Der Mensch soll jeden Tag zwei bis drei Liter Wasser trinken

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Immer wieder liest man in Zeitschriften oder hört in Gesundheitsratgebern: Der Mensch soll jeden Tag zwei bis drei Liter Wasser trinken, am besten über den ganzen Tag verteilt. Einige sagen sogar, dass drei Liter das Minimum sind – andere wiederum finden solche Empfehlungen übertrieben.
Wir wollten wissen: Wie gehen Menschen im Alltag tatsächlich damit um? Trinken sie bewusst genug oder verlassen sie sich einfach auf ihr Durstgefühl? Drei Personen berichten von ihren Erfahrungen.

Aussage 1
Also ich weiß, dass viele sagen, man soll ganz viel Wasser trinken – aber ich persönlich halte mich da eher zurück. Ich trinke eigentlich nur, wenn ich wirklich Durst habe. Und manchmal merke ich abends, dass ich fast nichts getrunken habe, einfach weil ich den ganzen Tag unterwegs war.
Klar, vielleicht ist es gesünder, ständig eine Flasche dabeizuhaben, aber das passt nicht zu meinem Tagesablauf. Ich glaube, der Körper meldet sich schon von selbst, wenn er Wasser braucht. Und dieses ständige „Du musst trinken!“ finde ich ehrlich gesagt übertrieben.

Aussage 2
Ich habe lange Zeit viel zu wenig getrunken und hatte oft Kopfschmerzen oder war total müde. Irgendwann hat mir eine Freundin dann gesagt, dass das mit Wassermangel zu tun haben kann. Seitdem nehme ich mir jeden Morgen eine große Wasserflasche mit zur Arbeit.
Ich versuche wirklich bewusst, über den Tag verteilt zu trinken, und komme so auf ungefähr zwei bis zweieinhalb Liter. Und ich merke den Unterschied: Ich bin wacher, kann mich besser konzentrieren und meine Haut ist auch besser geworden. Für mich hat sich das wirklich gelohnt.

Aussage 3
Ich hab es mal ausprobiert, drei Liter Wasser am Tag zu trinken – weil ich das irgendwo gelesen hatte. Aber ganz ehrlich: Ich musste ständig auf Toilette, und das hat mich total genervt. Ich finde, es kommt drauf an, wie aktiv man ist.
Wenn ich zum Beispiel wandern gehe oder viel draußen bin, trinke ich natürlich mehr. Aber an einem normalen Bürotag reicht mir oft auch ein Liter. Jeder Körper ist anders, denke ich. Diese pauschalen Empfehlungen passen eben nicht zu jedem.

 

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Aussage 1

✅ „Regelmäßiges Trinken nach Plan wird abgelehnt – das eigene Durstgefühl gilt als beste Orientierung.“
Begründung:
Die Person sagt deutlich: „Ich trinke eigentlich nur, wenn ich wirklich Durst habe… Der Körper meldet sich schon von selbst, wenn er Wasser braucht.“ Sie kritisiert das dauerhafte Trinken ausdrücklich: „Dieses ständige ‚Du musst trinken!‘ finde ich übertrieben.“ → Das zeigt, dass sie sich nicht an allgemeine Empfehlungen hält, sondern dem eigenen Körpergefühl vertraut. Die Antwort c fasst das treffend zusammen.

❌ Warum e) falsch ist:
Auch wenn sie Trinkempfehlungen übertrieben findet, liegt der Fokus nicht auf „grundsätzlicher Ablehnung“ aller Regeln, sondern auf der persönlichen Haltung zum Durstgefühl. Die Aussage e) ist also zu allgemein und nicht texttreu.

❌ Warum b) falsch ist:
Im Text wird nicht erwähnt, dass sie bei körperlicher Aktivität mehr trinkt. Es geht um „den ganzen Tag unterwegs“, aber nicht im Sinne von Sport. Der Zusammenhang zwischen Aktivität und Trinkmenge wird nicht hergestellt.

Schlüsselwörter:
„nur, wenn ich wirklich Durst habe“
„passt nicht zu meinem Tagesablauf“
„Du musst trinken – finde ich übertrieben“
→ zeigt: Nur c entspricht exakt dem Kernaussage der Sprecherin.

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Aussage 2

✅ „Wird inzwischen bewusst mehr Wasser getrunken, nachdem gesundheitliche Probleme aufgetreten sind.“
Begründung:
Die Person berichtet: „Ich habe früher viel zu wenig getrunken… oft Kopfschmerzen… müde.“ Dann beschreibt sie, dass sie nun bewusst mehr Wasser trinkt: „Jeden Morgen eine große Wasserflasche… komme auf zwei bis zweieinhalb Liter.“ → Die gesundheitlichen Beschwerden haben zur Veränderung geführt. Die Antwort a bringt genau diesen Zusammenhang zum Ausdruck.

❌ Warum f) falsch ist:
Obwohl auch positive Effekte wie Konzentration und Wohlbefinden erwähnt werden, steht im Mittelpunkt die Ursache: gesundheitliche Probleme, nicht eine allgemeine Erfahrung. Antwort f) betont zu stark die Wirkung und nicht den Auslöser.

❌ Warum d) falsch ist:
Die Person trinkt zwar viel, aber nicht drei Liter, sondern etwa zwei bis zweieinhalb Liter. Außerdem wird gesagt, dass sie es versucht – nicht, dass sie es täglich schafft oder für optimal hält. Diese Option ist eine Zahlenfalle.

Schlüsselwörter:
„früher… Kopfschmerzen“
„seitdem… große Wasserflasche“
„bewusst… verteilt… zwei bis zweieinhalb Liter“
→ zeigt: Nur a gibt den Zusammenhang korrekt wieder.

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Aussage 3

✅ „Viel trinken wird nur bei körperlicher Aktivität für sinnvoll gehalten – sonst reicht auch eine geringe Menge.“
Begründung:
Die Person sagt: „Drei Liter waren mir zu viel… musste ständig auf Toilette.“ Und weiter: „Wenn ich viel draußen bin oder wandern gehe, trinke ich mehr – aber an normalen Büro-Tagen reicht mir ein Liter.“ → Das ist eine kontextabhängige Haltung: mehr Wasser bei Bewegung, weniger im Alltag. Die Antwort b beschreibt das genau.

❌ Warum d) falsch ist:
Die Person hat drei Liter bewusst ausprobiert und dann abgelehnt: „Ich hab’s ausprobiert, aber… zu oft Toilette.“ Antwort d) behauptet, dass drei Liter optimal und täglich getrunken werden – das ist das Gegenteil.

❌ Warum f) falsch ist:
Im Text steht nichts über Konzentration oder Wohlbefinden. Es geht ausschließlich um praktische Alltagserfahrungen und Körperreaktionen (z. B. Toilette). Antwort f) ist also eine Themenverschiebung.

Schlüsselwörter:
„drei Liter… ausprobiert… genervt“
„wandern – trinke ich mehr… Bürotag – reicht ein Liter“
„jeder Körper ist anders“
→ zeigt: Nur b gibt diese differenzierte Haltung richtig wieder.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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