Weniger Jugendkriminalität dank gemeinsamer Maßnahmen

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Stadt, Polizei und Schulen wollen erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen

(aus einer Regionalzeitung)

Die Zahl der Straftaten durch Jugendliche ist in den vergangenen Monaten in der Stadt Seldnitz zurückgegangen. Zu diesem Ergebnis kamen Vertreterinnen und Vertreter der Stadt, der Polizei, der Schulen und der Jugendhilfe bei einem gemeinsamen Treffen im Rathaus. Nach ihrer Einschätzung zeigen die bisherigen Maßnahmen erste Erfolge.

Seit dem Herbst ist die Polizei häufiger in der Nähe von Schulen und bekannten Treffpunkten für Jugendliche unterwegs. Gleichzeitig wurden an vielen Schulen zusätzliche Präventionsangebote eingeführt. Dazu gehören Gespräche mit Schulklassen, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Projekte mit der Polizei. Auch die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Jugendamt und Beratungsstellen wurde verstärkt.

„Wir sehen, dass sich die Situation an vielen Schulen beruhigt hat“, sagte Bürgermeisterin Anna Becker nach dem Treffen. „Das ist nur möglich, weil alle Beteiligten eng zusammenarbeiten.“ Auch Polizeisprecher Daniel Krüger zog eine positive Bilanz. „Eine sichtbare Polizeipräsenz ist wichtig. Genauso wichtig ist aber, früh mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und Probleme gemeinsam zu lösen“, erklärte er.

Nach Angaben der Stadt wurden in den vergangenen Monaten mehrere Treffen organisiert, bei denen Fachleute einzelne schwierige Fälle gemeinsam besprochen haben. So konnten Jugendliche, die wiederholt auffällig geworden waren, schneller Unterstützung erhalten. Außerdem sollen Streetworker künftig noch häufiger in den Stadtteilen unterwegs sein, in denen sich viele Jugendliche treffen.

Trotz der positiven Entwicklung sehen die Verantwortlichen weiterhin Handlungsbedarf. Sie betonen, dass sich das Problem nicht in kurzer Zeit vollständig lösen lässt. Deshalb sollen die bisherigen Maßnahmen auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Geplant sind weitere Präventionsveranstaltungen an Schulen sowie regelmäßige Gespräche zwischen Polizei, Stadtverwaltung und sozialen Einrichtungen.

„Unser Ziel ist, dass sich alle Menschen in der Stadt sicher fühlen“, sagte Bürgermeisterin Becker. „Dafür brauchen wir Geduld, gegenseitiges Vertrauen und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.“

In dem Artikel geht es um

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✓ Richtig ist c.

Im Text steht: Vertreter der Stadt, der Polizei, der Schulen und der Jugendhilfe kamen bei einem gemeinsamen Treffen im Rathaus zusammen und besprachen die Entwicklung der Jugendkriminalität. Ein Treffen im Rathaus zum Thema Jugendkriminalität – genau das meint Antwort c.

✗ a ist falsch: Es ist kein Abschlussbericht. Die Maßnahmen zeigen erst erste Erfolge und sollen im kommenden Jahr fortgesetzt werden – das Projekt ist also nicht abgeschlossen.

✗ b ist falsch: Die Polizeipräsenz ist nur eine von mehreren Maßnahmen. Der Artikel handelt vom ganzen Treffen und der Zusammenarbeit, nicht allein von den Folgen der Polizei vor den Schulen. b ist zu eng.

???? Falle: a macht aus ersten Erfolgen einen fertigen Abschlussbericht (obwohl es weitergeht), b greift ein einzelnes Mittel (Polizeipräsenz) heraus. Die richtige Antwort c benennt den Rahmen des ganzen Artikels: das Treffen im Rathaus.

???? Schlüsselwörter: bei einem gemeinsamen Treffen im Rathaus, zeigen die bisherigen Maßnahmen erste Erfolge.

den Abschlussbericht eines Projekts zur Senkung der Jugendkriminalität. die Folgen erhöhter Polizeipräsenz vor den Schulen. ein Treffen im Rathaus zum Thema Jugendkriminalität.

 

Die Maßnahmen

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✓ Richtig ist a.

Die Bürgermeisterin sagt: Das ist nur möglich, weil alle Beteiligten eng zusammenarbeiten, und am Ende braucht es eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. Die Maßnahmen zielen also vor allem auf eine bessere Zusammenarbeit der Handelnden – genau das meint Antwort a.

✗ b ist falsch: Es geht nicht um schnellere Bestrafung. Auffällige Jugendliche sollen schneller Unterstützung erhalten – also Hilfe, nicht Strafe. b dreht Unterstützung in Bestrafung um.

✗ c ist falsch: Die Maßnahmen beschränken sich nicht auf die Schulen. Es gibt auch Polizeipräsenz, Streetworker in den Stadtteilen und die Zusammenarbeit mit Jugendamt und Beratungsstellen. c ist zu eng.

???? Falle: b nimmt die echte schnellere Reaktion und tauscht Unterstützung gegen Bestrafung (Gegenteil); c benutzt das Absolutwort beschränken sich, obwohl die Maßnahmen weit über die Schulen hinausgehen. Die richtige Antwort a umschreibt alle Beteiligten arbeiten eng zusammen als bessere Zusammenarbeit der Handelnden.

???? Schlüsselwörter: weil alle Beteiligten eng zusammenarbeiten, eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.

zielen vor allem auf eine bessere Zusammenarbeit der Handelnden. zielen auf eine schnellere Bestrafung besonders auffälliger Jugendlicher. beschränken sich auf Präventionsangebote an den Schulen.

 

Streetworker

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✓ Richtig ist c.

Im Text steht: Streetworker sollen künftig noch häufiger in den Stadtteilen unterwegs sein, in denen sich viele Jugendliche treffen. Dort, wo sich Jugendliche in ihrer freien Zeit treffen, sollen sich die Streetworker um sie kümmern – genau das meint Antwort c.

✗ a ist falsch: Dass die Streetworker schon geholfen hätten, die Lage an den Schulen zu beruhigen, steht nicht im Text. Die Beruhigung an den Schulen kam durch Polizeipräsenz und Präventionsangebote – die Streetworker sollen erst künftig häufiger unterwegs sein.

✗ b ist falsch: Die Streetworker sollen nicht erst eingebunden werden – sie sind schon dabei und sollen nur noch häufiger in den Stadtteilen arbeiten. Künftig noch häufiger heißt: schon aktiv, aber mehr – nicht neu hinzugenommen.

???? Falle: a schreibt den Streetworkern einen Erfolg zu (Beruhigung an den Schulen), der im Text anderen Maßnahmen gehört; b macht aus noch häufiger (schon dabei) ein erstmaliges Einbinden. Die richtige Antwort c umschreibt in den Stadtteilen, in denen sich viele Jugendliche treffen als sich um die Jugendlichen in ihrer Freizeit kümmern.

???? Schlüsselwörter: Streetworker sollen künftig noch häufiger in den Stadtteilen unterwegs sein, in denen sich viele Jugendliche treffen.

haben geholfen, die Lage an den Schulen zu beruhigen. sollen künftig auch miteingebunden werden. sollen sich um die Jugendlichen in ihrer Freizeit kümmern.

 


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