Homeoffice und mobiles Arbeiten

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Sie hören vier Gespräche. Welcher der Sätze a–f passt am besten zu welchem Gespräch? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben. Lesen Sie jetzt die Sätze a–f. Dazu haben Sie eine Minute Zeit.

55% (204 von 371 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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Gespräch 1
Lisa: Arbeitest du eigentlich noch viel von zu Hause?
Jan: Ja, zwei Tage die Woche. Am Anfang war es schwierig – ich habe manchmal bis abends gearbeitet, weil ich einfach nicht aufgehört habe.
Lisa: Das kenne ich. Bei mir war das genauso.
Jan: Jetzt stehe ich immer zur gleichen Zeit auf, mache Mittagspause wie im Büro und höre pünktlich auf. Das klappt viel besser.
Lisa: Ich habe mir auch einen Tagesplan gemacht. Ohne feste Zeiten verliere ich total den Überblick.
Jan: Genau. Ohne klare Struktur funktioniert das einfach nicht.

Gespräch 2
Marco: Ich freue mich schon auf Donnerstag. Da bin ich wieder im Büro.
Sarah: Wirklich? Ich dachte, du arbeitest gerne von zu Hause.
Marco: Schon, aber ich vermisse die spontanen Gespräche. Wenn ich eine kurze Frage habe, muss ich immer erst eine Nachricht schreiben und warten.
Sarah: Das stimmt. Letzte Woche haben wir ewig lang hin- und hergeschrieben – im Büro wäre das in zwei Minuten geklärt gewesen.
Marco: Und die Videokonferenzen sind auch nicht dasselbe. Man sieht nicht, wer gerade überlegt und wer schon eine Antwort hat.
Sarah: So geht das Teamgefühl ein bisschen verloren, wenn jeder alleine sitzt.

Gespräch 3
Karin: Hat bei euch gestern auch die Verbindung nicht funktioniert?
Tom: Oh ja. Bei mir hat das WLAN ständig gewackelt. Ich musste das Meeting dreimal verlassen und wieder einwählen.
Karin: Das ist so frustrierend. Ich bin mit dem VPN gar nicht erst ins System reingekommen.
Tom: Und dann sitzt du da und kannst nichts tun. Im Büro wäre das nicht passiert.
Karin: Ich hab dann den IT-Support angerufen, aber die hatten gerade auch viele Anfragen.
Tom: Ich habe am Ende einfach mit dem Handy telefoniert. Aber für die Präsentation hat das natürlich nicht gereicht.

Gespräch 4
Nina: Ich hab gelesen, dass wir die Homeoffice-Tage erhöhen dürfen. Was haltet ihr davon?
Bernd: Ich bin total dafür. Bei mir läuft es zu Hause viel besser. Ich habe weniger Unterbrechungen und schaffe deutlich mehr.
Nina: Für mich ist das anders. Ich brauche die Büroatmosphäre, um überhaupt in den Arbeitsmodus zu kommen.
Bernd: Das ist eben verschieden. Mein Kollege aus der Buchhaltung sagt auch, er ist im Büro produktiver. Bei mir ist es genau umgekehrt – besonders nachmittags bin ich zu Hause dreimal so effizient.
Nina: Das hängt wahrscheinlich von der Art der Arbeit ab.
Bernd: Genau. Bei mir ist es meistens konzentrierte Einzelarbeit. Da ist Homeoffice ideal.

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Gespräch 1

Die richtige Antwort ist a) Wer im Homeoffice arbeitet, braucht feste Routinen und klare Arbeitszeiten.

Der Dialog zeigt sehr deutlich, dass beide Personen zuerst Probleme mit der zeitlichen Struktur hatten. Jan sagt: „Am Anfang war es schwierig – ich habe manchmal bis abends gearbeitet“. Danach erklärt er seine Lösung: „Jetzt stehe ich immer zur gleichen Zeit auf, mache Mittagspause wie im Büro und höre pünktlich auf.“ Lisa bestätigt dieselbe Erfahrung mit den Worten: „Ohne feste Zeiten verliere ich total den Überblick.“ Am Ende fasst Jan die Hauptidee noch einmal zusammen: „Ohne klare Struktur funktioniert das einfach nicht.“

Die zentralen Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „immer zur gleichen Zeit“, „Mittagspause wie im Büro“, „pünktlich aufhören“, „feste Zeiten“, „klare Struktur“. Sie zeigen klar, dass es hier um Struktur und feste Arbeitszeiten geht.

Die wichtigste Falle ist Antwort c). Diese Aussage klingt sehr logisch, weil Jan lernen musste, sich selbst besser zu organisieren. Aber im Dialog wird nicht allgemein über Flexibilität oder Eigenverantwortung gesprochen, sondern konkret über klare Routinen und feste Zeiten. Deshalb ist c) nur ein plausibler Distractor, aber nicht korrekt.

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Gespräch 2

Die richtige Antwort ist b) Die fehlende direkte Kommunikation erschwert die Zusammenarbeit im Team.

Im Dialog wird mehrfach betont, dass spontane Kommunikation fehlt. Marco sagt: „Ich vermisse die spontanen Gespräche.“ Danach folgt: „Wenn ich eine kurze Frage habe, muss ich immer erst eine Nachricht schreiben und warten.“ Sarah ergänzt: „Im Büro wäre das in zwei Minuten geklärt gewesen.“ Außerdem wird erwähnt: „Die Videokonferenzen sind auch nicht dasselbe.“ und „So geht das Teamgefühl ein bisschen verloren.“

Wichtige Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „spontane Gespräche“, „Nachricht schreiben und warten“, „hin- und herschreiben“, „nicht dasselbe“, „Teamgefühl geht verloren“. Diese zeigen klar, dass direkte Kommunikation fehlt und dadurch die Zusammenarbeit schwieriger wird.

Auch hier ist c) eine typische Falle, weil sie allgemein zum Thema passt. Aber der Dialog spricht nicht über Selbstorganisation oder Eigenverantwortung, sondern konkret über Kommunikationsprobleme im Team. Deshalb ist nur b) korrekt.

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Gespräch 3

Die richtige Antwort ist d) Technische Probleme können im Homeoffice den Arbeitsalltag stark beeinträchtigen.

Der Dialog ist sehr klar aufgebaut und enthält viele konkrete Hinweise auf technische Schwierigkeiten. Karin fragt: „Hat bei euch gestern auch die Verbindung nicht funktioniert?“ Tom sagt: „Das WLAN hat ständig gewackelt“ und „Ich musste das Meeting dreimal verlassen und wieder einwählen.“ Karin ergänzt: „Ich bin mit dem VPN gar nicht erst ins System reingekommen.“ Am wichtigsten ist die Aussage: „Dann sitzt du da und kannst nichts tun.“

Die Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „Verbindung nicht funktioniert“, „WLAN gewackelt“, „einwählen“, „VPN nicht ins System“, „nichts tun“. Diese zeigen eindeutig, dass technische Probleme die Arbeit direkt blockieren.

Die zentrale Falle liegt hier wieder bei c). Wörter wie „Verbindung“ oder „einwählen“ können dazu führen, dass man an allgemeine Homeoffice-Themen denkt. Aber hier geht es nicht um Organisation oder Eigenverantwortung, sondern konkret darum, dass Technik nicht funktioniert und die Arbeit verhindert. Deshalb ist nur d) richtig.

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Gespräch 4

Die richtige Antwort ist e) Manche Mitarbeiter arbeiten im Homeoffice konzentrierter als im Büro.

Bernd sagt klar: „Bei mir läuft es zu Hause viel besser.“ Danach erklärt er: „Ich habe weniger Unterbrechungen und schaffe deutlich mehr.“ Später verstärkt er das noch: „Ich bin zu Hause dreimal so effizient.“ Am Ende erklärt er den Grund: „konzentrierte Einzelarbeit“ und „Homeoffice ideal“.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „läuft besser“, „weniger Unterbrechungen“, „schaffe mehr“, „effizient“, „konzentrierte Arbeit“. Diese zeigen klar: Die Hauptaussage ist höhere Produktivität und Konzentration.

Die wichtigste Falle ist f). Der Ausdruck „weniger Unterbrechungen“ klingt nach Ruhe und Ungestörtheit. Das ist aber nur der Grund. Die Aufgabe fragt nach der Hauptaussage, und diese ist die Folge: Bernd arbeitet produktiver und konzentrierter. Deshalb ist e) richtig und f) nur eine inhaltliche Falle.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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