Ein Tag beim Umweltschutzprojekt am Fluss

Lesen Sie den Text und schließen Sie die Lücken. Welche Lösung ist jeweils richtig?

5% (2 von 42 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

Liebe Emilia,

am Samstag habe ich   mitbeian einem Umweltschutzprojekt in unserer Stadt teilgenommen. Eigentlich wollte ich ausschlafen, doch eine Freundin hat   sichmichmir spontan gefragt, ob ich sie begleiten möchte. Zuerst war ich unsicher, weil ich nicht wusste, was genau   esunsdas dort erwartet.

Wir trafen uns morgens am Flussufer, wo bereits viele Freiwillige   versammeltversammelnversammelten waren. Nach einer kurzen Einführung teilte uns der Organisator in Gruppen ein. Unsere Aufgabe bestand   darumdaraufdarin , Müll zu sammeln und die Umgebung von Plastik und Glas zu befreien. Ich   habewarwürde überrascht, wie viel Abfall sich in nur wenigen Metern angesammelt hatte.

Obwohl die Arbeit anstrengend war, machte sie mir Freude. Es war motivierend zu sehen, wie sich das Ufer Schritt für Schritt veränderte. Besonders schön war das Gefühl, gemeinsam etwas Sinnvolles zu tun und Verantwortung für die Umwelt   zu übernehmenübernehmenüberzunehmen .

Am Ende des Tages waren wir zwar müde, aber auch stolz   überaufvon das Ergebnis. Der Fluss sah deutlich sauberer aus, und viele Spaziergänger bedankten sich bei uns. Ich habe gemerkt,   wennweildass kleine Aktionen einen großen Unterschied machen können.

Vielleicht hast du ja Lust, beim nächsten Projekt   mitzumachenmitmachenzu mitmachen. Gemeinsam können wir noch mehr erreichen.

Liebe Grüße
Lea

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Erklärungen zur Übung

Lücke 1: „… habe ich an einem Umweltschutzprojekt teilgenommen.“

  • an – richtig: Das Verb „teilnehmen“ steht immer mit der festen Präposition „an“ + Dativ. Man sagt: an einem Kurs teilnehmen, an einem Projekt teilnehmen, an einer Veranstaltung teilnehmen. Deshalb: an einem Umweltschutzprojekt.
  • mit – falsch: „mit“ bedeutet „zusammen mit jemandem“. Man kann sagen: „Ich gehe mit meiner Freundin“, aber nicht „mit einem Projekt teilnehmen“.
  • bei – falsch: „bei“ benutzt man z.B. für Orte oder Personen („bei der Arbeit“, „bei meiner Oma“). Das Verb „teilnehmen“ verlangt aber immer „an“.

Lücke 2: „… eine Freundin hat mich spontan gefragt …“

  • mich – richtig: Das Verb „fragen“ steht mit Akkusativ. Man fragt wen? → mich. Die Freundin hat mich gefragt. Deshalb braucht man hier das Akkusativpronomen „mich“.
  • sich – falsch: „sich“ ist ein reflexives Pronomen (z.B. „sich freuen“). Hier ist das Verb aber nicht reflexiv. Die Freundin fragt nicht sich selbst, sondern mich.
  • mir – falsch: „mir“ ist Dativ. Das Verb „fragen“ verlangt aber Akkusativ, nicht Dativ.

Lücke 3: „… weil ich nicht wusste, was genau uns dort erwartet.“

  • uns – richtig: Hier ist „uns“ das Objekt im Nebensatz. Frage: Wen oder was erwartet es dort? → uns. Das Verb „erwarten“ steht mit Akkusativ. Deshalb: uns.
  • es – falsch: „es“ wäre das Subjekt, aber hier geht es darum, dass etwas uns erwartet. „Es erwartet“ würde die Bedeutung verändern.
  • das – falsch: „das“ wäre ein Artikel oder Relativpronomen. Hier braucht man ein Personalpronomen im Akkusativ.

Lücke 4: „… wo bereits viele Freiwillige waren.“

  • waren – richtig: Das Subjekt ist „viele Freiwillige“ (Plural). Deshalb braucht man die Pluralform von „sein“ im Präteritum → waren.
  • ist – falsch: Singularform, passt nicht zu „viele Freiwillige“.
  • wurde – falsch: Das ist die Form von „werden“ im Präteritum, nicht von „sein“.

Lücke 5: „Unsere Aufgabe bestand darin, Müll zu sammeln …“

  • darin – richtig: Die feste Verbindung lautet „bestehen darin, etwas zu tun“. „darin“ steht hier als Pronominaladverb und bezieht sich auf die Aufgabe. Danach folgt ein Infinitiv mit „zu“.
  • dabei – falsch: „dabei“ bedeutet „währenddessen“ oder „bei dieser Gelegenheit“. Das passt hier inhaltlich nicht.
  • darauf – falsch: „darauf bestehen“ ist eine andere feste Verbindung. Hier geht es nicht um „bestehen auf“, sondern um „bestehen darin“.

Lücke 6: „Ich war überrascht …“

  • war – richtig: Der Text steht in der Vergangenheit. „ich war überrascht“ ist Präteritum von „sein“.
  • bin – falsch: Präsens. Der ganze Text beschreibt ein Ereignis in der Vergangenheit.
  • wurde – falsch: „wurde überrascht“ wäre Passiv und würde bedeuten, dass jemand mich überrascht hat. Hier geht es um meinen Zustand.

Lücke 7: „… Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen.“

  • zu übernehmen – richtig: Nach „das Gefühl, etwas zu tun“ folgt ein Infinitiv mit „zu“. Das Verb „übernehmen“ steht deshalb im Infinitiv mit „zu“.
  • übernehmen – falsch: Nach „das Gefühl“ braucht man „zu“.
  • übernimmt – falsch: Das ist eine konjugierte Form, hier braucht man einen Infinitiv.

Lücke 8: „… stolz auf das Ergebnis.“

  • auf – richtig: Die feste Verbindung lautet „stolz sein auf“ + Akkusativ. Man sagt: stolz auf etwas sein.
  • über – falsch: „sich freuen über“ ist richtig, aber „stolz über“ sagt man nicht.
  • für – falsch: „stolz für“ ist grammatisch nicht korrekt.

Lücke 9: „Ich habe gemerkt, dass kleine Aktionen …“

  • dass – richtig: Nach Verben wie „merken“, „denken“, „glauben“ folgt oft ein dass-Satz. „dass“ leitet einen Nebensatz ein, das Verb steht am Ende.
  • weil – falsch: „weil“ gibt einen Grund an. Hier geht es aber um eine Erkenntnis.
  • ob – falsch: „ob“ benutzt man bei indirekten Ja/Nein-Fragen. Hier ist es keine Frage.

Lücke 10: „… Lust, beim nächsten Projekt mitzumachen.“

  • mitzumachen – richtig: Nach „Lust haben, etwas zu tun“ folgt ein Infinitiv mit „zu“. Das Verb „mitmachen“ ist trennbar. Deshalb steht „zu“ in der Mitte: mit + zu + machen → mitzumachen.
  • zu mitmachen – falsch: Bei trennbaren Verben darf „zu“ nicht vor dem ganzen Verb stehen.
  • mitmachen – falsch: Ohne „zu“ ist es nach „Lust haben“ grammatisch nicht korrekt.

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