Hochbetrieb
Sie hören ein Gespräch. Zu jedem Gespräch gibt es zwei Aufgaben. Ist die Aussage dazu richtig oder falsch und welche Antwort (a, b oder c) passt am besten?
32% (638 von 2024 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)
Abteilungsleiterin: Guten Morgen, Herr Yildiz! Schön, dass Sie da sind. Ich freue mich, Sie in unserem Team begrüßen zu dürfen. Dass das mit dem Starttermin so reibungslos geklappt hat, ist wirklich toll – gerade jetzt im Frühjahr haben wir Hochbetrieb und können jede unterstützende Hand gut gebrauchen.
Herr Yildiz: Ich freue mich ebenfalls sehr – und bin gespannt, was mich hier erwartet.
Abteilungsleiterin: Das werden Sie gleich sehen! Kommen Sie, ich zeige Ihnen zuerst Ihren Arbeitsplatz. Wir arbeiten hier in einem offenen Bürobereich – jeder hat seinen festen Platz. Sie sitzen direkt neben Frau Kastner. Sie ist seit über acht Jahren bei uns im Bereich Auftragsabwicklung tätig und kennt alle Abläufe in- und auswendig. Sie wird Sie in den ersten Wochen begleiten und ist Ihre erste Ansprechpartnerin bei Fragen.
Herr Yildiz: Das ist beruhigend zu hören. Womit fange ich konkret an? Werde ich gleich zu Beginn auch Telefongespräche mit Kunden führen?
Abteilungsleiterin: Nein, das wäre etwas zu viel auf einmal. Wir starten damit, dass Sie zunächst schriftliche Kundenanfragen bearbeiten – also vor allem E-Mails und Onlineformulare. Sobald Sie sich mit unseren Prozessen und dem System vertraut gemacht haben, kommen die direkten Kundengespräche dazu. Das geht bei den meisten neuen Kolleginnen und Kollegen erfahrungsgemäß recht schnell.
Herr Yildiz: Das klingt vernünftig. Sie hatten beim Vorstellungsgespräch erwähnt, dass hier im Schichtbetrieb gearbeitet wird. Steht mein Einsatzplan für diesen Monat schon fest?
Abteilungsleiterin: Ja, den haben wir bereits erstellt. In den ersten drei Wochen sind Sie gemeinsam mit Frau Kastner für die Frühschicht eingeteilt – die geht von 6 bis 13 Uhr. Das ist ideal für die Einarbeitung, weil in dieser Zeit das meiste los ist und Sie schnell einen guten Überblick bekommen. In der letzten Monatswoche wechseln Sie dann in die Spätschicht, die von 13 bis 20 Uhr geht. Der Dienstplan wird übrigens immer vier Wochen im Voraus im internen System veröffentlicht, sodass Sie gut planen können. Ach ja – noch ein kleiner Hinweis: Die Spätschicht ist traditionell für den Küchendienst zuständig, also Abwasch und Aufräumen in der Gemeinschaftsküche. Die Frühschicht sorgt dafür, dass morgens frischer Kaffee für alle bereitsteht.
Herr Yildiz: Das ist fair aufgeteilt! Und wenn ich mal eine Schicht tauschen müsste – ist das grundsätzlich möglich?
Abteilungsleiterin: Ja, das lässt sich in der Regel arrangieren. Aber bitte sprechen Sie das immer zuerst mit mir ab, bevor Sie etwas mit Kolleginnen oder Kollegen vereinbaren. Ich muss den Überblick behalten, damit wir immer ausreichend Personal im Einsatz haben. Dasselbe gilt übrigens für Urlaubsanträge – die müssen ebenfalls über mich genehmigt werden. Wir sind zwar eine kleine Abteilung, aber wir finden immer eine gute Lösung für alle.
Herr Yildiz: Das verstehe ich vollkommen. Ich werde mich auf jeden Fall immer rechtzeitig melden.
Abteilungsleiterin: Sehr gut. Dann kommen Sie jetzt mit – ich stelle Sie den anderen Kolleginnen und Kollegen vor, und dann kann es auch schon losgehen!
Herr Yildiz: Sehr gerne – ich bin bereit!
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