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Oktober 2026
Liebe Redaktion,
ich möchte über einen schönen, aber auch aufregenden Ausflug berichten, den ich im Herbst gemacht habe. An einem Sonntag habe ich mit meiner Schwester Anna, meinem Freund Leon und meinem vierjährigen Neffen Jonas eine Wanderung gemacht. Unser Ziel war die kleine Bergkuppe „Hochfeld". Wir wollten dort Drachen steigen lassen, weil an diesem Tag starker Wind gemeldet war.
Am Morgen um 9:30 Uhr sind wir am Parkplatz im Tal gestartet. Das Wetter war kühl, aber trocken. Wir haben warme Jacken getragen und jeder hatte einen Rucksack dabei. Jonas hatte seinen eigenen kleinen Mini-Drachen in Blau und Gelb. Leon hatte einen großen roten Drachen mit langen bunten Bändern.
Der Weg zur Bergkuppe hat ungefähr eine Stunde gedauert. Unterwegs hat Jonas oft gefragt, wann wir endlich oben sind. Er war sehr aufgeregt. Um 10:45 Uhr sind wir auf der Bergkuppe angekommen. Dort war es sehr windig, und wir haben sofort gemerkt, dass es ein guter Ort zum Drachensteigen ist.
Zuerst hat Jonas seinen Mini-Drachen gestartet. Nachdem wir ihm bei dem Start geholfen hatten, hat er ihn alleine in der Hand gehalten. Der kleine Drachen ist an der kurzen Schnur ruhig am Himmel geflogen. Jonas war sehr stolz und hat gelacht.
Danach hat Leon seinen großen Drachen gestartet. Am Anfang ist alles gut gegangen. Der Drachen ist sehr hoch gestiegen. Aber nach etwa zehn Minuten wurde der Wind plötzlich stärker. Der Griff ist aus Leons Hand gerutscht, und der große rote Drachen ist in Richtung eines kleinen Waldes geflogen. Wir haben versucht, ihn einzuholen und die über den Boden gezogene Spule wieder zu fassen, aber es war zu spät.
Wir sind sofort ein Stück den Hang hinuntergelaufen, um den Drachen zu suchen. Jonas hat seinen Mini-Drachen sicher eingepackt, weil er Angst bekommen hat. Nach ungefähr 20 Minuten haben wir den großen Drachen in einem Baum gesehen. Er hing in den Ästen fest.
Zum Glück hat ein Wanderer mit einem langen Stock geholfen. Gemeinsam haben wir den Drachen vorsichtig aus dem Baum geholt. Danach war er zwar ein bisschen zerknittert, aber nicht kaputt. Leon war sehr erleichtert.
Am Ende sind wir noch zusammen auf der Bergkuppe geblieben und haben Tee getrunken. Es war ein schöner Tag, auch wenn es einen kleinen Moment mit Stress gab.
Liebe Grüße
Sophie Keller

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