Vortrag zum Umweltbewusstsein
Lesen Sie jetzt die Aufgaben 1 bis 5. Dazu haben Sie 60 Sekunden Zeit.
17% (102 von 593 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)
Guten Morgen, liebe Mitschülerinnen und Mitschüler, liebe Lehrkräfte!
Heute begrüßen wir Sie im Namen der Klasse 8a zum Aktionstag „Zukunft durch Nachhaltigkeit“ an unserer Schule. Gemeinsam mit der 9c haben wir überlegt, wie wir als Jugendliche ganz konkret zum Schutz unserer Umwelt beitragen können – nicht durch große Reden, sondern durch kleine, wirksame Veränderungen im Alltag. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Frau Brunner und Herrn Aksoy für die Unterstützung bei der Vorbereitung.
Unser Teil der Präsentation beschäftigt sich mit dem Thema „Mobilität und Konsum im Schul- und Familienalltag“. Die Klasse 9c wird sich später mit Heizverhalten und Ernährung auseinandersetzen.
Fangen wir bei einem sehr alltäglichen Thema an: dem Auto. Viele Erwachsene fahren auch im Jahr 2024 immer noch täglich kurze Strecken mit dem eigenen Wagen – zum Beispiel zur Apotheke um die Ecke oder zum Sportverein, der gerade mal zehn Minuten zu Fuß entfernt liegt. Dabei gibt es längst Alternativen: In Städten wie Freinbach oder Bornstadt wurden im letzten Jahr sogenannte „Laufbusse“ für Grundschüler eingerichtet – eine Art organisierter Spaziergang zur Schule, begleitet von Ehrenamtlichen. Warum also nicht auch wir, als ältere Schüler, öfter mal auf das Fahrrad steigen oder zu Fuß gehen?
Wir möchten euch ermutigen, mit gutem Beispiel voranzugehen. Wenn ihr regelmäßig mit dem Rad zur Schule kommt oder kurze Wege zu Fuß erledigt, merken eure Eltern vielleicht, dass es auch ohne Auto geht. Laut Umweltbundesamt emittiert ein durchschnittlicher Pkw pro Jahr rund 1,8 Tonnen CO₂ – und das oft für Strecken, die leicht zu vermeiden wären.
Ein weiterer Punkt: unser Umgang mit Schulmaterialien. Leider sehen wir oft, dass Hefte halb leer weggeschmissen werden. Dabei wäre es sinnvoll, beide Seiten vollständig zu beschreiben und Recyclingpapier zu nutzen – das spart nicht nur Bäume, sondern auch Energie bei der Herstellung. Im Schuljahr 2023/24 hat unsere Bibliothek bereits rund 60 % ihrer Drucksachen auf umweltfreundliches Papier umgestellt – ein Vorbild auch für uns Schülerinnen und Schüler.
Auch in der Pause gibt es viel Potenzial. Immer noch nutzen viele Einwegverpackungen für ihr Frühstück – vor allem Alufolie oder Plastikbeutel. Dabei gibt es inzwischen nachhaltige Alternativen: Frühstücksdosen aus Metall oder festem Kunststoff, die man jahrelang benutzen kann. Und: Bitte entsorgt eure Flaschen richtig – ob Glas oder PET –, denn Recycling funktioniert nur, wenn alle mitmachen. In Berlin wurden im letzten Jahr 2.300 Tonnen Glas falsch entsorgt – ein großes Problem für die Wiederverwertung.
Noch ein Beispiel aus dem Alltag zu Hause: Strom sparen. Geräte wie Fernseher, PCs oder Konsolen verbrauchen auch im Standby-Modus Energie. Ein handelsüblicher Fernseher verbraucht im Jahr etwa 30 Kilowattstunden allein im Bereitschaftsbetrieb – das entspricht fast zehn Waschladungen. Wer den Netzschalter drückt oder eine abschaltbare Steckerleiste nutzt, kann also nicht nur Strom, sondern auch Geld sparen.
Zusammengefasst möchten wir euch mitgeben: Umweltbewusstsein beginnt nicht in der Politik oder in großen Industrien, sondern bei uns – jeden Tag, mit jeder kleinen Entscheidung. Wenn wir unsere Gewohnheiten überdenken, können wir viel bewegen.
Vielen Dank fürs Zuhören – wir freuen uns auf die Beiträge der 9c!
0 / 5 richtige Optionen
Ihre Fehlermeldung wurde erfolgreich gesendet!