Tipps für ein sicheres Silvester

Lesen Sie den Text und die Aufgaben. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.

Die Feuerwehr veranstaltet am 29.12. einen Info-Abend

(aus einer Regionalzeitung)

Die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester verbringen viele im Kreis der Familie, zu Besuch bei nahen Verwandten oder im Ski-Urlaub. Man könnte es daher für mutig halten, dass die Berufsfeuerwehr Kullmütz dennoch am 29.12. zu einem Informationsabend in die Feuerwache am Lindentor eingeladen hat. Thema: Sicherheit an Silvester. Der Erfolg war dann aber doch groß: „Wir rechneten mit etwa 50 Teilnehmern, gekommen sind um die 150“, sagt der Sprecher der Feuerwehr, Christoph Lüttermann. Offenbar treibt das Thema doch mehr Leute um als gedacht.

Viele Punkte, die Lüttermann an dem Abend ansprach, sollten eigentlich selbstverständlich sein. Die Benutzung von Feuerwerk ist nur Erwachsenen erlaubt. Die Gebrauchsanleitungen der Hersteller sollten unbedingt sorgfältig gelesen werden. Dass Feuerwerk in geschlossenen Räumen erlaubt ist, ist eine absolute Ausnahme und muss auf der Verpackung besonders vermerkt werden. Besonders gefährlich ist illegales oder selbst hergestelltes Feuerwerk. Natürlich sollte man immer genau darauf achten, wohin man Feuerwerkskörper wirft oder in welche Richtung man sie abschießt.

Andere Hinweise sind etwas weniger offensichtlich: So die Warnung davor, Feuerwerk nah am Körper zu tragen, zum Beispiel in Jacke- oder Hosentaschen. Ebenso wichtig: In der Nähe bestimmter Gebäude (Kirchen, Krankenhäuser, Kinder- und Altersheime) ist jegliches Feuerwerk verboten. Funktioniert bei einem Feuerwerkskörper die Zündung nicht, sollte er auf keinen Fall noch einmal gezündet werden.

„Wichtig sind auch die Vorsichtsmaßnahmen in der eigenen Wohnung“, erklärt Lüttermann. „Wir sagen unseren Bürgerinnen und Bürgern: Stellen Sie die Garten- und Balkonmöbel an Silvester lieber rein und halten Sie Fenster und Türen geschlossen. Sie wissen gar nicht, wie viele Balkone in den vergangenen Jahren in Flammen standen!“

Zur Debatte um ein allgemeines Feuerwerksverbot will sich Lüttermann nicht äußern. „Wir arbeiten mit dem, was die Politik vorgibt“, sagt er. „Das wilde Feuerwerk an Silvester ist Teil unserer Kultur und macht vielen Menschen große Freude. Natürlich: Wir sehen auch den Schaden und das Unglück. Wir bemühen uns, die Menschen aufzuklären und Verletzungen und Unfälle zu verhindern.“

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✓ Richtig ist b.

Im Text steht: Die Berufsfeuerwehr hat am 29.12. zu einem Informationsabend … eingeladen, Thema: Sicherheit an Silvester. Eine Informationsveranstaltung der Feuerwehr kurz vor Jahresende – genau das meint Antwort b.

✗ a ist falsch: Es geht nicht um eine Statistik zu Unfällen. Lüttermann gibt Tipps und Warnungen; Zahlen zu typischen Unfällen werden nicht ausgewertet.

✗ c ist falsch: Es ist keine Initiative zum Verbot von Feuerwerk. Zur Verbots-Debatte will sich Lüttermann ausdrücklich nicht äußern – die Feuerwehr will aufklären, nicht verbieten.

💡 Falle: a erfindet eine Statistik, die es nicht gibt (der Abend bringt Tipps, keine Zahlen); c nimmt die echte Verbots-Debatte und macht daraus eine Initiative, obwohl sich die Feuerwehr gerade heraushält. Die richtige Antwort b benennt den Kern: der Informationsabend.

👉 Schlüsselwörter: am 29.12. zu einem Informationsabend … eingeladen, Thema: Sicherheit an Silvester.

einer Statistik zu typischen Unfällen und Gefahren an Silvester. einer Informationsveranstaltung der Feuerwehr kurz vor Jahresende. einer Initiative zum Verbot von wildem Feuerwerk.

 

Laut Feuerwehr sollte Feuerwerk

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✓ Richtig ist c.

Im Text steht die Warnung davor, Feuerwerk nah am Körper zu tragen, zum Beispiel in Jacke- oder Hosentaschen. Nicht nah am Körper tragen heißt, es fern vom Körper zu transportieren – genau das meint Antwort c.

✗ a ist falsch: Das ist das Gegenteil. Im Text steht: Wenn die Zündung nicht funktioniert, sollte der Feuerwerkskörper auf keinen Fall noch einmal gezündet werden – also gar nicht nachzünden, auch nicht kontrolliert.

✗ b ist falsch: Von einem wolkenlosen Himmel steht nichts im Text. Man soll darauf achten, wohin man schießt, aber ein klarer Himmel wird nicht verlangt.

💡 Falle: a nimmt das echte Thema nicht zündende Körper und dreht die Regel um (der Text verbietet das Nachzünden, a erlaubt es kontrolliert); b erfindet den wolkenlosen Himmel. Die richtige Antwort c umschreibt nicht nah am Körper tragen als fern vom Körper transportieren.

👉 Schlüsselwörter: die Warnung davor, Feuerwerk nah am Körper zu tragen.

wenn es nicht explodiert ist, nur kontrolliert nachgezündet werden. nur in den wolkenlosen Himmel abgeschossen werden. nur fern vom Körper transportiert werden.

 

Maßnahmen, um ein Feuer zu verhindern, sollten treffen:

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✓ Richtig ist c.

Im Text steht: Stellen Sie die Garten- und Balkonmöbel an Silvester lieber rein, weil in den letzten Jahren viele Balkone in Flammen standen. Diese Maßnahme betrifft also die Menschen mit einem Garten oder Balkon – genau das meint Antwort c.

✗ a ist falsch: Kinder und Jugendliche dürfen gar kein Feuerwerk benutzen (nur Erwachsenen erlaubt). Sie sind nicht die Gruppe, die Maßnahmen gegen Feuer in der eigenen Wohnung treffen soll.

✗ b ist falsch: Kirchen, Krankenhäuser, Alten- und Kinderheime stehen im Text, aber dort ist Feuerwerk verboten – das ist eine Regel für die Umgebung dieser Gebäude, keine Maßnahme, die diese Einrichtungen selbst treffen sollen.

💡 Falle: a nimmt die echten Kinder und Jugendlichen (die kein Feuerwerk dürfen) und macht sie zur Zielgruppe; b nimmt die echten Gebäude aus dem Feuerwerksverbot und verwechselt sie mit denen, die Schutzmaßnahmen treffen sollen. Die richtige Antwort c umschreibt Garten- und Balkonmöbel reinstellen als Maßnahme für diejenigen, die einen Garten oder Balkon haben.

👉 Schlüsselwörter: Stellen Sie die Garten- und Balkonmöbel an Silvester lieber rein, wie viele Balkone … in Flammen standen.

Kinder und Jugendliche. Krankenhäuser, Alten- und Kinderheime. diejenigen, die einen Garten oder Balkon haben.

 


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