Arbeiten während der Ferien

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Sie hören ein Gespräch. Zu jedem Gespräch gibt es zwei Aufgaben. Ist die Aussage dazu richtig oder falsch und welche Antwort (a, b oder c) passt am besten?

69% (2107 von 3052 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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Lina: Hey Joris, willkommen zurück! Du warst doch zwei Wochen in Südtirol, oder? Wie war’s?

Joris: Hallo Lina! Ja, landschaftlich traumhaft, aber ehrlich gesagt konnte ich nicht richtig abschalten. Ich habe fast jeden Tag Mails vom Büro bekommen. Das hat mir die Erholung ziemlich vermiest.

Lina: Oh nein… aber warum liest du überhaupt berufliche E-Mails im Urlaub? Ich mache das ganz bewusst nicht – sonst komme ich gar nicht raus aus dem Arbeitsmodus.

Joris: Normalerweise halte ich das auch so. Aber dieses Mal waren wir mitten in einer Software-Implementierung bei einem Großkunden in Hamburg. Ich hatte mein Diensthandy zur Sicherheit mitgenommen, falls etwas Dringendes auftaucht. Dass aber so viele Standard-Mails weiter durchkommen, damit habe ich nicht gerechnet.

Lina: Das ist ja gerade das Problem mit der ständigen Erreichbarkeit. Es gibt doch seit 2023 in einigen Unternehmen sogar interne Regelungen, dass keine dienstlichen Nachrichten mehr nach Feierabend oder im Urlaub verschickt werden dürfen. Hat euer Team da nichts vereinbart?

Joris: Doch, theoretisch schon. Aber in der Praxis ignorieren das viele. Manche denken, eine kurze Mail sei ja nicht schlimm – aber es summiert sich. Ich habe jedenfalls gemerkt: Wenn man sich nicht aktiv schützt, passiert nichts. Beim nächsten Mal bleibt das Handy definitiv im Büro.

Lina: Klingt nach einer guten Entscheidung. Ich finde, Urlaub sollte wirklich ein geschützter Raum sein – gerade in Zeiten, in denen Burnout-Zahlen in Deutschland wieder steigen. Vielleicht solltet ihr das im Team mal thematisieren. Ein gemeinsames Commitment kann helfen, dass alle besser abschalten können.

Joris: Ja, stimmt. Ich werde das bei unserer nächsten Retrospektive vorschlagen. Danke für den Denkanstoß!

0 / 2 richtige Optionen

1

In der Freizeit und im Urlaub sollte man abschalten.

„In der Freizeit und im Urlaub sollte man abschalten.“

Begründung: Im Gespräch wird diese Aussage deutlich unterstützt. Lina sagt klar, dass sie im Urlaub keine beruflichen E-Mails liest, um aus dem Arbeitsmodus herauszukommen. Außerdem betont sie: „Urlaub sollte wirklich ein geschützter Raum sein.“ Diese Aussagen zeigen, dass sie das Abschalten in der Freizeit und im Urlaub ausdrücklich befürwortet.

Schlüsselwörter: „Ich mache das ganz bewusst nicht“, „sonst komme ich gar nicht raus“, „Urlaub sollte wirklich ein geschützter Raum sein“

2

Joris …

Aufgabe 2 – Joris …

a) konnte nicht richtig abschalten.

Begründung: Joris sagt gleich zu Beginn: „… aber ehrlich gesagt konnte ich nicht richtig abschalten.“ Die Aussage ist wörtlich so im Text enthalten und somit eindeutig richtig.

Schlüsselwörter: „konnte ich nicht richtig abschalten“

b) konnte nicht viele Standard-Mails weiter durchkommen.

Begründung: Diese Aussage widerspricht dem Text. Joris sagt, dass er nicht damit gerechnet habe, dass so viele Standard-Mails durchkommen. Die Antwortoption behauptet das Gegenteil – sie stellt es also verfälscht dar.

Schlüsselwörter: „so viele Standard-Mails“, „damit habe ich nicht gerechnet“

c) hat ein Mal das Handy definitiv im Büro geblieben.

Begründung: Diese Aussage enthält zwei Fehler: Erstens sagt Joris, dass er das Handy beim nächsten Mal im Büro lassen will – also in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit. Zweitens ist die Formulierung grammatikalisch falsch („hat geblieben“). Dadurch wird die Aussage unzutreffend.

Schlüsselwörter: „Beim nächsten Mal bleibt das Handy definitiv im Büro“

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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