Menschen in schweren Zeiten zusammen helfen

Überlegen Sie zusammen mit Ihrer Gesprächspartnerin/Ihrem Gesprächspartner, was zu tun ist. Tauschen Sie Ideen aus und diskutieren Sie darüber. Einigen Sie sich zum Schluss. Sie haben sich schon einen Zettel mit Notizen gemacht:

Aufgabe:
Sie und Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin möchten zusammen Menschen helfen, die nicht viel Glück im Leben hatten und schwere Zeiten haben. Sie möchten regelmäßig konkrete Hilfe leisten und vielleicht auch andere Personen als Helfer aktivieren. Überlegen Sie sich, was alles zu tun ist und wer welche Aufgaben übernimmt. Sie haben sich schon eine kurze Liste gemacht.

Menschen in schweren Zeiten helfen:
1. Welchen Menschen helfen?
2. Wie helfen (Geld, Zeit, Sachen)?
3. Welche Organisation?
4. Mit Freunden oder allein?
5. Wann und wie oft?

Beispiel

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TN1: Hast du gehört, dass die neuen Statistiken zeigen, dass viele Personen in unserer Stadt wirklich schwere Zeiten und richtige Probleme haben?

TN2: Ja, ich habe das gestern auch in einer großen Reportage gesehen. Ich finde, wir sollen für diese Personen zusammen konkret und regelmäßig etwas Positives tun. So leisten wir eine echte und wichtige Hilfe für die ganze Gesellschaft. Was meinst du?

TN1: Ja, anderen Menschen zu helfen ist eine perfekte Idee für unsere Werte und unsere Verantwortung. So machen wir auch unser Leben sinnvoller und reicher. Welchen Menschen sollen wir denn konkret helfen?

TN2: Ich denke, wir helfen einfach allen Menschen gleichzeitig – Obdachlosen, Familien, alten Personen und kranken Kindern in 5 Ländern. So machen wir maximal viel Gutes. Außerdem sind alle Probleme wichtig. Was hältst du davon?

TN1: Da bin ich anderer Meinung. Allen gleichzeitig zu helfen ist nicht realistisch und nicht effektiv für unsere kleine Aktion. Ich schlage vor, wir konzentrieren uns auf eine konkrete Gruppe – Obdachlose in unserer Stadt mit warmem Essen und Kleidung. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, eine konkrete Gruppe wie Obdachlose in unserer Stadt ist viel realistischer und effektiver für unsere Aktion. So sehen wir auch direkte und konkrete Resultate von unserer Arbeit. Und wie können wir denn diesen Personen am besten helfen?

TN1: Ich würde sagen, wir helfen einfach nur mit Geld – wir spenden 100 Euro pro Monat und das war schon alles. So ist alles unkompliziert. Außerdem haben wir keine extra Zeit für Aktivität. Was meinst du dazu?

TN2: Ich sehe das ein bisschen anders. Nur Geld spenden ist passiv und wir lernen die Personen nie wirklich kennen. Ich schlage vor, wir machen einen Mix aus Zeit, Sachen und Geld – aktiv mit warmen Mahlzeiten kochen, Kleidung sammeln plus regelmäßig Geld spenden. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, ein aktiver Mix aus Zeit, Sachen und Geld ist viel persönlicher und effektiver für die Obdachlosen. So haben wir auch wirklich echten Kontakt mit den Personen. Und welche Organisation oder welchen Verein sollen wir denn unterstützen?

TN2: Ich denke, wir gründen einfach unsere eigene neue Organisation für Obdachlose. So sind wir komplett selbstständig und flexibel. Außerdem ist alles ohne Bürokratie. Was hältst du davon?

TN1: Hm, ich bin mir da nicht so sicher. Eine eigene Organisation zu gründen ist sehr kompliziert mit Steuern, Gesetzen und Logistik. Ich schlage vor, wir arbeiten konkret mit der bekannten Caritas oder mit der Tafel als professionelle Volunteers zusammen. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, mit der Caritas oder der Tafel als professionelle Volunteers arbeiten ist viel realistischer und schneller für unseren Start. So haben wir auch eine professionelle Struktur und Erfahrung. Und sollen wir denn allein helfen oder andere Freunde aktivieren?

TN1: Ich würde sagen, wir helfen einfach nur zu zweit allein. So ist die Organisation einfacher und persönlicher. Außerdem sind wir flexibel mit der Zeit. Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung. Nur zu zweit ist viel zu wenig für eine echte und große Wirkung in der Stadt. Ich schlage vor, wir aktivieren auch unsere besten Freunde und Familie als Mini-Team von 6 oder 7 Volunteers. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, ein Mini-Team von 6 oder 7 Volunteers mit Freunden und Familie ist viel effektiver und auch sozial sehr motivierend. So inspirieren wir auch andere Personen für gute Aktionen. Du übernimmst die Caritas und die Tafel als Kontakte. Ich kümmere mich um das Mini-Team von Freunden und unsere konkrete Hilfe-Aktion. Und wie oft und wann sollen wir denn helfen?

TN2: Ich denke, wir helfen einfach nur einmal im Jahr für eine Stunde an Weihnachten. Das ist symbolisch genug. Außerdem haben wir keine extra Zeit. Was hältst du davon?

TN1: Ich sehe das ein bisschen anders. Einmal im Jahr für eine Stunde ist nicht genug für echte Hilfe und keinen Effekt. Ich schlage vor, wir helfen jeden Samstagvormittag für 3 Stunden plus an allen großen Feiertagen mit speziellen Aktionen. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, jeden Samstagvormittag für 3 Stunden plus Feiertage mit speziellen Aktionen sind viel realistischer und konsistenter für echte Hilfe. So haben die Obdachlosen auch eine zuverlässige Routine mit uns. Gut, ich glaube, wir haben jetzt alles geplant!

TN1: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen?

TN2: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt: Welchen Menschen helfen: konkrete Gruppe – Obdachlose in unserer Stadt mit warmem Essen und Kleidung. Wie helfen: aktiver Mix aus Zeit, Sachen und Geld – warme Mahlzeiten kochen, Kleidung sammeln plus regelmäßige Spende. Welche Organisation: mit der bekannten Caritas oder der Tafel als professionelle Volunteers zusammen arbeiten. Mit Freunden oder allein: Mini-Team von 6 oder 7 Volunteers mit besten Freunden und Familie. Wann und wie oft: jeden Samstagvormittag für 3 Stunden plus alle großen Feiertage mit speziellen Aktionen. Aufgaben: du übernimmst Caritas und Tafel als Kontakte, ich kümmere mich um Mini-Team und Hilfe-Aktion.

TN1: Super, so machen wir das! Unsere Hilfe wird ein wundervolles Projekt für die Obdachlosen – aktiver Mix aus Mahlzeiten, Kleidung, Geld plus 6 motivierte Volunteers. Ich freue mich schon!

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