Ihr Nachbar, der kein Deutsch spricht, hat seinen Geldbeutel verloren

Situation:

Ihr Nachbar, der kein Deutsch spricht, hat seinen Geldbeutel verloren. Sie möchten ihm helfen und die Suche organisieren.

Aufgabe:

Planen Sie gemeinsam, was Sie tun wollen. Hier haben Sie einige Notizen:

1. Wo kann der Geldbeutel gesucht werden?
2. Wen kann man nach dem Geldbeutel fragen?
3. Welche Schritte kann man unternehmen? (Anzeige erstatten, Fundbüro kontaktieren)
4. Wann soll die Suche beginnen?

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TN1: Hast du gehört, dass unser Nachbar Hassan seinen Geldbeutel verloren hat und kein Deutsch spricht? Er hat heute Morgen an meine Tür geklopft und mir mit Händen und Füßen erklärt, was passiert ist — ich habe ihn sofort verstanden und möchte ihm helfen. Ich dachte, wir planen die Suche am besten zusammen.

TN2: Oh nein, das ist wirklich eine schlimme Situation — ohne Geldbeutel hat man kein Geld, keine Ausweise und keine Karten! Das muss für Hassan sehr stressig sein, besonders weil er die Sprache nicht spricht und sich selbst nicht helfen kann. Gut, dass wir für ihn da sind — fangen wir sofort an zu planen! Wo können wir den Geldbeutel denn suchen?

TN1: Ich denke, wir sollten zuerst alle Orte absuchen, an denen Hassan heute war — zum Beispiel der Supermarkt, die Bushaltestelle und der Park in der Nähe. Meistens verliert man Sachen an Orten, wo man die Tasche oder Jacke kurz abgelegt hat. Was meinst du, wen können wir nach dem Geldbeutel fragen?

TN2: Ich würde sofort im Supermarkt an der Kasse fragen — die Kassiererin sieht viele Menschen pro Tag und erinnert sich oft an besondere Situationen. Außerdem haben Supermärkte meistens eine Fundsachenkiste, wo abgegebene Sachen aufbewahrt werden. Was hältst du davon?

TN1: Hmm, das ist eine gute Idee, aber ich finde, wir sollten nicht nur im Supermarkt fragen. Wenn Hassan mit dem Bus gefahren ist, sollten wir auch beim Busfahrer oder bei der BVG nachfragen — in öffentlichen Verkehrsmitteln werden sehr viele Sachen gefunden und direkt abgegeben. Ich schlage vor, wir machen eine Liste mit allen Orten und fragen überall systematisch nach. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, eine Liste ist wirklich sehr praktisch, da hast du recht! So vergessen wir keinen Ort und können alles Schritt für Schritt abarbeiten — das ist viel effektiver als planlos herumzulaufen. Welche weiteren Schritte sollen wir unternehmen — sollen wir eine Anzeige erstatten oder das Fundbüro kontaktieren?

TN1: Ich denke, wir sollten auf jeden Fall das Fundbüro kontaktieren — wenn jemand den Geldbeutel gefunden und abgegeben hat, liegt er dort. Das Fundbüro der Stadt Dortmund ist dafür zuständig und man kann auch online nachschauen, ob etwas abgegeben wurde. Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung — das Fundbüro ist wichtig, aber ich finde, zuerst sollten wir zur Polizei gehen und eine Anzeige erstatten. Wenn im Geldbeutel Ausweise oder Bankkarten sind, muss man das sofort melden — sonst kann jemand die Karten missbrauchen und das wird dann ein noch größeres Problem für Hassan. Ich schlage vor, wir gehen zuerst zur Polizei und danach zum Fundbüro. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, da hast du vollkommen recht — die Bankkarten müssen sofort gesperrt werden, das ist das Allerwichtigste! Wenn wir erst suchen und dann zur Polizei gehen, kann es zu spät sein. Also zuerst Polizei, dann Fundbüro und parallel dazu suchen wir an allen Orten. Wann soll die Suche denn beginnen?

TN2: Ich würde sagen, wir fangen sofort an — je schneller wir suchen, desto größer ist die Chance, den Geldbeutel zu finden. Wenn er irgendwo auf der Straße liegt, kann ihn jederzeit jemand mitnehmen. Was hältst du davon?

TN1: Hmm, sofort klingt gut, aber ich finde, wir sollten erst fünf Minuten mit Hassan sprechen und genau herausfinden, wo er heute überall war. Wenn wir ohne diese Informationen losrennen, suchen wir vielleicht an den falschen Orten und verlieren wertvolle Zeit. Ich schlage vor, wir nehmen uns zehn Minuten, fragen Hassan mit einfachen Worten und Gesten nach seinem Tagesablauf und starten dann gezielt die Suche. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, das ist viel klüger — ohne Informationen ist die Suche wie die Nadel im Heuhaufen! Zehn Minuten Vorbereitung spart uns eine Stunde sinnloses Suchen. Gut, ich glaube, wir haben wirklich einen sehr guten Plan!

TN1: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen.

TN2: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
Wo suchen: zuerst fragen wir Hassan genau nach seinem Tagesablauf — dann suchen wir gezielt im Supermarkt, an der Bushaltestelle, im Park und in den Bussen.
Wen fragen: Kassiererin im Supermarkt, Busfahrer und BVG — alle Orte systematisch mit einer Liste abarbeiten.
Welche Schritte: zuerst sofort zur Polizei — Anzeige erstatten und Bankkarten sperren lassen. Danach das Fundbüro kontaktieren und auch online nachschauen.
Wann: wir fangen in zehn Minuten an — erst kurz mit Hassan sprechen, dann sofort losziehen.

TN1: Perfekt, so machen wir das! Hassan hat großes Glück, solche Nachbarn zu haben — ich bin sicher, gemeinsam finden wir den Geldbeutel!

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