Jahresabschlussfeier

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Sie hören vier Gespräche. Welcher der Sätze a–f passt am besten zu welchem Gespräch? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben. Lesen Sie jetzt die Sätze a–f. Dazu haben Sie eine Minute Zeit.

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Gespräch 1
Frau Berger: Hallo Daniel. Ich weiß, dass du privat sehr gerne und gut kochst. Stimmt das?
Daniel: Ja, das stimmt. Kochen ist mein großes Hobby — ich mache das fast jeden Abend.
Frau Berger: Perfekt. Wir organisieren nächsten Monat einen Kochwettbewerb zwischen den Abteilungen. Ich suche gezielt Leute, die wirklich Ahnung in der Küche haben. Jemanden, der zum ersten Mal einen Topf anrührt, kann ich da nicht gebrauchen.
Daniel: Klingt interessant! Was genau muss man kochen?
Frau Berger: Jedes Team bekommt dieselben Zutaten und hat neunzig Minuten Zeit, ein Drei-Gänge-Menü zu kreieren. Eine externe Jury bewertet dann Geschmack, Präsentation und Kreativität.
Daniel: Und was gewinnt das beste Team?
Frau Berger: Ein Abendessen zu zweit in einem Sternerestaurant für alle Teammitglieder. Wir brauchen vier Leute pro Team — alle mit echten Kochkenntnissen.
Daniel: Da bin ich dabei! Ich kenne noch zwei Kollegen aus der Buchhaltung, die kochen können.
Frau Berger: Hervorragend. Dann fehlt uns noch eine Person mit Erfahrung — und wir sind vollständig.

Gespräch 2
Herr 1: Habt ihr mitbekommen? Nächstes Jahr wird unsere Firma dreißig Jahre alt. Das soll anscheinend richtig groß gefeiert werden.
Laura: Ja, ich habe gehört, dass für alle wichtigen Geschäftspartner besondere Rabatte und exklusive Angebote geplant sind. Mich begeistert das ehrlich gesagt wenig.
Herr 1: Wieso das denn? Dreißig Jahre — das ist doch ein toller Meilenstein!
Laura: Schon. Aber mehr Partneranfragen und Sonderkonditionen bedeuten für uns alle mehr Arbeit. Ich habe jetzt schon kaum Zeit zum Durchatmen.
Herr 2: Ach, Laura, so negativ musst du das doch nicht sehen. Das bringt auch neue Chancen für die Firma.
Laura: Vielleicht. Aber im Moment fühlt sich jede Extraaufgabe wie ein Berg an.
Herr 1: Die meisten Aktionen laufen automatisch über das Marketing — unser direkter Mehraufwand ist vermutlich gar nicht so groß.
Herr 2: Und am Ende des Jubiläumsjahres soll es noch ein riesiges Fest für alle Mitarbeiter geben. Darauf freue ich mich schon sehr.
Laura: Das Fest klingt wirklich schön. Na gut — vielleicht wird es gar nicht so schlimm, wie ich befürchte.

Gespräch 3
Jonas: Ich freue mich so auf den Betriebsausflug nächste Woche! Töpfern war noch nie dabei — das wird super kreativ.
Miriam: Hm, ich weiß nicht so recht. Ich habe eine Allergie gegen Ton und Keramikstaub. Das ist leider wirklich problematisch für mich.
Jonas: Oh, das wusste ich nicht. Kommst du trotzdem mit?
Miriam: Ja, natürlich. Ich schaue euch beim Töpfern zu und mache Fotos — das macht mir auch Spaß. Und Kai kommt ja auch mit, obwohl er wegen eines Bandscheibenvorfalls nicht lange stehen und arbeiten kann.
Jonas: Stimmt. Aber nach dem Töpfern gibt es ja noch eine geführte Weinprobe im Weinkeller nebenan — da sind dann alle zusammen dabei.
Miriam: Auf die Weinprobe freue ich mich ehrlich gesagt sogar noch mehr. Das wird bestimmt sehr gemütlich.
Jonas: Und uns beim Töpfern zuzuschauen macht doch sicher auch Spaß, oder?
Miriam: Definitiv — ich werde jeden misslungenen Krug fotografisch festhalten!

Gespräch 4
Felix: Übermorgen ist ja schon die Jahresabschlussfeier. Ich bin wirklich gespannt. Zieht man da eigentlich etwas Bestimmtes an? Ich bin das erste Mal dabei.
Sophie: Ich habe mir extra ein neues Outfit gekauft — das wollte ich sowieso schon lange haben. Aber eine offizielle Vorschrift gibt es eigentlich nicht. Jeder kann kommen, wie er möchte.
Felix: Wirklich? Ich hätte gedacht, bei so einem Firmenevent erwartet man eher schicke Kleidung.
Sophie: Manche ziehen sich freiwillig schicker an, das stimmt. Aber vorgeschrieben ist rein gar nichts. Letztes Jahr waren Leute in Jeans da, andere in Abendkleidern — und alle haben sich wohlgefühlt. Niemand hat sich darüber gewundert.
Felix: Das klingt wirklich entspannt. Dann muss ich mir keine Gedanken machen.
Sophie: Genau. Komm einfach so, wie du dich am wohlsten fühlst — das ist das Einzige, was zählt.

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Gespräch 1

Die richtige Antwort ist f) Für den Kochwettbewerb werden Mitarbeiter mit soliden Kochkenntnissen gesucht.

Im Dialog wird mehrfach sehr deutlich gemacht, dass nicht einfach alle Interessierten gesucht werden, sondern gezielt Personen mit echter Erfahrung in der Küche. Frau Berger sagt ausdrücklich: „Ich suche gezielt Leute, die wirklich Ahnung in der Küche haben.“ Danach verstärkt sie diesen Punkt noch mit einer klaren Abgrenzung: „Jemanden, der zum ersten Mal einen Topf anrührt, kann ich da nicht gebrauchen.“ Später wiederholt sie die Anforderung noch einmal: „Wir brauchen vier Leute pro Team — alle mit echten Kochkenntnissen.“ Am Ende sagt sie sogar: „Dann fehlt uns noch eine Person mit Erfahrung.“ Genau diese Wiederholungen zeigen, worauf der Dialog hinausläuft.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „wirklich Ahnung in der Küche“, „nicht zum ersten Mal einen Topf anrührt“, „echte Kochkenntnisse“, „Person mit Erfahrung“. Diese Formulierungen führen eindeutig zu Antwort f).

Die wichtigste Falle ist a). Diese Aussage klingt zunächst sehr plausibel, weil es natürlich um einen Kochwettbewerb geht und Daniel grundsätzlich Interesse hat. Aber genau hier steckt die Präzisionsfalle: Im Dialog heißt es eben nicht, dass alle interessierten Mitarbeiter mitmachen können. Entscheidend ist nicht das Interesse, sondern das Können. Ein einziges ungenaues Wort macht die Antwort falsch.

Eine zusätzliche Ulovka ist die ausführliche Beschreibung des Wettbewerbs mit „Drei-Gänge-Menü“, „externe Jury“ und „Sternerestaurant“. Diese Details wirken auffällig und können vom Kern ablenken. Für die richtige Antwort ist aber nicht entscheidend, wie der Wettbewerb organisiert ist oder was man gewinnt, sondern welche Art von Teilnehmern gesucht wird.

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Gespräch 2

Die richtige Antwort ist d) Die Firma plant anlässlich ihres Jubiläums besondere Aktionen für ihre Geschäftspartner.

Die Kernaussage steht früh und klar im Dialog. Laura sagt: „Ich habe gehört, dass für alle wichtigen Geschäftspartner besondere Rabatte und exklusive Angebote geplant sind.“ Damit ist direkt gesagt, für wen diese Jubiläumsaktionen gedacht sind. Der Rest des Gesprächs beschäftigt sich vor allem damit, wie die Mitarbeitenden diese Pläne bewerten und ob dadurch mehr Arbeit entsteht.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „dreißig Jahre alt“, „für alle wichtigen Geschäftspartner“, „besondere Rabatte“, „exklusive Angebote“, „mehr Partneranfragen“, „Sonderkonditionen“. Diese Formulierungen führen eindeutig zu Antwort d).

Die wichtigste Falle ist nicht nur ein ähnliches Wort, sondern vor allem die Ablenkung durch Lauras Widerstand. Laura spricht mehrfach über Mehrarbeit, Überlastung und Extraaufgaben. Dadurch kann man den Fokus verlieren und sich zu sehr auf ihre negative Haltung konzentrieren. Für die Aufgabe ist aber nicht entscheidend, wie Laura die Sache findet, sondern was die Firma konkret plant. Und das sind Aktionen für Geschäftspartner.

Eine weitere Ulovka ist das große Fest am Ende des Jubiläumsjahres. Herr 2 sagt: „Am Ende des Jubiläumsjahres soll es noch ein riesiges Fest für alle Mitarbeiter geben.“ Das klingt ebenfalls wichtig, ist aber nur eine Zusatzinformation. Die eigentliche Hauptaussage des Dialogs bleibt: Zum Jubiläum sind besondere Aktionen für Geschäftspartner geplant.

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Gespräch 3

Die richtige Antwort ist e) Der Betriebsausflug beinhaltet mehrere verschiedene Programmpunkte für alle Mitarbeiter.

Am Anfang des Dialogs scheint sich alles nur um Töpfern zu drehen. Jonas sagt: „Töpfern war noch nie dabei — das wird super kreativ.“ Dadurch entsteht zunächst der Eindruck, dass dies der einzige Programmpunkt des Ausflugs ist. Erst später kommt die entscheidende Ergänzung: „Aber nach dem Töpfern gibt es ja noch eine geführte Weinprobe im Weinkeller nebenan — da sind dann alle zusammen dabei.“ Genau dieser Satz zeigt, dass der Betriebsausflug mehrere Aktivitäten umfasst und auch für Mitarbeitende gedacht ist, die beim Töpfern nicht aktiv mitmachen können.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „Betriebsausflug“, „Töpfern“, „ich schaue euch beim Töpfern zu“, „Kai kommt ja auch mit“, „nach dem Töpfern gibt es ja noch eine geführte Weinprobe“, „da sind dann alle zusammen dabei“. Diese Hinweise führen eindeutig zu Antwort e).

Die wichtigste Falle ist, dass das Töpfern den Dialog sehr stark dominiert. Wer nur den Anfang oder die auffälligsten Details im Kopf behält, denkt leicht: Es geht nur um eine einzige Aktivität. Genau das ist aber falsch. Erst das Ende des Gesprächs liefert die vollständige Information: Zusätzlich gibt es noch eine Weinprobe, und dort kommen alle zusammen.

Eine weitere Ulovka sind die persönlichen Einschränkungen von Miriam und Kai. Miriam kann wegen ihrer Allergie nicht töpfern, Kai wegen seines Bandscheibenvorfalls nicht lange stehen und arbeiten. Diese Details wirken zunächst wie Probleme, bestätigen aber gerade die richtige Antwort: Der Ausflug ist so gestaltet, dass es mehrere Programmpunkte für alle gibt, nicht nur ein einziges Angebot für wenige.

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Gespräch 4

Die richtige Antwort ist b) Für die Jahresabschlussfeier gibt es keine vorgeschriebene Kleiderordnung.

Die Frage nach der Kleidung wird direkt gestellt: „Zieht man da eigentlich etwas Bestimmtes an?“ Sophie antwortet darauf eindeutig: „Aber eine offizielle Vorschrift gibt es eigentlich nicht. Jeder kann kommen, wie er möchte.“ Danach erklärt sie das noch konkreter mit einem Beispiel: „Letztes Jahr waren Leute in Jeans da, andere in Abendkleidern — und alle haben sich wohlgefühlt.“ Damit wird klar, dass es keine feste Kleiderregel gibt.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „offizielle Vorschrift gibt es eigentlich nicht“, „Jeder kann kommen, wie er möchte“, „freiwillig schicker“, „Leute in Jeans“, „andere in Abendkleidern“, „Komm einfach so, wie du dich am wohlsten fühlst“. Diese Formulierungen führen eindeutig zu Antwort b).

Die wichtigste Falle ist eine typische Umkehrfalle. Sophie sagt am Anfang: „Ich habe mir extra ein neues Outfit gekauft“. Gleichzeitig fragt Felix nach einer möglichen Vorschrift. Dadurch kann leicht der Eindruck entstehen, dass es tatsächlich einen Dresscode gibt. Der Dialog sagt aber genau das Gegenteil: Sophie hat sich freiwillig etwas Neues gekauft, nicht weil es vorgeschrieben wäre.

Eine zusätzliche Ablenkung liegt in Felix’ Vermutung: „Ich hätte gedacht, bei so einem Firmenevent erwartet man eher schicke Kleidung.“ Das klingt plausibel, ist aber nur seine Annahme. Entscheidend ist die klare Antwort von Sophie: Schickere Kleidung ist möglich, aber rein freiwillig. Vorgeschrieben ist nichts.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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