Dienst-Smartphones
Sie hören ein Gespräch. Zu jedem Gespräch gibt es zwei Aufgaben. Ist die Aussage dazu richtig oder falsch und welche Antwort (a, b oder c) passt am besten?
23% (676 von 2904 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)
Frau Hagedorn: Habt ihr schon gehört? Ab nächstem Monat soll jede Abteilung mit Dienst-Smartphones ausgestattet werden – angeblich um die Kommunikation unterwegs zu verbessern.
Herr Albrecht: Wirklich? Das wäre längst überfällig. Ich bin jede Woche mindestens zwei Tage bei Kundenterminen, und bisher muss ich dafür ständig mein privates Handy nutzen – sowohl für Anrufe als auch für Navi und Kalender. Das ist auf Dauer nicht nur unpraktisch, sondern auch datenschutztechnisch ein Risiko.
Frau Seidel: Klingt erstmal gut. Aber was bedeutet das konkret für die Erreichbarkeit? Wenn man ein Firmengerät hat, besteht doch schnell die Erwartung, dass man auch abends oder am Wochenende antwortet. Und genau das möchte ich eigentlich vermeiden.
Herr Albrecht: Das ist ein valider Punkt. Aber das ließe sich ja klar regeln. In vielen Unternehmen gibt es mittlerweile Leitlinien zur digitalen Erreichbarkeit – gerade nach den Diskussionen um „Work-Life-Balance“ und psychische Gesundheit. Ich würde meins außerhalb der Arbeitszeiten einfach ausschalten oder lautlos stellen.
Frau Hagedorn: Naja, die Praxis sieht oft anders aus. Ich kenne Fälle, in denen der Chef trotzdem am Sonntagabend noch eine Rückmeldung will – „nur ganz kurz“. Deshalb hoffe ich, dass wir eine verbindliche Vereinbarung treffen. Sonst wird aus dem praktischen Tool schnell eine zusätzliche Belastung.
Herr Albrecht: Vielleicht sollten wir das im Teammeeting offen ansprechen. Ich finde die Idee mit dem Dienstgerät grundsätzlich sinnvoll, solange klar definiert ist, was erwartet wird. Schließlich ist es auch eine Frage der Unternehmenskultur, wie mit so etwas umgegangen wird.
Frau Seidel: Genau. Vielleicht hat der Chef das gar nicht so zu Ende gedacht. Ich schlage vor, wir bitten um eine kurze Gesprächsrunde, bevor das Ganze eingeführt wird. Dann können alle ihre Sichtweise einbringen.
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