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Autor: Olena Bazalukova, 12.06.2026
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telc B1·B2 Pflege — Sprachbausteine Teil 1

Sprachbausteine Teil 1 (telc B1·B2 Pflege):
Grammatik verstehen und richtig trainieren

Sprachbausteine Teil 1 wirkt schwer, ist aber mit der richtigen Methode gut zu lernen. Hier erfahren Sie, was geprüft wird, welche Grammatik Sie wirklich brauchen, welche Fallen es gibt — und vor allem, wie Sie von Anfang an richtig üben.

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Was ist Sprachbausteine Teil 1? Format, Anforderungen und Punkte

Sprachbausteine gehören zum schriftlichen Teil der Prüfung telc Deutsch B1·B2 Pflege und werden zusammen mit dem Lesen bearbeitet. Anders als beim Leseverstehen geht es hier nicht um den Inhalt eines Textes, sondern um die Sprachstrukturen — also um Grammatik und Wortschatz. Der Bereich hat zwei Teile: In Teil 1 geht es um Grammatik, in Teil 2 um Fachwortschatz. Weil telc B1·B2 Pflege eine skalierte Prüfung ist, deckt sie gleichzeitig die Niveaus B1 und B2 ab.

So sieht Teil 1 konkret aus: Sie lesen einen kurzen Text aus dem pflegerischen Alltag, sehr oft einen Bericht. Im Text fehlen acht Wörter. Darunter steht eine Liste mit zehn Wörtern. Für jede Lücke wählen Sie ein passendes Wort aus dieser Liste. Wichtig: Von den zehn Wörtern passen nur acht. Zwei Wörter sind überzählig und gehören in keine Lücke. Geprüft werden vor allem Verbindungswörter (Konnektoren), Präpositionen, Adverbien und die Vorsilben trennbarer Verben.

Merkmal Sprachbausteine Teil 1
Aufgabentyp Zuordnung: ein Wort pro Lücke aus einer gemeinsamen Liste
Anzahl der Lücken 8
Wörter zur Auswahl 10 (eine Liste)
Distraktoren 2 Wörter passen in keine Lücke
Schwerpunkt Grammatik und Textzusammenhang
Geprüfte Strukturen Konnektoren, Präpositionen, Adverbien, Vorsilben trennbarer Verben
Punkte 8 (ein Punkt pro richtig gelöste Lücke)
Bewertung gemeinsam mit Hören und Lesen, Dual-Level B1/B2
Bewertung

Hören, Lesen und Sprachbausteine werden zusammen ausgewertet. Für jede richtig gelöste Aufgabe gibt es einen Punkt. Teil 1 bringt also bis zu 8 Punkte. Eine eigene Bestehensgrenze nur für die Sprachbausteine B1-B2 Pflege gibt es nicht — wichtig ist das Gesamtergebnis im schriftlichen Teil. Jeder Punkt zählt, deshalb lohnt sich gezieltes Üben.

Eines sollten Sie von Anfang an wissen: Teil 1 ist keine reine Grammatikprüfung. Sehr oft passen mehrere Wörter aus der Liste grammatisch in die Lücke, aber nur ein Wort passt zum Sinn des Textes. Deshalb braucht man zwei Dinge: solide Grammatik und ein Gefühl für Textzusammenhänge, also für zeitliche und kausale Beziehungen zwischen den Sätzen. Genau das trainieren wir in diesem Artikel.

👉 Übungen zu telc B1·B2 Pflege
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Die typischen Fallen, Tricks und Fehler — mit Beispielen

Die Aufgabe ist absichtlich mit Fallen gebaut. Wenn Sie die folgenden Muster kennen, fallen Sie nicht mehr darauf herein. Zu jeder Falle steht ein kleines Beispiel.

  • Grammatik statt Logik (die wichtigste Falle). Beispiel: Die Tochter ___ der Pflegedienst betreuen sie. Sowohl und als auch oder passen grammatisch. Richtig ist aber nur und, weil beide zusammen betreuen — nicht entweder oder. Prüfen Sie immer zuerst die Logik.
  • Konjunktion gegen Adverb. Beide können Grund und Folge ausdrücken, aber der Satzbau ist anders. weil schickt das Verb ans Ende: ..., weil sie unsicher ist. deshalb steht vorne, danach kommt das Verb: Deshalb ist sie unsicher. Wer das verwechselt, baut den Satz falsch.
  • Grund gegen Gegensatz. deshalb (Folge) und trotzdem (Gegensatz) stehen beide am Satzanfang, bedeuten aber das Gegenteil. Fragen Sie: Ergibt sich hier eine Folge oder ein Widerspruch?
  • Zeit gegen Grund. seitdem (seit diesem Zeitpunkt) und deshalb (darum) lassen sich verwechseln, wenn der Satz beides zuließe. Hier hilft nur der Kontext.
  • Reihenfolge der Ereignisse. vor gegen nach, bevor gegen nachdem: Was war früher, was später? Beispiel: Vor dem Sturz konnte sie noch allein gehen. Das Wörtchen noch zeigt: es geht um die Zeit davor.
  • da-Komposita. dadurch, darunter, dafür, davor, daneben, dazu sehen sich ähnlich, bedeuten aber Verschiedenes. Sie ist abhängig. Darunter leidet sie. Hier passt nur darunter, nicht dazu.
  • Relativpronomen. die (Nominativ Plural), der (Singular maskulin) und denen (Dativ Plural) werden verwechselt. Beispiel: Medikamente, die ihr helfen. Die Medikamente sind das Subjekt im Plural, also die.
  • Komparativ-Falle. Wenn der Text voller Vergleiche ist (öfter, mehr als), lenkt ein zweiter Komparativ wie größer ab, der gar keine Lücke hat.
  • Passiv: Zeit und Zahl. wurde (eine Person, Vergangenheit) gegen wurden (mehrere) gegen wird (Gegenwart). Beispiel: Die Bewohnerin wurde aufgenommen. — eine Person, Vergangenheit, also wurde.
  • Postposition. gegenüber steht hinter dem Pronomen: ihr gegenüber, nicht gegenüber ihr.
  • Adjektivendung. Nach einem Artikel bekommt das Adjektiv eine Endung (die langjährige Kollegin), mit sein bleibt es ohne Endung (Sie war sehr unsicher).
  • Feste Verb-Präpositionen. Viele Verben haben eine feste Präposition: informieren über, leiden unter, sich Sorgen machen um, etwas als ... empfinden. Diese muss man auswendig kennen.
  • Quantoren-Falle. allen (= alle) und keinen (= keine) sehen ähnlich aus, drehen den Sinn aber um.
  • Die zwei überzähligen Wörter sind absichtlich plausibel. Wählen Sie nie nach Gefühl, sondern prüfen Sie jede Lücke einzeln.
💡 Die goldene Regel

In Teil 1 entscheidet oft nicht die Grammatik allein, sondern die logische Verbindung im Text. Fragen Sie bei jeder Lücke zuerst: Geht es um Zeit, um einen Grund, um eine Folge oder um einen Gegensatz? Und erst dann: Passt das Wort auch grammatisch in den Satz?

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Grammatik einfach erklärt: alles, was Sie kennen müssen

Hier sind alle Grammatikthemen, die in Teil 1 wirklich vorkommen — kurz erklärt, mit einem klaren Beispiel und einem Tipp, woran Sie das richtige Wort erkennen.

1. Konnektoren — das wichtigste Thema

Konnektoren sind Wörter, die Sätze verbinden und zeigen, WIE zwei Informationen zusammenhängen. Die meisten Lücken in Teil 1 sind Konnektoren. Es gibt drei Gruppen, und der Unterschied liegt im Satzbau.

Gruppe A — koordinierende Konjunktionen: und, oder, aber, sondern, denn. Sie verbinden zwei gleichwertige Sätze; danach bleibt die normale Wortstellung (Subjekt, dann Verb). und = zusammen, oder = Auswahl, aber/sondern = Gegensatz (sondern nur nach einer Verneinung: keine normale Folge, sondern eine Krankheit), denn = Grund.

Gruppe B — subordinierende Konjunktionen: weil, da, dass, nachdem, bevor, seitdem, während, sobald. Sie leiten einen Nebensatz ein. Merkmal: das Verb wandert ans Satzende. Beispiel: Sie braucht Hilfe, weil sie nicht gehen kann. Zeitlich: nachdem (zuerst A, dann B), bevor (vorher), seitdem (seit diesem Zeitpunkt).

Gruppe C — Konjunktionaladverbien: deshalb, deswegen, daher, dadurch, trotzdem, dennoch, allerdings, jedoch, dann, danach, anschließend, zunächst, bisher, inzwischen. Sie stehen oft am Satzanfang; danach kommt sofort das Verb (Inversion). Beispiel: Sie übt täglich. Deshalb geht es ihr besser.

💡 Der wichtigste Trick

Schauen Sie auf das Verb. Steht das Verb am Ende des Satzteils, brauchen Sie eine subordinierende Konjunktion (weil, da, nachdem, seitdem). Steht das Verb gleich nach der Lücke an zweiter Stelle, brauchen Sie ein Adverb (deshalb, trotzdem, dann). So unterscheiden Sie weil von deshalb, obwohl beide mit Grund und Folge zu tun haben.

2. Präpositionen

Präpositionen sind kleine Wörter vor einem Nomen oder Pronomen. Wichtig sind vor allem zeitliche und kausale Präpositionen.

  • Zeitlich (mit Dativ): vor, nach, seit, bei, in. Beispiel: vor dem Sturz (in der Zeit davor), nach der Operation (danach), seit drei Wochen (ab einem Zeitpunkt bis jetzt).
  • Sonderform beim (= bei + dem) steht vor einem großgeschriebenen Verb und bedeutet während: beim Eingießen, beim Spazierengehen.
  • Kausal (mit Genitiv): aufgrund, wegen. Beispiel: aufgrund der Operation = wegen der Operation.
  • Feste Wendungen auswendig lernen: im Rahmen + Genitiv (= innerhalb von), bei jemandem liegt ... vor.
  • Achtung Postposition: gegenüber steht hinter dem Pronomen: ihr gegenüber.

3. Pronominaladverbien (da + Präposition)

Das sind Wörter wie dadurch, darunter, dafür, davor, dazu, dahin. Sie ersetzen Präposition + das/es, wenn man über eine Sache spricht (statt unter das sagt man darunter). Meistens verweisen sie auf etwas, das vorher im Text steht. Beispiele: Sie ist abhängig. Darunter leidet sie. · Sie wird umgelagert. Dadurch sinkt der Druck. · bis dahin = bis zu diesem Zeitpunkt. Tipp: Lesen Sie genau, worauf das Wort zeigt und welche Bedeutung passt — die Form ist sehr ähnlich.

4. Relativpronomen

Ein Relativpronomen (der, die, das, denen ...) leitet einen Relativsatz ein und ersetzt ein Nomen. Es richtet sich nach zwei Dingen: erstens nach dem Bezugswort (Genus und Numerus), zweitens nach seiner Funktion im Nebensatz (Kasus). Beispiel: Medikamente, die ihr helfen — das Bezugswort ist Plural, im Nebensatz ist es das Subjekt, also Nominativ Plural: die. Die Falle denen (Dativ Plural) passt nur, wenn ein Dativ gebraucht wird.

5. Verbformen und feste Verb-Präpositionen

  • Partizip II im Perfekt: mit haben/sein + Partizip am Ende. Sie hat den Brief beantwortet.
  • Vorgangspassiv: wurde/wurden + Partizip II. Sie wurde aufgenommen. Achten Sie auf Zeit und Zahl.
  • Trennbare Verben: die Vorsilbe steht am Satzende. Sie nimmt die Tabletten ein. Im Perfekt und im Nebensatz wieder zusammen.
  • Feste Verb-Präposition: bestimmte Verben verlangen eine feste Präposition — wie Vokabeln lernen: informieren über, leiden unter/an, sich Sorgen machen um, etwas als ... empfinden.
  • Feste Wendung: zur Verfügung stellen → Partizip gestellt.

6. Artikel, Kasus und Adjektivendungen

  • Kasus nach dem Verb: benötigen und brauchen verlangen den Akkusativ. Sie benötigt einen Rollstuhl (maskulin → einen).
  • Adjektivendung nach dem Artikel: die langjährige Kollegin, zu einer deutlichen Reduktion.
  • Prädikatives Adjektiv (mit sein) bleibt ohne Endung: Sie war sehr unsicher.

7. Quantoren und Komparativ

  • Quantoren wie manche, alle, kein, viele, einige sagen, wie viele. Falle: allen und keinen sehen ähnlich aus, bedeuten aber das Gegenteil.
  • Komparativ steht immer mit als: öfter als zweimal.
  • Gradpartikel zu vor einem Adjektiv = ein Übermaß: eine zu hohe Trinkmenge (mehr, als gut ist).

8. Wortstellung

Diese Regel hilft bei fast jeder Konnektor-Lücke. Im Hauptsatz steht das Verb an zweiter Stelle. Wenn vorne schon ein Wort steht (z. B. Deshalb), kommt das Verb direkt danach (Inversion): Deshalb braucht sie Hilfe. Im Nebensatz steht das Verb am Ende: ..., weil sie Hilfe braucht.

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So lösen Sie die Aufgabe — und so trainieren Sie von Anfang an richtig

Dieser Teil ist der wichtigste. Wer von Anfang an mit der richtigen Methode übt, macht später weniger Fehler und arbeitet schneller. Es geht in zwei Schritten: erst lernen Sie, wie man bei jeder Lücke denkt, dann lernen Sie, wie man richtig trainiert.

A. So denken Sie bei jeder Lücke — vier Fragen

Stellen Sie sich bei jeder Lücke vier Fragen, immer in dieser Reihenfolge:

  1. Was für ein Wort fehlt hier? Ein Verbindungswort, eine Präposition, eine Verbform, ein Artikel oder ein Adjektiv? Schauen Sie genau auf das, was vor und nach der Lücke steht.
  2. Welche Beziehung soll das Wort ausdrücken? Zeit, Grund, Folge, Gegensatz oder Addition? Lesen Sie dafür den Satz davor und den Satz danach.
  3. Wo steht das Verb? Am Satzende → Sie brauchen eine Konjunktion (Nebensatz). Gleich nach der Lücke an zweiter Stelle → Sie brauchen ein Adverb. Diese Frage entscheidet zwischen Wörtern mit ähnlicher Bedeutung.
  4. Passt das Wort grammatisch? Stimmen Zahl, Geschlecht, Fall und Endung? Klingt der ganze Satz logisch?
Beispiel mit Lösungsweg — Schritt für Schritt

Der Satz mit der Lücke: Frau Berg ist beim Gehen sehr unsicher. ___ benötigt sie einen Rollator.
Zur Auswahl stehen drei Wörter: weil, deshalb, trotzdem. Welches ist richtig? Wir gehen die vier Fragen der Reihe nach durch.

Frage 1 — Was für ein Wort fehlt hier?
Schauen wir, was um die Lücke herum steht. Vor der Lücke endet ein vollständiger Satz: Frau Berg ist beim Gehen sehr unsicher. Nach der Lücke beginnt ein neuer Satz: ... benötigt sie einen Rollator. Das fehlende Wort steht genau zwischen zwei Sätzen und verbindet sie. Wir brauchen also ein Verbindungswort. Alle drei Wörter (weil, deshalb, trotzdem) sind Verbindungswörter — bis hierhin passen noch alle drei.

Frage 2 — Welche Beziehung soll das Wort zeigen?
Jetzt überlegen wir, wie die beiden Sätze inhaltlich zusammenhängen. Satz 1 (sie ist unsicher) ist der Grund. Satz 2 (sie braucht einen Rollator) ist die Folge daraus. Es geht also um Grund und Folge. Damit fällt trotzdem weg, denn trotzdem zeigt einen Gegensatz (es würde bedeuten: obwohl sie unsicher ist, braucht sie KEINEN Rollator — das ist unlogisch). Übrig bleiben weil und deshalb.

Frage 3 — Wo steht das Verb?
Jetzt entscheidet der Satzbau zwischen weil und deshalb. Beide haben mit Grund und Folge zu tun, aber sie bauen den Satz unterschiedlich. Schauen wir auf das Verb nach der Lücke: benötigt steht direkt nach der Lücke an zweiter Stelle. Regel: Wenn das Verb gleich nach dem Verbindungswort an zweiter Stelle steht, brauchen wir ein Adverb, also deshalb. Die Konjunktion weil würde das Verb dagegen ans Satzende schicken (..., weil sie einen Rollator benötigt). Hier steht das Verb aber an zweiter Stelle — also deshalb und nicht weil.

Frage 4 — Passt alles zusammen?
Setzen wir deshalb ein und lesen den ganzen Satz: Deshalb benötigt sie einen Rollator. Subjekt (sie) und Verb (benötigt) passen zusammen, der Satzbau stimmt (Adverb vorne, Verb an zweiter Stelle) und die Logik stimmt (Grund führt zur Folge). Lösung: deshalb.

So haben wir die Wörter Schritt für Schritt ausgeschlossen: Frage 2 streicht trotzdem (falsche Bedeutung), Frage 3 streicht weil (falscher Satzbau), übrig bleibt deshalb.

B. So trainieren Sie von Anfang an richtig

Nicht die Menge der Aufgaben macht den Unterschied, sondern WIE Sie üben. Diese Gewohnheiten bauen die Fähigkeit Schritt für Schritt auf:

  • Immer die Erklärung lesen, nicht nur das Ergebnis. Prüfen Sie nach jeder Aufgabe nicht nur richtig oder falsch, sondern lesen Sie, WARUM die Lösung richtig ist. Nur so verstehen Sie das Muster und können es beim nächsten Mal selbst anwenden.
  • Legen Sie eine eigene Konnektoren-Tabelle an. Sortieren Sie die Verbindungswörter nach ihrer Funktion: Zeit, Grund, Folge, Gegensatz, Addition. So sehen Sie sofort, welche Wörter Konkurrenten sind (z. B. deshalb und trotzdem) und wie sie sich unterscheiden.
  • Sammeln Sie da-Komposita und feste Verb-Präpositionen. Schreiben Sie eine Liste wie darunter leiden, sich Sorgen machen um, informieren über und lernen Sie sie wie Vokabeln. Diese Verbindungen kommen immer wieder.
  • Korrigieren Sie Fehler von Hand. Schreiben Sie nach einem Fehler den ganzen richtigen Satz einmal von Hand auf. Das prägt sich viel besser ein als nur ein Kreuz an der richtigen Stelle.
  • Erst das Muster, dann das Tempo. Üben Sie am Anfang ohne Zeitdruck und arbeiten Sie bewusst mit den vier Fragen. Erst wenn die Methode sicher sitzt, üben Sie mit Zeitbegrenzung wie in der echten Prüfung.
  • Lesen Sie echte Berichte. Lesen Sie Aufnahmeberichte, Verlaufsberichte und Ereignisprotokolle. So bekommen Sie ein Gefühl für die typischen Satzverbindungen, die in Teil 1 immer wieder vorkommen.
  • Machen Sie am Ende den Distraktoren-Check. Nach dem Lösen müssen genau zwei Wörter übrig bleiben. Bleiben mehr oder weniger übrig, haben Sie irgendwo einen Fehler — und Sie sollten Ihre Zuordnung noch einmal prüfen.
💡 Reihenfolge beim Lösen

Lösen Sie zuerst die Lücken, die Sie sicher kennen, und streichen Sie diese Wörter aus der Liste durch. Die schwierigen Lücken werden danach leichter, weil weniger Wörter übrig bleiben. Lassen Sie am Ende keine Lücke leer: Wenn Sie unsicher sind, ordnen Sie die übrigen Wörter so zu, dass der Satz möglichst logisch klingt.

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FAQ — Sprachbausteine Teil 1 Pflege

Wie viele Lücken und Wörter gibt es in Sprachbausteine Teil 1?
Es gibt acht Lücken und zehn Wörter in einer Liste. Sie wählen für jede Lücke ein Wort. Zwei Wörter passen in keine Lücke.
Wird in Teil 1 Grammatik oder Wortschatz geprüft?
In Teil 1 geht es um Grammatik: vor allem Konnektoren, Präpositionen, Adverbien und Vorsilben trennbarer Verben. Der Fachwortschatz wird in Teil 2 geprüft.
Was ist die wichtigste Regel für Teil 1?
Nicht nur die Grammatik entscheidet, sondern auch die logische Verbindung im Text. Oft passen mehrere Wörter grammatisch, aber nur eines passt zum Sinn. Prüfen Sie deshalb zuerst die zeitliche oder kausale Beziehung und dann den Satzbau.
Wie unterscheide ich eine Konjunktion von einem Adverb?
Schauen Sie auf das Verb. Bei einer Konjunktion wie weil oder nachdem steht das Verb am Satzende. Bei einem Adverb wie deshalb oder trotzdem steht das Verb gleich nach dem Wort an zweiter Stelle.
Wie übe ich am besten von Anfang an?
Üben Sie zuerst ohne Zeitdruck mit den vier Fragen, lesen Sie nach jeder Aufgabe die Erklärung und führen Sie eine eigene Liste mit Konnektoren, da-Komposita und festen Verb-Präpositionen. Korrigieren Sie Fehler von Hand. Erst wenn die Methode sitzt, üben Sie auf Zeit.
Wie viele Punkte bringt Teil 1?
Teil 1 bringt bis zu acht Punkte, einen pro richtig gelöste Lücke. Die Sprachbausteine werden zusammen mit Hören und Lesen gewertet. telc B1·B2 Pflege ist eine Dual-Level-Prüfung und vergibt je nach Ergebnis ein Zertifikat auf B1 oder B2.