbildung abbrechen soll. Deshalb passt f besser.

a b c d e f x

 

Tabea
Viele Auszubildende mit kleinen Kindern müssen ihren Tagesablauf sehr genau planen. Ich arbeite in meiner Ausbildung im Büro und muss jeden Tag pünktlich gehen, weil ich mein kleines Kind rechtzeitig aus der Betreuung abholen muss. Mein Chef reagiert darauf sehr negativ und hat sogar schon mit Kündigung gedroht. Was kann ich in so einer Situation tun?

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3. Tabea → a

Warum passt Antwort a?
Tabea muss jeden Tag pünktlich gehen, weil sie ihr kleines Kind aus der Betreuung abholen muss. Ihr Chef droht schon mit Kündigung. Antwort a passt, weil dort erklärt wird, dass es wichtig ist, ob sie insgesamt wirklich weniger arbeitet als im Vertrag steht. Außerdem rät die Antwort zu rechtlicher Hilfe.

Wichtige Wörter:
Beitrag: pünktlich gehen, Kind aus der Betreuung abholen, droht mit Kündigung
Antwort a: nicht weniger arbeitet als vereinbart, rechtlich, Arbeitsrecht, welche Rechte du hast

Falle:
Manche wählen hier f, weil dort auch Kind und Ausbildung vorkommen. Aber f geht um Schwangerschaft und die Frage, ob man die Ausbildung weitermachen soll. Bei Tabea geht es um feste Zeiten und um die Drohung des Chefs. Deshalb passt nur a.

a b c d e f x

 

Nico
Befragungen zeigen, dass manche Jugendliche kurz vor dem Ende ihrer Ausbildung am liebsten alles hinschmeißen würden. Ich mache gerade eine Ausbildung im Verkauf und habe noch ungefähr ein Jahr bis zum Abschluss. Ehrlich gesagt habe ich gar keine Motivation mehr weiterzumachen. Mein Vater will aber unbedingt, dass ich durchhalte. Ich bin noch nicht volljährig. Kann ich trotzdem selbst kündigen?

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4. Nico → b

Warum passt Antwort b?
Nico möchte seine Ausbildung vielleicht beenden, ist aber noch nicht volljährig. Er fragt, ob er selbst kündigen kann. Antwort b passt genau, weil dort steht, dass bei Minderjährigen die Eltern zustimmen und die Kündigung unterschreiben müssen.

Wichtige Wörter:
Beitrag: noch ein Jahr bis zum Abschluss, keine Motivation mehr, noch nicht volljährig, selbst kündigen
Antwort b: noch nicht volljährig, Eltern zustimmen, unterschreiben, an deine Zukunft denken

Falle:
Antwort c wirkt ähnlich, weil dort auch gesagt wird, dass man die Ausbildung nicht abbrechen soll. Aber Nico fragt vor allem nach der rechtlichen Seite: Darf er als Minderjähriger selbst kündigen? Genau das beantwortet nur Antwort b.

a b c d e f x

 


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