Bereitschaftsdienst am Wochenende

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Sie hören ein Gespräch. Zu jedem Gespräch gibt es zwei Aufgaben. Ist die Aussage dazu richtig oder falsch und welche Antwort (a, b oder c) passt am besten?

45% (1664 von 3700 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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Mara: Kommt ihr mit? In zehn Minuten startet das Meeting mit Herrn Reuter – es soll ja heute um die neue Wochenendregelung gehen.

Jonas: Klar, ich wollte gerade auch los. Habt ihr schon etwas Genaueres gehört?

Selin: Nur Gerüchte. Es geht wohl darum, dass künftig jemand aus jedem Bereich am Wochenende erreichbar sein soll – zumindest telefonisch. Ich frage mich ehrlich gesagt, wie realistisch das ist.

Mara: Ich vermute, es läuft auf einen rotierenden Bereitschaftsdienst hinaus. Also jede Woche jemand anderes. Das Modell kennen wir doch schon von einigen unserer Partnerfirmen – bei Kabelnetz 24 in Köln wurde das letztes Jahr eingeführt, um Kundenbindung zu stärken.

Jonas: Hm. Ich verstehe, dass man im Kundenservice schnell reagieren will. Aber wir sind unter der Woche bereits von 8 bis 18 Uhr durchgängig verfügbar. Irgendwann ist auch mal Feierabend. Permanente Erreichbarkeit ist ja auch rechtlich umstritten.

Selin: Genau. Laut dem neuen Leitfaden zur Arbeitszeiterfassung darf Bereitschaft außerhalb der Kernarbeitszeit nur freiwillig erfolgen – das wurde Anfang 2024 im Rahmen des BAG-Urteils neu geregelt. Ich hoffe, das wird im Gespräch berücksichtigt.

Mara: Ich denke, es soll ja gerade keine physische Anwesenheit sein, sondern eher ein „Soft Standby“. Also im Notfall mal kurz aufs Diensthandy schauen, wenn ein Kunde Probleme meldet – zum Beispiel bei Störungen in der Anwendung.

Jonas: Wenn es nur um kritische Fälle geht, okay. Aber ich hoffe, es wird klar geregelt, wie oft und wie schnell man reagieren muss. Sonst bekommen wir am Ende Push-Nachrichten für jede Kleinigkeit.

Selin: Eben. Ich finde Kundenorientierung wichtig, aber unsere Grenzen müssen ebenfalls geschützt sein. Vielleicht können wir ja Vorschläge mitbringen – z. B. definierte Zeitfenster oder die Option, den Dienst zu tauschen.

Mara: Klingt gut. Lass uns einfach offen reingehen und sehen, wie konkret das Konzept ist.

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Für manche ist Kundenservice am Wochenende selbstverständlich.

„Für manche ist Kundenservice am Wochenende selbstverständlich.“

Begründung: Auch wenn die Personen im Gespräch selbst eher kritisch sind, sagt Mara, dass dieses Modell bereits bei mehreren Partnerfirmen eingeführt wurde – unter anderem bei Kabelnetz 24 in Köln. Daraus geht hervor, dass es durchaus Unternehmen gibt, für die Kundenservice am Wochenende selbstverständlich ist.

Schlüsselwörter: „Das Modell kennen wir doch schon von einigen unserer Partnerfirmen“, „bei Kabelnetz 24 wurde das eingeführt“

2

Das Meeting mit Herrn Reuter geht um …

a) Bereitschaftsdienst.

Begründung: Der Begriff „Bereitschaftsdienst“ wird im Gespräch erwähnt, aber nur als mögliche Form der neuen Wochenendregelung. Das Hauptthema des Meetings ist jedoch die Einführung einer neuen Regelung – nicht der Bereitschaftsdienst als isoliertes Thema.

Schlüsselwörter: „rotierender Bereitschaftsdienst“, „Teil der neuen Wochenendregelung“

b) die neue Wochenendregelung.

Begründung: Direkt zu Beginn sagt Mara: „… es soll ja heute um die neue Wochenendregelung gehen.“ Diese Aussage zeigt eindeutig, worum es im Meeting geht. Alle weiteren Aussagen drehen sich um mögliche Formen und Kritik daran.

Schlüsselwörter: „die neue Wochenendregelung“, „Soft Standby“, „Zeitfenster“, „Kundenprobleme am Wochenende“

c) die alte Wochenendregelung.

Begründung: Eine alte Wochenendregelung wird im Gespräch nicht thematisiert. Es geht ausschließlich um einen neuen Vorschlag, der im Meeting besprochen werden soll.

Schlüsselwörter: kein Hinweis auf eine „alte“ Regelung

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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