Wenn das Wasser knapp wird

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Trockenheit bereitet Gemeinden und Landwirten zunehmend Sorgen.

(aus einer Regionalzeitung)

Seit Wochen fällt in der Region rund um Hochgörschitz deutlich weniger Regen als üblich. Die Folgen spüren nicht nur die Landwirte, sondern auch die Gemeinden. Sinkende Grundwasserstände und trockene Böden sorgen dafür, dass das Thema Wasserversorgung immer wichtiger wird.

In der Stadt Krabach kommt das Trinkwasser aus einem Grundwasserstrom, der von einem großen Fluss gespeist wird. Deshalb ist die Versorgung derzeit noch gesichert. „Im Sommer steigt der Wasserverbrauch deutlich an“, erklärt Bürgermeisterin Karin Huber. „Trotzdem sind wir im Moment gut vorbereitet. Ich wünsche mir aber, dass alle Menschen bewusst mit Wasser umgehen und möglichst sparsam damit sind.“

Für die Landwirtschaft ist die Lage schwieriger. Vor allem Mais, Sonnenblumen, Sojabohnen und Zuckerrüben leiden unter der anhaltenden Trockenheit. Auch Getreide braucht dringend Regen, damit die Körner vollständig ausreifen können. „Normalerweise erleben wir solche Temperaturen erst im Hochsommer“, sagt Bezirksbauernobmann Gerhard Moser. „Wenn es nicht bald regnet, werden sowohl die Erntemenge als auch die Qualität geringer ausfallen.“ Nach seiner Einschätzung wären mindestens 30 Millimeter Niederschlag nötig. Eine zusätzliche Bewässerung lohnt sich für viele Betriebe wegen der hohen Kosten kaum.

Auch die Gemeinde Vöcklar beobachtet die Entwicklung genau. Dort ist der Wasserstand in den Brunnen in den vergangenen Jahren langsam gesunken. „Noch gibt es keinen Grund zur Sorge“, erklärt Bürgermeister Michael Berger. „Sollte sich dieser Trend fortsetzen, müssen wir aber neue Brunnen bauen oder die bestehende Anlage erweitern.“

Alle Beteiligten sind sich einig, dass Wasser in Zukunft noch wertvoller werden wird. Deshalb setzen Gemeinden und Landwirte auf einen sparsamen Umgang mit der wichtigen Ressource und planen schon heute Maßnahmen, um die Versorgung auch in den kommenden Jahren sicherzustellen.

In dem Artikel geht es um

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✓ Richtig ist c.

Im Text steht: In der Region rund um Hochgörschitz fällt deutlich weniger Regen, und sinkende Grundwasserstände und trockene Böden bereiten Gemeinden und Landwirten Sorgen. Die Folgen von Trockenheit und hohen Temperaturen rund um Hochgörschitz – genau das meint Antwort c.

✗ a ist falsch: In Krabach gibt es keine akute Wasserknappheit. Dort ist die Versorgung derzeit noch gesichert. a übertreibt die Lage und verengt sie auf eine Stadt.

✗ b ist falsch: Der höhere Wasserverbrauch im Sommer wird zwar erwähnt, ist aber nicht das Thema. Es geht um die Trockenheit und ihre Folgen für die ganze Region, nicht um zu hohen Verbrauch.

💡 Falle: a nimmt die Stadt Krabach und macht aus der gesicherten Lage eine akute Knappheit; b greift den Sommerverbrauch heraus (nur ein Detail). Die richtige Antwort c fasst das Ganze zusammen: die Folgen der Trockenheit rund um Hochgörschitz.

👉 Schlüsselwörter: rund um Hochgörschitz deutlich weniger Regen, Sinkende Grundwasserstände und trockene Böden.

akute Wasserknappheit in Krabach. zu hohen Wasserverbrauch im Sommer. die Folgen von Trockenheit und hohen Temperaturen rund um Hochgörschitz.

 

Die Landwirtschaft

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✓ Richtig ist b.

Bezirksbauernobmann Moser sagt: Wenn es nicht bald regnet, werden sowohl die Erntemenge als auch die Qualität geringer ausfallen. Geringere Menge und Qualität bedeuten schlechtere Ernten – genau das meint Antwort b.

✗ a ist falsch: Von tieferen Brunnen für die Landwirtschaft steht nichts im Text. Die Brunnen betreffen die Gemeinde Vöcklar, nicht die Landwirte. a verwechselt die Bereiche.

✗ c ist falsch: Die 30 Millimeter sind gerade das, was nötig wäre (mindestens 30 Millimeter Niederschlag nötig), nicht das, womit die Landwirtschaft nicht auskommt. c verdreht die Aussage.

💡 Falle: a nimmt die Brunnen aus dem Gemeinde-Teil und hängt sie an die Landwirtschaft; c nimmt die echte Zahl 30 Millimeter und dreht ihren Sinn um (das ist der benötigte Regen, kein zu wenig). Die richtige Antwort b umschreibt Erntemenge und Qualität geringer als schlechtere Ernten.

👉 Schlüsselwörter: werden sowohl die Erntemenge als auch die Qualität geringer ausfallen.

könnte bald tiefere Brunnen benötigen. muss sich auf schlechtere Ernten einstellen. kommt mit nur 30 Millimetern Niederschlag nicht aus.

 

Michael Berger

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✓ Richtig ist c.

Bürgermeister Berger aus Vöcklar sagt: Noch gibt es keinen Grund zur Sorge – erst wenn sich der Trend fortsetzt, müsse man handeln. Im Moment sieht er also keinen Handlungsbedarf – genau das meint Antwort c.

✗ a ist falsch: Von Bewässerungsanlagen für die Landwirtschaft spricht Berger nicht. Die Bewässerung wird an anderer Stelle erwähnt (sie lohnt sich für Betriebe kaum), aber nicht von Berger, und er will sie nicht fördern.

✗ b ist falsch: Den Wunsch nach einem sorgfältigeren Umgang mit Wasser äußert nicht Berger, sondern Bürgermeisterin Karin Huber: Ich wünsche mir aber, dass alle Menschen bewusst mit Wasser umgehen. Berger sagt das nicht – b ordnet die Aussage der falschen Person zu.

💡 Falle: a erfindet eine Förderung von Bewässerungsanlagen, die Berger nicht nennt; b nimmt den echten Wunsch nach sparsamem Umgang, aber von der falschen Person (Huber, nicht Berger). Die richtige Antwort c umschreibt Noch gibt es keinen Grund zur Sorge als sieht im Moment keinen Handlungsbedarf.

👉 Schlüsselwörter: Noch gibt es keinen Grund zur Sorge.

denkt darüber nach, Bewässerungsanlagen für die Landwirtschaft zu fördern. wünscht sich einen sorgfältigeren Umgang mit Wasser. sieht im Moment keinen Handlungsbedarf.

 


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