Präsentation - Neues Logo

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Sie hören gleich eine Präsentation. Dazu gibt es vier Aufgaben. Welche Lösung (a, b oder c) passt jeweils am besten? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben. Lesen Sie jetzt die Aufgaben. Dazu haben Sie eine Minute Zeit.

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Frau Berger: Guten Morgen, liebe Kolleginnen und Kollegen. Vor neun Jahren habe ich dieses Unternehmen von meiner Mutter übernommen — damals war es ein kleiner Betrieb mit vielen Herausforderungen. Heute können wir stolz auf das sagen, was wir gemeinsam aufgebaut haben. Wir haben konsequent neue Wege eingeschlagen und sind dadurch kontinuierlich gewachsen. Diese Entwicklung möchte ich weiter vorantreiben. Daher stehen in diesem Jahr einige Neuerungen an — unter anderem haben wir eine Designagentur damit beauftragt, unser Firmenlogo zu überarbeiten. Genau darüber möchte ich Sie heute informieren. Herr Baumann, Sie haben eine Frage?

Herr Baumann: Ist das die Agentur Kreativ & Co.? War nicht Herr Lindner von dort neulich bei uns? Die haben uns doch vor zwei Jahren die Broschüren gestaltet — die sahen wirklich toll aus.

Frau Berger: Richtig, Herr Lindner hat mich auch diesmal sofort mit seinem Konzept überzeugt. Dazu komme ich gleich. Zunächst möchte ich aber erklären, warum wir uns überhaupt für eine Überarbeitung entschieden haben. Das aktuelle Logo hat durchaus seine Qualitäten. Obwohl es vor mehr als zwölf Jahren entwickelt wurde, wirkt es nach wie vor zeitlos. Das klare, reduzierte Design ist trendunabhängig und hat einen großen praktischen Vorteil: Es lässt sich flexibel einsetzen — auf einem kleinen Kugelschreiber genauso wie auf einem großen Werbebanner. Dennoch hat sich unser Unternehmen inhaltlich stark verändert. Wir haben unser Produktportfolio erheblich erweitert und neue Geschäftsfelder erschlossen. Das neue Logo soll diese Entwicklung nach außen sichtbar machen. Frau Kowalski, Sie möchten etwas sagen?

Frau Kowalski: Ja — birgt ein Logowechsel nicht ein gewisses Risiko? Unsere Kunden kennen das aktuelle Logo und verbinden es mit uns.

Frau Berger: Absolut, das ist ein wichtiger Punkt. Ich habe mich deshalb sehr sorgfältig beraten lassen, bevor ich diese Entscheidung getroffen habe. Herr Lindner hat empfohlen, kein völlig neues Logo zu entwickeln, sondern das bestehende weiterzudenken. Das bedeutet: Wir behalten vertraute Elemente bei, damit die Wiedererkennung erhalten bleibt. Das neue Logo wird weiterhin ein Quadrat sein, das die Buchstaben B, W, H zeigt — die Initialen unseres Firmengründers Bernd-Wilhelm Hoffmann. Das Quadrat bleibt in seiner dunkelgrünen Grundfarbe erhalten, die bisherige weiße Schrift wird jedoch durch ein kräftiges Türkis ersetzt. Zusätzlich wechseln wir zu einer moderneren Schrifttype, die dynamischer wirkt. Der kleine Stern, der bisher im Logo zu sehen war und ursprünglich für Qualität stand, wird nicht übernommen. Das macht das Gesamtbild noch klarer und fokussierter.

Jonas: Können wir das neue Logo schon irgendwo sehen?

Frau Berger: Nein, die Agentur arbeitet noch an den Entwürfen. Herr Lindner hat den 20. März als Liefertermin genannt. Er wird die Entwürfe dann zunächst mit Frau Schreiber, unserer neuen Marketingleiterin, besprechen. Nach eventuellen Korrekturen soll das finale Logo spätestens Ende März allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern präsentiert werden. Ich weiß, es sind noch einige Wochen — aber mir ist es wichtig, Sie frühzeitig einzubinden. Denn die Einführung eines neuen Logos bedeutet erheblichen Aufwand. Wir müssen das Logo auf sämtlichen Kanälen und Materialien aktualisieren: Visitenkarten, Briefbögen, Stempel, Werbemittel, Website und vieles mehr. Sogar das Firmenschild am Eingang muss erneuert werden. Frau Schreiber wird diesen Prozess koordinieren — sie wird dabei jedoch gelegentlich auf Ihre Unterstützung angewiesen sein.

Frau Lange: Und ab wann wird das neue Logo dann offiziell verwendet?

Frau Berger: Ich habe lange darüber nachgedacht, wie wir den Übergang am besten gestalten. Ich habe mich bewusst dagegen entschieden, einen konkreten Stichtag festzulegen, an dem alles auf einmal umgestellt wird. Eine schrittweise Einführung über einen Zeitraum von sieben bis neun Wochen erscheint mir sinnvoller. Spätestens Ende Juli sollte der gesamte Prozess abgeschlossen sein. Und wenn wir das gemeinsam geschafft haben, stoßen wir mit einem guten Glas darauf an — das haben Sie sich dann wirklich verdient!
So, damit entlasse ich Sie zurück an Ihre Arbeitsplätze und danke Ihnen herzlich für Ihre Aufmerksamkeit.

0 / 4 richtige Optionen

1

Das aktuelle Firmenlogo

Richtig ist b) passt nicht mehr zum Unternehmen. Frau Berger sagt im Text ganz klar, dass sich das Unternehmen stark verändert hat — neue Produkte, neue Geschäftsfelder. Das Logo soll diese Entwicklung nach außen sichtbar machen. Der Grund für den Wechsel liegt also nicht im Logo selbst, sondern im Unternehmen.

Viele wählen hier c) wirkt altmodisch — das ist eine klassische Falle! Frau Berger sagt nämlich das genaue Gegenteil: Das Logo wirkt „nach wie vor zeitlos". Hör genau hin — sie lobt das alte Logo ausdrücklich, bevor sie den eigentlichen Grund nennt.

Auch a) ist nicht flexibel einsetzbar ist falsch. Im Text heißt es: Das Logo funktioniert „auf einem kleinen Kugelschreiber genauso wie auf einem großen Werbebanner" — also genau das Gegenteil. Achte immer auf solche Umkehrungen im Text!

2

Das neue Logo zeigt

Richtig ist c) eine neue und eine alte Farbe. Im Text wird erklärt: Das Quadrat bleibt dunkelgrün — das ist die alte Farbe, die bleibt. Die weiße Schrift wird durch Türkis ersetzt — das ist die neue Farbe. Also: eine beibehaltene und eine neue Farbe. Zwei Farbelemente — das stimmt.

Die gefährlichste Falle hier ist b) kein Symbol mehr. Der Stern wird im Text sehr deutlich erwähnt — und genau deshalb denken viele, er bleibt. Aber hör auf das kleine Wort danach: „wird nicht übernommen". Der Stern verschwindet komplett. Wenn etwas im Text besonders betont wird, bedeutet das nicht automatisch, dass es bleibt — oft ist es genau umgekehrt!

a) den vollen Namen des Gründers klingt verlockend, weil der Name Bernd-Wilhelm Hoffmann im Text fällt. Aber Achtung: Es geht nur um die Initialen B, W, H — nicht um den ausgeschriebenen Namen. Solche Details entscheiden in dieser Prüfung alles!

3

Frau Schreiber

Richtig ist b) braucht Hilfe der Belegschaft. Frau Berger sagt wörtlich: „Sie wird dabei jedoch gelegentlich auf Ihre Unterstützung angewiesen sein." Das „Ihre" meint die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter — also die Belegschaft. Frau Schreiber koordiniert den Prozess, aber sie braucht Unterstützung von außen.

a) wird Mitarbeiter selbst schulen ist eine typische Hinzufügungsfalle — das steht so nirgendwo im Text. Schulungen werden erwähnt, aber niemand sagt, dass Frau Schreiber sie selbst durchführt. Erfinde nichts, was du nicht gehört hast!

Bei c) sieht die Entwürfe erst Ende März werden zwei Daten verwechselt — das ist die häufigste Fehlerquelle in Hören Teil 3! Im Text gibt es zwei verschiedene Termine: Am 20. März bekommt Frau Schreiber die Entwürfe. Erst Ende März werden sie allen Mitarbeitenden präsentiert. Schreib beim Hören immer den Namen neben das Datum — nicht nur die Zahl!

4

Die Einführung des neuen Logos soll

Richtig ist b) gefeiert werden. Am Ende der Präsentation sagt Frau Berger: „Wenn wir das gemeinsam geschafft haben, stoßen wir mit einem guten Glas darauf an." Das ist eine klare Aussage — nach der Einführung wird gemeinsam angestoßen. Manchmal verstecken sich die Antworten am Ende des Textes — hör also bis zum Schluss!

a) an einem festen Tag erfolgen ist wieder eine Umkehrfalle. Frau Berger sagt ausdrücklich: „Ich habe mich bewusst dagegen entschieden, einen konkreten Stichtag festzulegen." Wenn jemand sagt „ich habe mich dagegen entschieden" — das bedeutet: genau das passiert nicht. Solche Verneinungen klingen im schnellen Hören leicht unauffällig!

c) in vier Wochen abgeschlossen sein ist eine Zahlenfalle. Im Text steht „sieben bis neun Wochen" — das sind fast zwei Monate, kein Monat. Wenn du Zahlen hörst, rechne kurz nach — und vertrau nicht deinem ersten Eindruck!

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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