Solarium im Winter

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Wenn die Tage kürzer werden und die Sonne fehlt, gehen viele Menschen im Winter ins Solarium – für die Stimmung, das Aussehen oder die Gesundheit.
Doch in Deutschland wird schon lange diskutiert: Ist künstliche Bräune wirklich nötig oder sogar schädlich?
Wir wollten wissen: Warum gehen Menschen ins Solarium – oder warum lehnen sie es bewusst ab? Drei Personen berichten, wie sie darüber denken – mit Beispielen aus dem Winter 2024.

Aussage 1
Ich arbeite als Dermatologin in Leipzig und sehe im Winter viele Patienten, die wegen Solariumbesuchen Hautprobleme bekommen – Rötungen, Juckreiz oder im schlimmsten Fall Hautkrebsrisiko. Besonders junge Menschen unterschätzen das.
Die UV-Strahlung im Solarium ist oft stärker als in der Mittagssonne im Sommer. Auch wenn manche sagen, es helfe gegen Winterdepression: Dafür gibt es sicherere Methoden – zum Beispiel Tageslichtlampen oder Bewegung an der frischen Luft. Ich finde, man sollte in Aufklärung investieren, statt Solariumsbesuche zu verharmlosen.

Aussage 2
Ich gehe im Winter einmal pro Woche ins Solarium – nicht aus Eitelkeit, sondern weil ich mich einfach besser fühle. Die Wärme tut mir gut, besonders nach einem langen Arbeitstag im Büro. Und ehrlich gesagt: Ein bisschen Farbe auf der Haut macht für mich im grauen Februar einfach gute Laune.
Ich achte auf die richtige Dauer und benutze Schutzbrille und Lotion. Bei meinem Studio in Nürnberg gibt es auch Beratung, was Hauttyp und Dauer betrifft. Ich sehe das als kurze Pause für mich selbst – wie andere vielleicht in die Sauna gehen.

Aussage 3
Ich halte ehrlich gesagt nichts vom Solarium – nicht nur aus gesundheitlichen Gründen. Viele gehen doch nur hin, weil sie meinen, im Winter „blass“ zu wirken. Dieser Druck, ständig gut auszusehen, kommt aus sozialen Medien und Werbung.
Vor allem junge Frauen glauben, dass sie im Winter wie aus dem Sommerurlaub aussehen müssen. Dabei wird kaum darüber gesprochen, wie künstliche Bräune das Hautbild auf Dauer verändert. Ich finde, wir sollten mehr über Natürlichkeit sprechen – und aufhören, Schönheit über Bräune zu definieren.

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1

Aussage 1

✅ „Solarium kann der Haut schaden – besonders bei jungen Leuten.“
Begründung:
Die Sprecherin ist Dermatologin und berichtet: „Viele Patienten mit Hautproblemen… UV-Strahlung oft stärker als in der Mittagssonne… Hautkrebsrisiko… besonders junge Menschen unterschätzen das.“ → Antwort f gibt diese Warnung klar wieder und ist daher korrekt.

❌ Warum d) falsch ist:
Diese Aussage behauptet, Solarium schade auch dann, „wenn man denkt, man macht alles richtig“. Das sagt die Sprecherin nicht – sie geht eher auf die allgemeine Gefährdung und fehlende Aufklärung ein, nicht auf falsches Verhalten trotz Vorsicht.

❌ Warum a) falsch ist:
Die Aussage a klingt ähnlich, ist aber ungenau formuliert: „Solarium kann kaum der Haut helfen“ ist keine Kernaussage. Die Dermatologin spricht nicht über Wirksamkeit, sondern über Risiken – vor allem bei übermäßiger Nutzung.

Schlüsselwörter:
„Hautprobleme… Hautkrebsrisiko“
„junge Menschen unterschätzen das“
„UV-Strahlung oft stärker als Sommer-Sonne“
→ zeigt: Nur f spiegelt die Aussage exakt.

2

Aussage 2

✅ „Solarium kann im Winter guttun – wenn man es richtig macht.“
Begründung:
Die Person sagt: „Ich gehe einmal pro Woche… weil ich mich besser fühle… Wärme tut gut… gute Laune.“ Außerdem: „Ich achte auf Dauer, benutze Schutzbrille… Beratung im Studio.“ → Diese Person beschreibt bewusste, sichere Nutzung – genau das spiegelt Antwort b realistisch wider.

❌ Warum e) falsch ist:
Die Aussage e bezieht sich auf „Schönheitsgefühl junger Frauen“, was hier nicht passt: Die Sprecherin spricht von Wohlbefinden, Pause, Wärmenicht von Schönheit oder Aussehen als Hauptmotiv.

❌ Warum c) falsch ist:
Auch c („nur Schönheitsdruck“) ist unzutreffend, denn hier geht es nicht um gesellschaftlichen Zwang, sondern um eine persönliche Entscheidung mit Schutzmaßnahmen. Diese Aussage wäre eher für Aussage 3 passend.

Schlüsselwörter:
„Wärme tut mir gut“
„Beratung im Studio… Schutzbrille… richtige Dauer“
„nicht aus Eitelkeit“
→ zeigt: Nur b beschreibt diese reflektierte Nutzung korrekt.

3

Aussage 3

✅ „Solarium ist oft nur Schönheitsdruck – vor allem für junge Frauen.“
Begründung:
Die Sprecherin sagt deutlich: „Viele gehen nur hin, weil sie im Winter nicht blass wirken wollen… Dieser Druck kommt aus sozialen Medien… Vor allem junge Frauen glauben, sie müssen wie aus dem Sommerurlaub aussehen.“ → Die Aussage c trifft diese gesellschaftskritische Perspektive präzise.

❌ Warum a) falsch ist:
Hier geht es um „Haut helfen“, was in dieser Aussage nicht angesprochen wird. Die Sprecherin spricht nicht über gesundheitliche Wirkungen, sondern über gesellschaftlichen Druck. a ist thematisch unpassend.

❌ Warum f) falsch ist:
Auch f erwähnt Hautschäden – das war aber Thema der ersten Aussage. Die dritte Sprecherin nennt ethische und psychologische Aspekte wie Schönheitsideale – f passt also nicht zum Inhalt.

Schlüsselwörter:
„Schönheitsdruck… soziale Medien… junge Frauen“
„aussehen wie aus dem Urlaub“
„Natürlichkeit statt künstlicher Bräune“
→ zeigt: Nur c passt inhaltlich vollständig.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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