Kindergarten gemeinsam verschönern und renovieren

Überlegen Sie zusammen mit Ihrer Gesprächspartnerin/Ihrem Gesprächspartner, was zu tun ist. Tauschen Sie Ideen aus und diskutieren Sie darüber. Einigen Sie sich zum Schluss. Sie haben sich schon einen Zettel mit Notizen gemacht:

Aufgabe:
Sie und Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin haben Kinder, die denselben Kindergarten besuchen. Der Kindergarten ist schon ein bisschen alt und soll jetzt zusammen mit allen Eltern verschönert und renoviert werden. Sie möchten gemeinsam einen guten Plan für diese Aktion machen. Überlegen Sie sich, was alles zu tun ist und wer welche Aufgaben übernimmt. Sie haben sich schon eine kurze Liste gemacht.

Kindergarten verschönern:
1. Gebäude und Räume?
2. Spielplatz?
3. Werkzeug?
4. Materialien?
5. Wer kann was machen?

Beispiel

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TN1: Hast du gehört, dass die Direktorin von unserem Kindergarten einen offiziellen Aufruf an alle Eltern für eine gemeinsame Renovierung gestartet hat?

TN2: Ja, ich habe gestern auch die Mail von Frau Becker bekommen – das Gebäude und der Spielplatz sehen wirklich schon ziemlich alt aus. Ich finde, wir sollen die Aktion mit den anderen Eltern aktiv organisieren – so wird der Kindergarten viel schöner und die Kinder fühlen sich besser. Was meinst du?

TN1: Ja, eine gemeinsame Renovierung ist eine perfekte Idee – der Kindergarten ist wie ein zweites Zuhause für unsere Kinder und verdient eine schöne Atmosphäre. Außerdem zeigen wir den Kindern, dass die Eltern ein engagiertes Team sind. Was machen wir denn zuerst mit dem Gebäude und den Räumen?

TN2: Ich denke, wir streichen einfach alle Räume in einer einzigen Farbe – am besten ein klassisches Weiß. Das ist neutral, sauber und schnell zu organisieren. Außerdem sparen wir Geld für teure Spezialfarben. Was hältst du davon?

TN1: Da bin ich anderer Meinung. Ein einfaches Weiß ist sehr langweilig und unpersönlich für einen Kindergarten – die Kinder brauchen viele bunte Farben und visuelle Inspiration. Ich schlage vor, wir streichen jeden Raum in einer anderen kreativen Farbe – Gelb für die Sonne, Blau für das Wasser, Grün für die Natur. So wird jeder Raum ein eigenes Thema und die Kinder sind motiviert. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, verschiedene bunte Farben mit Themen sind viel kreativer und inspirierender für die Kinder – jeder Raum bekommt seinen eigenen Charakter und seine eigene Atmosphäre. Außerdem lernen die Kinder spielerisch über die Farben. Und was machen wir denn mit dem alten Spielplatz?

TN1: Ich würde sagen, wir kaufen komplett neue moderne Geräte – eine große Rutsche aus Plastik, neue Schaukeln und ein Klettergerüst aus Metall. So sieht der Spielplatz wie eine professionelle Anlage aus. Außerdem ist alles modern und sicher zertifiziert. Was meinst du dazu?

TN2: Ich sehe das ein bisschen anders. Komplett neue moderne Geräte sind sehr teuer – das Budget für die Renovierung ist begrenzt und wir haben noch viele andere Aufgaben. Ich schlage vor, wir reparieren und streichen die alten Geräte – Schaukeln und Rutschen lassen sich gut reparieren und mit bunten Farben sehen sie wie neu aus. Außerdem bauen wir mit den Vätern auch ein einfaches neues Holz-Spielhaus selbst. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, alte Geräte reparieren und ein selbstgebautes Spielhaus sind viel realistischer und passender zum Budget – mit kreativer Arbeit haben wir ein besseres Resultat ohne hohe Kosten. Außerdem ist ein selbstgebautes Spielhaus viel persönlicher und individueller. Und welches Werkzeug brauchen wir denn für die Aktion?

TN2: Ich denke, wir kaufen alle Werkzeuge professionell im Baumarkt – Bohrmaschine, Hammer, Säge, Pinsel und alles andere. So haben wir alles in der besten Qualität und können später auch zu Hause damit arbeiten. Außerdem ist alles in einer Stunde organisiert. Was hältst du davon?

TN1: Hm, ich bin mir da nicht so sicher. Alle Werkzeuge neu zu kaufen ist eine riesige Verschwendung – jede Familie hat schon viele Sachen zu Hause. Ich schlage vor, wir machen eine Liste und jeder Vater oder jede Mutter bringt das eigene Werkzeug von zu Hause mit – Bohrmaschine, Hammer, Pinsel, Schraubenzieher. So sparen wir viel Geld und benutzen, was wir schon haben. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, eigenes Werkzeug von zu Hause mitbringen ist viel ökonomischer und praktischer – die meisten Eltern haben sicher alles Nötige in der Garage oder im Keller. Mit einer Liste vermeiden wir auch Doubletten und alles ist organisiert. Und welche Materialien brauchen wir denn für die Renovierung?

TN1: Ich würde sagen, wir bezahlen alle Materialien wie Farbe, Holz und Schrauben aus unserer eigenen Tasche – wir beide sind die Organisatoren und das ist unser Beitrag. So müssen die anderen Eltern sich um nichts kümmern. Außerdem ist das eine gute Geste. Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung. Wenn nur wir beide alles bezahlen, wird das viel zu teuer für unsere Familien – die Renovierung ist ja für alle Kinder im Kindergarten. Ich schlage vor, wir machen eine offizielle Sammlung – jede Familie spendet einen kleinen Beitrag von 20 oder 30 Euro und wir kaufen damit gemeinsam alle Materialien. Außerdem fragen wir lokale Geschäfte nach Spenden oder Rabatt. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, eine offizielle Sammlung mit kleinem Beitrag pro Familie ist viel fairer und realistischer – mit 20 oder 30 Euro pro Familie und Spenden von Geschäften haben wir ein super Budget. Du kümmerst dich um die Sammlung der Beiträge und die Anfragen bei den lokalen Geschäften, ich übernehme den konkreten Einkauf der Materialien im Baumarkt. Und wer kann denn was bei der Aktion machen?

TN2: Ich denke, wir verteilen die Aufgaben nach dem Prinzip: alle Männer machen die handwerklichen Aufgaben und alle Frauen kümmern sich um die kreativen Sachen wie Streichen und Dekoration. So ist die Verteilung schnell und einfach organisiert. Außerdem ist das traditionell. Was hältst du davon?

TN1: Ich sehe das ein bisschen anders. Eine Verteilung nach Männern und Frauen ist altmodisch und nicht fair – viele Frauen sind super handwerklich und viele Männer sehr kreativ. Ich schlage vor, wir verteilen die Aufgaben nach den individuellen Talenten und Interessen jeder Person – wer kann gut malen, wer hat Erfahrung mit Holz, wer kennt sich mit Elektrik aus. Außerdem fragen wir alle Eltern in einer kleinen Umfrage. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, Aufgaben nach individuellen Talenten zu verteilen ist viel moderner und respektvoller für alle Eltern – jede Person macht das, was sie wirklich gut kann und Spaß hat. Mit einer kleinen Umfrage haben wir auch sofort einen klaren Plan für alle. Gut, ich glaube, wir haben jetzt alles geplant!

TN1: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen?

TN2: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
Gebäude und Räume: jeden Raum in einer kreativen Farbe streichen – Gelb, Blau, Grün – mit eigenem Thema.
Spielplatz: alte Geräte reparieren und neu streichen – plus ein selbstgebautes Holz-Spielhaus mit den Vätern.
Werkzeug: jede Familie bringt ihr eigenes Werkzeug von zu Hause mit – mit Liste und ohne Doubletten.
Materialien: offizielle Sammlung mit 20 oder 30 Euro pro Familie plus Spenden und Rabatt von lokalen Geschäften.
Wer kann was: Aufgaben nach individuellen Talenten verteilen – mit kleiner Umfrage für alle Eltern.
Aufgaben für uns: du kümmerst dich um die Sammlung der Beiträge und die Anfragen bei den Geschäften, ich übernehme den Einkauf der Materialien im Baumarkt.

TN1: Super, so machen wir das! Die Renovierung wird ein wundervolles Gemeinschaftsprojekt für alle Eltern und Kinder – kreativ, fair und mit echtem Effekt für unseren Kindergarten. Ich freue mich schon!

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