Wofür geben die Leute in der Region Feldabrück ihr Geld aus?

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Eine neue Statistik verrät: Wohnen und Ernährung sind die größten Posten

(aus einer Regionalzeitung)

Eine neue Untersuchung zeigt, welche Ausgaben für private Haushalte besonders wichtig sind. Das Statistische Landesamt hat die monatlichen Ausgaben von Familien und Einzelpersonen untersucht. Die Ergebnisse zeigen: Ein großer Teil des Geldes wird für die Grundbedürfnisse Wohnen und Ernährung ausgegeben.

Im Jahr 2024 hatten private Haushalte durchschnittlich 2.700 Euro monatlich für ihren Konsum zur Verfügung. Davon wurden rund 1.350 Euro für die Wohnung und Lebensmittel verwendet. Der größte Teil des Geldes wurde für das Wohnen ausgegeben. Dazu gehören Miete, Energie und kleinere Reparaturen in der Wohnung. Durchschnittlich gaben die Haushalte dafür etwa 920 Euro im Monat aus.

Für Lebensmittel, Getränke und andere Dinge des täglichen Bedarfs bezahlten die Menschen ungefähr 410 Euro. Auf dem dritten Platz standen die Ausgaben für Verkehr. Dafür, zum Beispiel für das Auto, Benzin oder öffentliche Verkehrsmittel, wurden etwa 350 Euro monatlich ausgegeben.

Weniger Geld verwendeten die Haushalte für Freizeit, Kultur und Sport. Dafür standen im Durchschnitt knapp 250 Euro zur Verfügung. Auch für Kleidung, Bildung und Gesundheit waren die Ausgaben deutlich geringer als für Wohnen und Ernährung.

Die Untersuchung wird mit Hilfe einer Befragung von etwa 1.500 Haushalten alle fünf Jahre durchgeführt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schreiben über einen bestimmten Zeitraum ihre Einnahmen und Ausgaben auf.

„Den hohen Anteil von Wohnkosten sehen wir als Problem“, sagt die Landtagsabgeordnete Monika Schmieder. „Wenn die Miete schon einen großen Teil des Einkommens bindet, können die Menschen für andere Dinge weniger ausgeben – das schwächt die Wirtschaft. Wir versuchen mit allen Mitteln, die Mieten stabil zu halten, wenn nicht sogar zu senken, damit die Bürgerinnen und Bürger in ihrem Wirtschaften mehr Möglichkeiten bekommen: um für größere Anschaffungen zu sparen, um mehr am kulturellen Leben teilzunehmen oder einfach um sich etwas Überflüssiges leisten zu können. All dies täte unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft gut.“

In der behandelten Studie geht es darum

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✓ Richtig ist c.

Im Text steht: Das Landesamt hat die monatlichen Ausgaben untersucht, und die Zahlen sind Durchschnittswerte (durchschnittlich 2.700 Euro, durchschnittlich etwa 920 Euro). Es geht also darum, wie viel Haushalte durchschnittlich wofür ausgeben – genau das meint Antwort c.

✗ a ist falsch: Die fünf Jahre sind der Abstand, in dem die Untersuchung wiederholt wird – nicht der Zeitraum der Ausgaben. Gemessen werden die monatlichen Ausgaben, nicht die Ausgaben über fünf Jahre.

✗ b ist falsch: Die Studie zeigt, was die Menschen tatsächlich ausgeben, nicht was sie gerne ausgeben würden. Von Wünschen ist keine Rede.

💡 Falle: a nimmt die echten fünf Jahre (der Wiederholungsabstand) und macht daraus den Ausgabenzeitraum; b tauscht tatsächliche gegen gewünschte Ausgaben. Die richtige Antwort c benennt genau, was gemessen wird: durchschnittliche monatliche Ausgaben.

👉 Schlüsselwörter: die monatlichen Ausgaben … untersucht, durchschnittlich 2.700 Euro monatlich.

wie viel private Haushalte im Zeitraum von fünf Jahren wofür ausgeben. wie viel private Haushalte gerne wofür ausgeben wollen. wie viel private Haushalte durchschnittlich wofür ausgeben.

 

Die durchschnittlichen Ausgaben für das Wohnen beliefen sich auf

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✓ Richtig ist b.

Im Text steht: Für Wohnen etwa 920 Euro, für Lebensmittel … ungefähr 410 Euro. 920 Euro sind mehr als das Doppelte von 410 Euro (410 × 2 = 820) – genau das meint Antwort b mit mehr als das Doppelte der Ausgaben für Ernährung.

✗ a ist falsch: Die Wohnkosten sind nicht die Hälfte des Konsums. Der Konsum betrug 2.700 Euro, die Hälfte davon wäre 1.350 Euro – das ist der Betrag für Wohnen und Ernährung zusammen. Das Wohnen allein sind nur 920 Euro, also rund ein Drittel.

✗ c ist falsch: Die Wohnkosten sind nicht das Vierfache der Verkehrsausgaben. Verkehr war etwa 350 Euro; das Vierfache wäre 1.400 Euro. Die Wohnkosten (bereits inklusive Energie und Reparaturen) sind aber nur 920 Euro – das ist weniger als das Dreifache.

💡 Falle: a nimmt die echte Zahl 1.350 Euro (die Hälfte von 2.700), das ist aber Wohnen plus Ernährung, nicht Wohnen allein; c erfindet ein Vierfaches, das die Zahlen nicht hergeben. Beide sind Rechen-Fallen. Die richtige Antwort b stimmt: 920 > 2 × 410.

👉 Schlüsselwörter: etwa 920 Euro im Monat (Wohnen), ungefähr 410 Euro (Lebensmittel).

die Hälfte der monatlichen Ausgaben für den Konsum. mehr als das doppelte der Ausgaben für Ernährung. das vierfache der Ausgaben für Verkehr, wenn man Energie und Reparaturen mit hinzuzählt.

 

Der Anteil der Wohnkosten

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✓ Richtig ist b.

Monika Schmieder sagt: Den hohen Anteil von Wohnkosten sehen wir als Problem, denn wenn die Miete viel Einkommen bindet, können die Menschen weniger ausgeben – das schwächt die Wirtschaft. Der hohe Anteil ist also schlecht für die Wirtschaft – genau das meint Antwort b.

✗ a ist falsch: Ob sich der Anteil gegenüber der letzten Untersuchung erhöht hat, steht nicht im Text. Es gibt keinen Vergleich mit früheren Zahlen – nur die aktuellen Werte.

✗ c ist falsch: Die hohen Wohnkosten zwingen die Menschen nicht zum Sparen – im Gegenteil, sie haben dadurch weniger Geld übrig, auch zum Sparen. Schmieder wünscht sich niedrigere Mieten, damit die Menschen wieder sparen können.

💡 Falle: a erfindet einen Vergleich mit früher, den der Text nicht zieht; c nimmt das echte Wort sparen und dreht den Sinn um (hohe Mieten verhindern das Sparen, sie erzwingen es nicht). Die richtige Antwort b umschreibt das schwächt die Wirtschaft als schlecht für die Wirtschaft.

👉 Schlüsselwörter: Den hohen Anteil von Wohnkosten sehen wir als Problem, das schwächt die Wirtschaft.

hat sich gegenüber der letzten Untersuchung weiter erhöht. ist laut Monika Schmieder schlecht für die Wirtschaft. zwingt die Menschen ihr Geld zu sparen.

 


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