Neue Regeln für E-Scooter

Lesen Sie den Text und die Aufgaben. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.

0% (0 von 2 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

Seit Kurzem gelten strengere Vorschriften. Sie sollen die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen.

(aus einer österreichischen Regionalzeitung)

Seit einigen Wochen gelten in Österreich neue Regeln für E-Scooter. Der Grund dafür ist die steigende Zahl von Unfällen. Mit den neuen Vorschriften sollen Fahrerinnen und Fahrer, aber auch Fußgänger und Radfahrer besser geschützt werden.

„E-Scooter sind praktisch und umweltfreundlich. Trotzdem gelten für sie klare Regeln“, erklärt Verkehrsexperte Stefan Gruber. Viele Menschen würden unterschätzen, wie schnell ein E-Scooter fahren könne und welche Folgen ein Unfall habe.

Eine wichtige Neuerung betrifft Kinder und Jugendliche. Wer jünger als 16 Jahre ist, muss beim Fahren einen Helm tragen. Kinder unter zwölf Jahren dürfen öffentliche Straßen außerdem nur benutzen, wenn sie von einer mindestens 16 Jahre alten Person begleitet werden.

Auch die Ausstattung der Fahrzeuge wurde neu geregelt. E-Scooter müssen nun mit einer Klingel sowie Blinkern an beiden Enden des Lenkers ausgestattet sein. „So können andere Verkehrsteilnehmer besser erkennen, wohin jemand fahren möchte“, sagt Gruber.

Außerdem gelten dieselben Alkoholgrenzen wie für Radfahrer. Wer mit mehr als 0,5 Promille unterwegs ist, muss mit einer Strafe rechnen. Nach Ansicht der Behörden soll dadurch das Unfallrisiko sinken.

Neu ist auch, dass auf einem E-Scooter nur eine Person fahren darf. Das Mitnehmen eines Kindes oder eines Freundes ist ebenso verboten wie der Transport größerer Gegenstände am Lenker. Solche Gegenstände können das Gleichgewicht beeinträchtigen und das sichere Lenken erschweren.

Die Polizei wird die Einhaltung der neuen Vorschriften in den kommenden Monaten verstärkt kontrollieren. Dabei geht es nach eigenen Angaben nicht nur um Strafen. „Wir möchten vor allem informieren und Unfälle verhindern“, betont Gruber. Wer die Regeln kennt und sich daran hält, kann den E-Scooter weiterhin sicher und bequem im Alltag nutzen. Die Behörden hoffen deshalb, dass sich alle Fahrerinnen und Fahrer rasch an die neuen Bestimmungen gewöhnen und dadurch der Straßenverkehr für alle sicherer wird.

In dem Artikel geht es um

Schließen

✓ Richtig ist c.

Im Text steht: Seit einigen Wochen gelten in Österreich neue Regeln für E-Scooter. Einige Wochen sind viele Tage, und neue Regeln sind veränderte Regeln – also vor vielen Tagen veränderte Regeln für die Benutzung von E-Scootern. Genau das meint Antwort c.

✗ a ist falsch: Es ist keine Auswertung der Unfallstatistik. Die steigende Zahl von Unfällen ist nur der Grund für die neuen Regeln; Zahlen werden nicht ausgewertet.

✗ b ist falsch: Informationen und Hinweise zur Benutzung ist zu allgemein. Der Artikel gibt nicht einfach Tipps zum Fahren, sondern berichtet gezielt über die neuen, veränderten Regeln. Das Informieren durch die Polizei ist nur ein Nebenpunkt.

💡 Falle: a nimmt die echten Unfälle (nur der Grund) und macht daraus eine Statistik-Auswertung; b ist zu weit gefasst (allgemeine Hinweise statt konkreter neuer Regeln). Die richtige Antwort c umschreibt Seit einigen Wochen gelten … neue Regeln als vor vielen Tagen veränderte Regeln.

👉 Schlüsselwörter: Seit einigen Wochen gelten in Österreich neue Regeln für E-Scooter.

eine Auswertung der Unfallstatistik zu E-Scootern. neue Informationen und Hinweise zur Benutzung von E-Scootern. vor vielen Tagen veränderte Regeln für die Benutzung von E-Scootern.

 

Die neuen Regeln

Schließen

✓ Richtig ist b.

Im Text steht: Mit den neuen Vorschriften sollen Fahrer, aber auch Fußgänger und Radfahrer besser geschützt werden. Der Schutz aller Verkehrsteilnehmer – genau das meint Antwort b.

✗ a ist falsch: Die Regeln sollen die E-Scooter nicht aus dem Stadtbild zurückdrängen. Im Text heißt es, wer sich an die Regeln hält, kann den E-Scooter weiterhin nutzen. Es geht um Sicherheit, nicht um Verdrängung.

✗ c ist falsch: Die Regeln treten nicht erst in den kommenden Monaten in Kraft – sie gelten schon seit einigen Wochen. In den kommenden Monaten wird nur die Einhaltung kontrolliert.

💡 Falle: a unterstellt ein Ziel (Verdrängung), das dem Text widerspricht (man darf weiterfahren); c nimmt die echten kommenden Monate (das ist die Kontrolle) und macht daraus das Inkrafttreten. Die richtige Antwort b umschreibt Fahrer, Fußgänger und Radfahrer besser schützen als Schutz aller Verkehrsteilnehmer.

👉 Schlüsselwörter: Fahrerinnen und Fahrer, aber auch Fußgänger und Radfahrer besser geschützt werden.

sollen E-Scooter aus dem Stadtbild ein Stück weit zurückdrängen. dienen dem besseren Schutz aller Verkehrsteilnehmer. treten in den kommenden Monaten in Kraft.

 

Verboten ist es nun

Schließen

✓ Richtig ist a.

Im Text steht: Für E-Scooter gelten dieselben Alkoholgrenzen wie für Radfahrer, und wer mehr als 0,5 Promille hat, muss mit einer Strafe rechnen. Da die Grenze dieselbe ist wie beim Fahrrad, ist es verboten, mit mehr Promille zu fahren, als auf dem Fahrrad erlaubt wäre – genau das meint Antwort a.

✗ b ist falsch: Verboten ist der Transport größerer Gegenstände am Lenker, nicht am Körper. Ein Rucksack auf dem Rücken ist etwas anderes als ein Gegenstand am Lenker – b verschiebt den Ort.

✗ c ist falsch: Sein Kind einen E-Scooter benutzen zu lassen, ist nicht grundsätzlich verboten. Kinder unter zwölf Jahren dürfen fahren – nur in Begleitung einer mindestens 16 Jahre alten Person. Verboten ist also nur das Fahren ohne Begleitung, nicht das Benutzen an sich.

💡 Falle: b nimmt das echte Verbot größerer Gegenstände und tauscht am Lenker gegen am Körper; c lässt die entscheidende Bedingung ohne Begleitung weg – mit Begleitung ist das Fahren ja erlaubt. Die richtige Antwort a leitet sich direkt aus dieselben Alkoholgrenzen wie für Radfahrer ab.

👉 Schlüsselwörter: gelten dieselben Alkoholgrenzen wie für Radfahrer, Wer mit mehr als 0,5 Promille unterwegs ist, muss mit einer Strafe rechnen.

mit mehr Promille zu fahren, als auf dem Fahrrad erlaubt wäre. größere Gegenstände wie schwere Rucksäcke am Körper zu transportieren. sein Kind einen E-Scooter benutzen zu lassen.

 


Andere B1 Goethe Übungen auswählen