Die Mobilität in Deutschland

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Die Mobilität in Deutschland verändert sich: Züge, Autos, Fahrräder oder Kreuzfahrten – jeder hat andere Vorlieben und Probleme. Wir haben im Frühjahr 2024 Menschen in verschiedenen Regionen gefragt, was sie am Reisen stört und welche Lösungen sie für nachhaltigeres Unterwegssein sehen.

Aussage 1
Ich fahre regelmäßig mit dem Zug zwischen Bremerhagen und Frankfurt, weil ich beruflich oft unterwegs bin. Natürlich ist das bequemer als Autofahren – man kann lesen, arbeiten oder einfach entspannen. Aber ehrlich gesagt: Die Ticketpreise sind manchmal doppelt so hoch wie ein Billigflug! Und wenn der ICE dann noch 40 Minuten Verspätung hat oder der Anschluss wegfällt, wird’s richtig stressig.

Ich finde, man sollte Vielfahrern mehr Vorteile bieten – zum Beispiel günstigere Abos oder zuverlässigere Umstiegszeiten. Wenn das klappt, würden sicher mehr Menschen vom Auto oder Flugzeug umsteigen – gerade auf langen Strecken.

Aussage 2
Ich wohne in Rheinstadt und arbeite mitten im Zentrum. Jeden Tag stehe ich mindestens eine halbe Stunde im Stau – obwohl ich nur 7 Kilometer fahren muss! Parkplatzsuche kostet mich manchmal mehr Zeit als das eigentliche Pendeln. Und dann noch der ganze Feinstaub und Lärm.

Ich verstehe nicht, warum nicht mehr Kommunen sichere Radwege bauen oder E-Bike-Parkplätze einrichten. In Kopenhagen funktioniert das doch hervorragend. Wer das Auto stehen lässt, sollte in der Stadt nicht bestraft, sondern belohnt werden. Es geht ja nicht nur um Umwelt, sondern auch um Lebensqualität.

Aussage 3
Ich habe lange in der Tourismusbranche gearbeitet – unter anderem auf einem Kreuzfahrtschiff. Was viele nicht wissen: Ein großes Schiff kann an einem Tag mehr Schadstoffe ausstoßen als tausend Autos. Trotzdem boomt die Branche. 2023 gab es in Hamburg über 280 Anläufe, und die meisten Schiffe fahren immer noch mit Schweröl.

Ich finde, wir sollten endlich klare EU-weite Regeln machen: weniger Emissionen, mehr Elektrotechnik, vielleicht auch ein Verbot von alten Schiffen in Innenstädten. Klimaschutz darf nicht bei Urlaub enden. Und solange eine Kreuzfahrt billiger ist als ein Monat Bahnticket, läuft da was falsch.

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Aussage 1

„Bahnfahren ist bequem, aber nicht immer pünktlich“
Begründung:
Die Sprecherin sagt, dass sie Züge grundsätzlich angenehmer findet als Auto oder Flugzeug – sie spricht aber auch klar über hohe Preise und viele Verspätungen. Das ist der zentrale Kritikpunkt: Bahnfahren ist gut, aber es funktioniert oft nicht zuverlässig.

❌ Warum b) oder f) falsch sind:
Die Sprecherin erwähnt weder Kreuzfahrten (f) noch Radverkehr oder Autoverkehr (b). Ihre Meinung dreht sich allein um die Bahn als Verkehrsmittel und deren Verbesserungspotenzial.

Schlüsselwörter:
„viel angenehmer […] aber […] zu hoch […] oft Verspätung“
„Wenn man schneller und günstiger reisen könnte“ → zeigt: Kritik an Preis und Pünktlichkeit trotz grundsätzlicher Zustimmung zur Bahn.
2

Aussage 2

„Wer das Fahrrad nimmt, sollte bessere Bedingungen bekommen“
Begründung:
Der Sprecher kritisiert den Autoverkehr in Städten („Stau“, „Luftverschmutzung“) und fordert mehr Fahrradwege und Sicherheit. Seine Idee: Mehr Menschen sollen umsteigen – aber nur, wenn die Bedingungen stimmen.

❌ Warum a) oder e) falsch sind:
Es geht weder um Umweltbelastung durch Schiffe (e) noch um die Bequemlichkeit von Bahnfahren (a). Die Hauptidee ist die Verbesserung der Fahrrad-Infrastruktur, nicht eine allgemeine Verkehrskritik.

Schlüsselwörter:
„Städte sollen mehr Fahrradwege bauen“
„Es müsste auch sicherer sein“
→ zeigt: Das Fahrrad soll attraktiver und sicherer gemacht werden.
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Aussage 3

„Umweltfreundliche Technik auf Schiffen ist notwendig“
Begründung:
Die Sprecherin betont, dass Kreuzfahrtschiffe besonders viel Emissionen verursachen und dass neue Technologien und strengere Regeln gebraucht werden. Ihr Fokus liegt auf ökologischen Lösungen für die Schifffahrt.

❌ Warum c) oder d) falsch sind:
In der Aussage geht es weder um Zugpreise noch um Autoverkehr. Die Sprecherin redet ausschließlich über die Kreuzfahrtbranche und die Notwendigkeit eines Umdenkens dort.

Schlüsselwörter:
„Emissionen sind oft höher als […]“
„mehr in umweltfreundliche Technologien investieren“
→ zeigt: Fokus liegt ganz klar auf Umweltbelastung durch Schiffe.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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