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Deutsch
Aufgabe:
Sie haben gerade zwei Wochen Sommerurlaub in einer Ferienanlage verbracht und dort einige sehr nette Deutsche kennengelernt. Bald reisen alle wieder zurück nach Hause. Bevor sich alle verabschieden, planen Sie zusammen mit Ihrem Gesprächspartner/Ihrer Gesprächspartnerin ein gemeinsames Abschiedstreffen. Überlegen Sie sich, was alles zu tun ist und wer welche Aufgaben übernimmt. Sie haben sich schon eine kurze Liste gemacht.
Treffen:
1. Wann?
2. Wo?
3. Essen?
4. Getränke?
5. Wer bezahlt wofür?
TN1: Hast du gehört, dass Marie und Tom übermorgen schon nach Hause fliegen – und Anna und Klaus am Wochenende?
TN2: Ja, ich habe das auch gerade gehört – unsere schöne Urlaubszeit geht so schnell zu Ende. Ich finde, wir sollen ein gemeinsames Abschiedstreffen organisieren – so können wir uns alle nochmal richtig verabschieden. Was meinst du?
TN1: Ja, ein Abschiedstreffen ist eine perfekte Idee – alle freuen sich bestimmt sehr darüber. Wir hatten zusammen so viele schöne Momente und tolle Aktivitäten. So eine Gruppe trifft man wirklich nicht jeden Tag. Wann sollen wir denn das Treffen organisieren?
TN2: Ich denke, wir machen das Treffen am Freitag – da haben alle Zeit und können entspannt feiern. Am Freitag arbeitet niemand und wir können bis spät zusammen sein. Außerdem haben wir genug Zeit, alles in Ruhe zu organisieren. Was hältst du davon?
TN1: Da bin ich anderer Meinung. Am Freitag fliegen Marie und Tom schon nach Hause – sie können dann nicht mehr dabei sein. Ich schlage vor, wir treffen uns schon morgen Abend um 19 Uhr. So sind wirklich alle Personen aus unserer Gruppe noch da. Bist du damit einverstanden?
TN2: Ja, morgen um 19 Uhr ist viel besser – so verpasst niemand das Treffen. Bei einem Abschied ist es wichtig, dass alle dabei sind. Wir können auch morgen schon alles vorbereiten. Und wo sollen wir uns denn treffen?
TN1: Ich würde sagen, wir reservieren einen Tisch im großen Strandrestaurant – dort ist es bequem und das Essen ist sehr gut. Das Restaurant hat eine schöne Atmosphäre und Service ist inklusiv. Wir müssen dann selbst nichts vorbereiten. Was meinst du dazu?
TN2: Ich sehe das ein bisschen anders. Im Restaurant ist es laut und teuer – wir können dort nicht in Ruhe reden. Ein Abschied ist sehr persönlich und wir wollen Erinnerungen austauschen. Ich schlage vor, wir treffen uns am Strand selbst mit Decken bei Sonnenuntergang. Hast du eine andere Idee?
TN1: Ja, am Strand mit Decken ist viel persönlicher – bei Sonnenuntergang ist die Atmosphäre romantisch. Der Ort ist auch komplett kostenlos für alle. So eine Stimmung gibt es im Restaurant nicht. Und was sollen wir denn essen?
TN2: Ich denke, wir bestellen Pizza und lassen sie an den Strand liefern – schnell, einfach und alle mögen Pizza. So müssen wir nicht selbst kochen oder einkaufen. Pizza passt auch super zu einem Picknick am Strand. Was hältst du davon?
TN1: Hm, ich bin mir da nicht so sicher. Pizza essen wir zu Hause auch – das ist nichts Besonderes für einen Abschied. Ich schlage vor, jeder bringt etwas Typisches mit – Brot, Käse, Wurst, Salat und Obst. So haben wir ein richtiges Picknick und alles ist persönlich. Bist du damit einverstanden?
TN2: Ja, ein gemeinsames Picknick ist viel persönlicher – jeder hat etwas Spezielles dabei. So muss niemand alles allein vorbereiten und es kostet auch weniger. Wir können vorher eine Liste machen, damit wir nicht zehnmal Käse haben. Und welche Getränke sollen wir denn mitnehmen?
TN1: Ich würde sagen, wir kaufen viele verschiedene Getränke im Supermarkt – Limonade, Cola, Saft, Bier und auch Wein. So hat jede Person ihre Lieblingsgetränke dabei. Im Supermarkt ist alles nicht so teuer. Was meinst du dazu?
TN2: Da bin ich anderer Meinung. So viele verschiedene Getränke sind teuer – und wir wissen gar nicht, was wirklich getrunken wird. Am Ende bleibt vieles übrig und das ist Verschwendung. Ich schlage vor, wir nehmen nur Wasser, Saft und ein paar Flaschen Sekt zum Anstoßen. Hast du eine andere Idee?
TN1: Ja, Wasser, Saft und Sekt sind die perfekte Wahl – Sekt passt super zum Anstoßen bei Sonnenuntergang. So bleibt nichts übrig und es kostet auch nicht viel. Ein Abschied ohne Sekt ist auch kein richtiger Abschied. Und wer soll denn alles bezahlen?
TN2: Ich denke, wir beide bezahlen alles zusammen – wir sind ja die Organisatoren von dem Treffen. Das ist unser kleines Geschenk an die Gruppe als Erinnerung. Die anderen müssen sich um nichts kümmern. Was hältst du davon?
TN1: Ich sehe das ein bisschen anders. Wenn wir zwei alles bezahlen, wird es schnell sehr teuer – wir haben auch nicht so viel Geld. So eine große Gruppe kostet wirklich viel. Ich schlage vor, jeder bezahlt für seine eigenen Sachen – und wir beide kaufen nur den Sekt für alle. Bist du damit einverstanden?
TN2: Ja, jeder zahlt seine eigenen Sachen und wir beide nur den Sekt – das ist viel fairer für alle. So fühlt sich niemand schlecht und alle helfen mit. Der Sekt von uns ist ein schönes kleines Geschenk an die Gruppe. Gut, ich glaube, wir haben jetzt alles geplant!
TN1: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen?
TN2: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
Wann: morgen Abend um 19 Uhr – so sind alle Personen aus unserer Gruppe noch dabei.
Wo: am Strand mit Decken bei Sonnenuntergang.
Essen: jeder bringt etwas Typisches mit – Brot, Käse, Wurst, Salat und Obst – mit Liste vorher.
Getränke: Wasser, Saft und ein paar Flaschen Sekt zum gemeinsamen Anstoßen.
Wer bezahlt wofür: jeder bezahlt seine eigenen Sachen – und wir beide kaufen nur den Sekt für die ganze Gruppe.
TN1: Super, so machen wir das! Das wird ein wunderschöner Abschied – perfekte Atmosphäre, perfekter Plan und perfekte Personen. Ich freue mich schon!

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