Respekt für die Privatsphäre der Kollegen

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Sie hören ein Gespräch. Zu jedem Gespräch gibt es zwei Aufgaben. Ist die Aussage dazu richtig oder falsch und welche Antwort (a, b oder c) passt am besten?

24% (835 von 3426 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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Clara: Du Leon, hast du eigentlich gestern Abend meine Nachricht noch gesehen?

Leon: Nachricht? Nein, ich war den ganzen Abend offline. Worum ging’s denn?

Clara: Ich wollte dich wegen der Angebotsunterlagen für den Neukunden „Trendbau Nord“ kurz sprechen. Ich wollte die finale Version gestern noch rausschicken, weil der Kunde ja schon auf Rückmeldung wartet.

Leon: Hm, okay. Aber du weißt ja, dass ich abends mein Diensthandy konsequent ausschalte. Ich war gestern ganz normal von halb acht bis siebzehn Uhr im Büro – da hättest du mich jederzeit direkt ansprechen können.

Clara: Ja, das stimmt. Ich bin aber gestern kaum aus dem Back-to-Back-Meetings rausgekommen. Ich kam erst gegen 19 Uhr überhaupt dazu, die Unterlagen durchzugehen. Und weil es bei dem Kunden um ein mögliches Jahresbudget geht, wollte ich das nicht aufschieben.

Leon: Klar, das ist nachvollziehbar. Aber du weißt ja: Wir haben bei MediaKern seit Anfang 2024 die Regelung, dass außerhalb der Kernarbeitszeit keine dienstlichen Nachrichten beantwortet werden müssen. Das ist Teil unseres internen Programms „Balance jetzt“. Ich versuche, mich da wirklich konsequent dran zu halten – auch der Gesundheit wegen.

Clara: Ich finde das grundsätzlich auch richtig, aber in Ausnahmefällen, wie bei strategisch wichtigen Kunden, sollte es möglich sein, flexibel zu reagieren – zumindest innerhalb des Projektteams.

Leon: Da hast du nicht ganz Unrecht. Vielleicht wäre es sinnvoll, dass wir bei solchen Fällen vorher eine interne Absprache treffen, wie wir mit zeitkritischen Themen umgehen. Dann können wir individuelle Lösungen finden, ohne dass es zu Missverständnissen kommt.

Clara: Guter Punkt. Aber jetzt lass uns das Angebot gemeinsam fertigstellen – der Kunde hat bereits zwei Erinnerungsmails geschickt.

Leon: Alles klar. Ich öffne das Dokument sofort. Gibst du mir bitte gleich deine Anmerkungen?

0 / 2 richtige Optionen

1

Man sollte das Privatleben der Kollegen respektieren.

„Man sollte das Privatleben der Kollegen respektieren.“

Begründung: Leon erklärt ausdrücklich, dass er sein Diensthandy abends konsequent ausschaltet, und verweist auf die offizielle Regelung bei MediaKern: „… dass außerhalb der Kernarbeitszeit keine dienstlichen Nachrichten beantwortet werden müssen.“ Dies zeigt, dass die Trennung von Arbeit und Privatleben gewünscht und unterstützt wird.

Schlüsselwörter: „mein Diensthandy konsequent ausgeschaltet“, „keine dienstlichen Nachrichten beantwortet werden müssen“, „Balance jetzt“

2

Clara …

Aufgabe 2 – Clara …

a) hat das Jahresbudget erst gegen 19 Uhr erhalten.

Begründung: Clara hat nicht das Jahresbudget um 19 Uhr erhalten. Sie sagt lediglich, dass sie erst gegen 19 Uhr Zeit hatte, die Unterlagen durchzugehen. Das Budget ist Thema der Unterlagen, nicht eine Information, die sie erhalten hat.

Schlüsselwörter: „gegen 19 Uhr dazu“, „weil es bei dem Kunden um ein mögliches Jahresbudget geht“

b) spricht über die Angebotsunterlagen für den Neukunden „Trendbau Nord“.

Begründung: Clara erwähnt die Angebotsunterlagen nur am Anfang des Gesprächs, nutzt sie aber nur zur Begründung ihrer Nachricht. Es findet keine inhaltliche Besprechung oder Diskussion über die Unterlagen statt.

Schlüsselwörter: „wegen der Angebotsunterlagen … kurz sprechen“, „auf Rückmeldung wartet“

c) ist mit dem Programm „Balance jetzt“ nicht ganz einverstanden.

Begründung: Clara sagt: „Ich finde das grundsätzlich auch richtig“, weist aber darauf hin, dass man in Ausnahmefällen flexibel reagieren sollte. Ihre Haltung ist also differenziert: grundsätzlich positiv, aber nicht uneingeschränkt.

Schlüsselwörter: „grundsätzlich auch richtig“, „in Ausnahmefällen … flexibel reagieren“, „nicht ganz Unrecht“

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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