Präsentation - Computer und Bahn (Umweltschutz)

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Sie hören gleich eine Präsentation. Dazu gibt es vier Aufgaben. Welche Lösung (a, b oder c) passt jeweils am besten? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben. Lesen Sie jetzt die Aufgaben. Dazu haben Sie eine Minute Zeit.

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Chefin: Guten Morgen, liebe Kolleginnen und Kollegen. Laut einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes verursacht ein durchschnittliches Büro pro Mitarbeiter jährlich rund 1,3 Tonnen CO₂ — allein durch Strom, Papier und Dienstreisen. Das ist eine Zahl, die uns zum Nachdenken bringen sollte. Unser Unternehmen hat sich bereits auf den Weg gemacht: Durch verschiedene Initiativen konnten wir unseren Energieverbrauch in den letzten zwei Jahren messbar reduzieren. Trotzdem gibt es noch viel Potenzial. Deshalb haben wir heute Herrn Kastner vom Zentrum für Ressourceneffizienz zu uns eingeladen. Er war bereits im Herbst bei uns und kennt unsere Abläufe gut. Herr Kastner, bitte.

Herr Kastner: Herzlichen Dank. Nachhaltigkeit im Büro beginnt nicht mit teuren Investitionen — sie beginnt mit dem Verhalten jedes Einzelnen. Ich möchte Ihnen heute zeigen, wo im Büroalltag die größten Einsparpotenziale stecken. Stellen Sie gerne zwischendurch Fragen.
Fangen wir mit dem Thema an, das im Büro den größten Stromverbrauch verursacht: der Computer. Viele wissen nicht, dass ein aktiver Bildschirmschoner genauso viel Energie verbraucht wie der normale Betrieb. Sinnvoller ist es, den Rechner so zu konfigurieren, dass er nach wenigen Minuten ohne Aktivität selbstständig in den Energiesparmodus wechselt. Dadurch lässt sich der Stromverbrauch im Vergleich zum Normalbetrieb um etwa 75% reduzieren. Zusätzlich gilt: Monitor während Besprechungen oder Pausen abschalten. Und am Ende des Arbeitstages den Rechner vollständig herunterfahren — nicht nur den Bildschirm ausschalten.

TN 1: Ich habe gelesen, dass papierlose Büros immer mehr verbreitet sind. Bei uns wird aber nach wie vor sehr viel gedruckt. Lohnt es sich wirklich, daran etwas zu ändern?

Herr Kastner: Auf jeden Fall. Bevor man druckt, sollte man sich grundsätzlich fragen, ob ein Ausdruck wirklich notwendig ist. Falls ja, gibt es einfache Wege, Ressourcen zu schonen. Wer Unterlagen nur für den hausinternen Umlauf benötigt, sollte grundsätzlich beide Seiten des Blattes nutzen. Darüber hinaus ist der Entwurfsmodus beim Drucken sehr empfehlenswert — er verbraucht deutlich weniger Tinte oder Toner, und die Lesbarkeit der Dokumente bleibt dabei vollständig erhalten. Wer diese beiden Maßnahmen konsequent umsetzt, wird feststellen, dass man auf graues Recyclingpapier gut verzichten kann — denn auf solchem Papier ist der Druck häufig schwerer zu lesen.

TN 2: Was halten Sie eigentlich von Mülltrennung? Das ist bei uns ja schon lange Thema.

Herr Kastner: Mülltrennung ist wichtig und selbstverständlich — keine Frage. Ich sehe, dass Sie hier bereits entsprechende Behälter für jede Abfallart aufgestellt haben. Das ist lobenswert. Aber ehrlich gesagt ist Mülltrennung nur der zweitbeste Weg. Viel wirkungsvoller wäre es, Abfall von vornherein zu vermeiden, wo immer das möglich ist. Wenn alle Mitarbeitenden konsequent darauf achten, rückt die Frage des Recyclings automatisch in den Hintergrund. Und nebenbei: Die Entsorgungskosten würden dadurch spürbar sinken.

TN 3: Beim Thema Kosten fällt mir noch etwas ein. Dienstreisen belasten ja sowohl das Budget als auch die Umwelt. Was empfehlen Sie da?

Herr Kastner: Das ist ein sehr guter Punkt und gleichzeitig das letzte Kapitel meiner heutigen Präsentation. Moderne Kommunikationstechnologien machen es möglich, viele Abstimmungen und Besprechungen ohne Reise durchzuführen — per Telefon- oder Videokonferenz. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass Online-Meetings für die Teilnehmenden in der Regel anstrengender sind als persönliche Treffen, weil die Konzentration dabei viel höher sein muss. Außerdem gibt es Situationen, in denen eine persönliche Anwesenheit schlicht nicht ersetzbar ist. Trotzdem lassen sich Dienstreisen umweltfreundlich gestalten. Viele Betriebe scheuen das, weil sie höhere Kosten befürchten. Das ist aber ein Irrtum. Wer das richtige Verkehrsmittel wählt, kann sogar Geld sparen. Die Bahn zum Beispiel ist in vielen Fällen günstiger als ein Businessflug — und sie belastet die Umwelt weniger als das Auto. Dazu kommt: Im Zug kann man die Reisezeit produktiv nutzen und muss sich nicht um den Verkehr kümmern.

Chefin: Herzlichen Dank, Herr Kastner. Ihre Ausführungen haben uns gezeigt, dass wir noch einiges vor uns haben — aber auch, dass kleine Veränderungen im Alltag viel bewirken können. Jetzt möchten wir gemeinsam mit Ihnen einen Blick in unsere Büros werfen und schauen, wo wir konkret ansetzen können. Ich freue mich auf Ihre Ideen und Vorschläge.

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Ein Computer sollte

Richtig ist c) automatisch in den Energiesparmodus wechseln. Herr Kastner sagt ganz konkret: Den Rechner so konfigurieren, dass er „nach wenigen Minuten ohne Aktivität selbstständig in den Energiesparmodus wechselt". Das Schlüsselwort hier ist „selbstständig" — der Computer erledigt das von allein, ohne dass jemand etwas tun muss.

b) nur am Ende der Woche ganz herunterfahren ist eine klassische Umkehrfalle. Im Text heißt es eindeutig: „Am Ende des Arbeitstages den Rechner vollständig herunterfahren." Das bedeutet: jeden Tag — nicht einmal pro Woche. Ein einziges Wort wie „Woche" statt „Tag" dreht den Sinn komplett um. Hör genau auf Zeitangaben!

a) nicht zu oft ein- und ausschalten klingt technisch plausibel — aber steht nirgendwo im Text. Das ist eine sogenannte Hinzufügungsfalle: Der Satz klingt vernünftig, wurde aber nie gesagt. Wähle nur, was du wirklich gehört hast!

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Herr Kastner empfiehlt,

Richtig ist a) den Entwurfsmodus beim Drucken zu nutzen. Herr Kastner empfiehlt ihn ausdrücklich: „Der Entwurfsmodus ist sehr empfehlenswert — er verbraucht deutlich weniger Tinte oder Toner, und die Lesbarkeit bleibt vollständig erhalten." Zwei Argumente auf einmal — Ersparnis und keine Qualitätsverluste. Das ist eine klare, direkte Empfehlung.

b) grundsätzlich Recyclingpapier verwenden ist eine gefährliche Umkehrfalle. Das Wort „Recyclingpapier" fällt im Text — aber was sagt Herr Kastner dazu? „Man wird feststellen, dass man auf graues Recyclingpapier gut verzichten kann." Er empfiehlt also, es nicht zu benutzen — nicht das Gegenteil. Immer bis zum Ende des Satzes hören, bevor du eine Antwort wählst!

Bei c) Dokumente für externe Partner beidseitig drucken steckt die Falle in einem einzigen Wort: „extern". Im Text heißt es: „Wer Unterlagen für den hausinternen Umlauf benötigt, sollte beide Seiten nutzen." Hausintern bedeutet: nur innerhalb des Unternehmens — nicht für Kunden oder Geschäftspartner von außen. Solche kleinen Details entscheiden in dieser Prüfung alles!

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Herr Kastner findet es wichtiger, dass

Richtig ist c) weniger Müll entsteht. Herr Kastner sagt es sehr deutlich: „Viel wirkungsvoller wäre es, Abfall von vornherein zu vermeiden, wo immer das möglich ist." Das Schlüsselwort ist „vermeiden" — nicht trennen, nicht recyceln, sondern gar nicht erst entstehen lassen. Vermeidung steht im Text ausdrücklich über allem anderen.

a) die Mitarbeitenden Müll gewissenhafter trennen klingt logisch — aber Herr Kastner sagt das genaue Gegenteil. Er lobt die Firma sogar ausdrücklich: „Ich sehe, dass Sie hier bereits entsprechende Behälter für jede Abfallart aufgestellt haben. Das ist lobenswert." Die Trennung funktioniert also bereits gut — das ist kein Problem, das noch gelöst werden muss. Wenn jemand etwas lobt, kommt danach fast immer ein „aber" mit dem eigentlich wichtigen Punkt!

b) mehr recycelt wird ist eine typische Umkehrfalle. Herr Kastner sagt: Wenn Abfall vermieden wird, „rückt die Frage des Recyclings automatisch in den Hintergrund". Recycling wird also unwichtiger — nicht wichtiger. Achte immer auf Formulierungen wie „in den Hintergrund rücken" — sie bedeuten das genaue Gegenteil von dem, was viele im ersten Moment erwarten!

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Dienstreisen mit der Bahn

Richtig ist b) bieten mehrere Vorteile gleichzeitig. Herr Kastner nennt gleich drei Argumente für die Bahn: Sie ist „günstiger als ein Businessflug", sie „belastet die Umwelt weniger als das Auto", und man kann „die Reisezeit produktiv nutzen". Das Signal dafür steht direkt im Text: „nicht nur ... sondern auch weitere Vorteile" — wenn du diese Struktur hörst, weißt du: hier kommen mehrere Punkte auf einmal.

a) lassen sich in jedem Fall durch Videokonferenzen ersetzen ist eine Einschränkungsfalle — und das gefährliche Wort ist „in jedem Fall". Herr Kastner sagt zwar, dass Videokonferenzen helfen können — aber er fügt sofort hinzu: Sie sind „in der Regel anstrengender, weil die Konzentration viel höher sein muss". Und: „Es gibt Situationen, in denen eine persönliche Anwesenheit schlicht nicht ersetzbar ist." Also definitiv nicht in jedem Fall! Solche Einschränkungen kommen oft nach einem kurzen „jedoch" oder „allerdings" — hör genau auf diese Signalwörter!

Bei c) verursachen höhere Kosten als andere Reisearten steckt wieder eine klassische Umkehrfalle. Viele Betriebe befürchten zwar höhere Kosten — aber Herr Kastner widerlegt das sofort und direkt: „Das ist aber ein Irrtum." Achte immer auf das Wort „befürchten" — es bedeutet, dass jemand etwas annimmt oder vermutet, nicht dass es tatsächlich stimmt. Und wenn danach ein „aber" oder „Irrtum" kommt, wird diese Annahme direkt widerlegt!

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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