Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Sie hören vier Gespräche. Welcher der Sätze a–f passt am besten zu welchem Gespräch? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben. Lesen Sie jetzt die Sätze a–f. Dazu haben Sie eine Minute Zeit.
13% (205 von 1539 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)
Gespräch 1
Lena:
Mark, ich habe gesehen, dass du heute wieder von zu Hause arbeitest. Wie schaffst du das eigentlich mit den Kindern? Ich stelle mir das ziemlich schwierig vor, vor allem wenn sie noch so klein sind.
Mark:
Ja, es ist definitiv nicht einfach, vor allem weil die Kinder natürlich immer mal wieder Ablenkung suchen. Aber seitdem wir Gleitzeit und Homeoffice haben, kann ich meine Arbeit viel besser auf die Bedürfnisse der Familie abstimmen. Ich fange einfach frühmorgens an, wenn die Kinder noch schlafen, und mache mittags eine längere. Pause, um mit ihnen zu essen. Dann arbeite ich abends weiter, wenn sie im Bett sind.
Lena:
Das klingt nach einer guten Lösung. Ich denke, dass solche flexiblen Modelle die Zukunft sind, vor allem für Eltern. Wie oft arbeitest du denn von zu Hause?
Mark:
Etwa drei Tage die Woche. Die anderen Tage bin ich im Büro. So kann ich den persönlichen Kontakt mit dem Team halten, aber trotzdem viel Zeit mit meinen Kindern verbringen.
Gespräch 2
Emma:
Lisa, du hast zwei kleine Kinder und arbeitest trotzdem Vollzeit. Wie machst du das nur? Ich schaffe es manchmal kaum, nach einem langen Arbeitstag noch Zeit für meine Familie zu finden.
Lisa:
Es ist nicht einfach, das gebe ich zu. Oft komme ich nach Hause und habe das Gefühl, dass ich meinen Kindern nicht genug Aufmerksamkeit schenken kann. Aber mein Mann und ich versuchen, alles so gut wie möglich zu organisieren. Wir teilen uns die Verantwortung. Morgens bringt er die Kinder in die Kita und ich hole sie ab. Trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, dass der Tag einfach nicht genug Stunden hat.
Emma:
Das klingt anstrengend. Hast du schon mal darüber nachgedacht, deine Stunden zu reduzieren?
Lisa:
Ja, aber finanziell wäre das schwierig. Außerdem liebe ich meine Arbeit und will nicht das Gefühl haben, dass ich mich entscheiden muss, entweder Familie oder Karriere. Es ist ein ständiger Balanceakt.
Gespräch 3
Lena:
Maria, du siehst wirklich erschöpft aus. Geht es dir gut?
Maria:
Ehrlich gesagt, fühle ich mich völlig überfordert. Seitdem mein Mann wieder. Vollzeit arbeitet, bleibt die ganze Verantwortung für die Kinder und den Haushalt an mir hängen. Ich arbeite auch noch halbtags, aber es fühlt sich an, als hätte ich zwei Vollzeitjobs, Mutter und Angestellte.
Lena:
Das klingt nach einer enormen Belastung. Hast du schon über Unterstützung nachgedacht, vielleicht eine Haushaltshelfer oder eine Tagesmutter?
Maria:
Ja, aber ehrlich gesagt, habe ich ein schlechtes Gewissen dabei, meine Kinder anderen zu überlassen. Ich denke immer, dass ich alles selbst schaffen muss. Aber es wird langsam zu viel.
Lena:
Du musst dich nicht schuldig fühlen. Es ist völlig in Ordnung, Hilfe anzunehmen. Viele Mütter sind in deiner Situation.
Gespräch 4
Alex:
Sarah, du wirst nicht glauben, aber ich habe mich entschieden, für die nächsten sechs Monate in Elternzeit zu gehen. Ich möchte mehr Zeit mit unserem Sohn verbringen.
Sarah:
Das ist ja großartig. Ich finde es wirklich toll, dass immer mehr Väter sich aktiv an der Kindererziehung beteiligen. Früher wäre das undenkbar gewesen, aber heutzutage ist es fast schon normal, dass auch Väter Elternzeit nehmen.
Alex:
Ja, ich denke, es ist wichtig, dass wir diese Verantwortung teilen. Meine Frau hat schon so viel gemacht und jetzt bin ich dran. Sie soll sich auch mal auf ihre Karriere konzentrieren können.
Sarah:
Genau. Ich finde, das ist eine sehr moderne Einstellung. Beide Elternteile sollten sich um Kinder und Beruf kümmern können, ohne dass einer die ganze Last tragen muss.
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