Falle für Wohnmobile

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Navigationssystem zeigt falsche Route zum Campingplatz

(aus einer Regionalzeitung)

Der Inhaber des Campingplatzes in Oberasbach, Robert Pütz, ist genervt. Immer wieder bekommt er Anrufe von Gästen, die mit ihrem Wohnmobil auf einem Feldweg vor einer Schranke feststecken und nicht wenden können. Dann steigt er auf seinen Motorroller, fährt an die ihm schon gut bekannte Stelle etwa einen Kilometer vor dem Campingplatz und dirigiert die Fahrer geduldig rückwärts, bis sie die Straße nach Oberasbach wieder erreicht haben.

Der Campingplatz ist, wenn man durch den Ort fährt, problemlos erreichbar. Viele Gäste benutzen aber das kostenlose Navigationssystem NaviCon, das als schnellste Route den Feldweg ausweist. Die Schranke ist auf der Karte des Navigationssystems nicht verzeichnet und sperrt den Weg wegen einer großen Baugrube, die im Zusammenhang mit einem Stromtrassenbau entstand und noch nicht wieder geschlossen wurde. „Ein Gast hat es irgendwie durch die Schranke geschafft“, so Pütz, „stand dann aber fünfhundert Meter weiter vor einem großen Loch. Er hatte Glück, dass er rechtzeitig bremsen konnte.“

Neben dem Inhaber des Campingplatzes stört auch Anwohner die schwierige Situation. „Auch wir werden ja regelmäßig um Auskunft und um Hilfe beim Manövrieren gebeten“, erzählt ein Landwirt, dessen Hof an dem Feldweg liegt. „Wir haben uns beim Campingplatz beschwert, aber wir sehen, dass die Leute dort auch nicht viel ändern können. Außer eben den Gästen frühzeitig Bescheid sagen.“

Robert Pütz ist darüber hinaus aktiv geworden: Er hat sich an NaviCon mit der Bitte gewandt, die Sperrung des Feldwegs wegen der Baustelle in der Karte mitzuberücksichtigen und die Routenführung entsprechend zu ändern. Noch aber habe sich nichts getan. „Das andere ist die Baustelle“, sagt er. „Auch an die Baufirma habe ich geschrieben, aber die sagen, sie können sich um das Loch erst im nächsten Sommer kümmern. Ich finde das unmöglich. Der Landrat sollte hier tätig werden und Druck machen.“

In dem Artikel geht es um

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✓ Richtig ist b.

Im Text steht: Das Navigationssystem NaviCon weist als schnellste Route den Feldweg aus, und deshalb stecken die Gäste fest. Die Gäste fahren nicht selbst falsch, sondern werden vom Navi falsch geleitet – genau das meint Antwort b mit falsch geleitete Campinggäste.

✗ a ist falsch: Die Gäste fahren nicht aus eigener Schuld falsch. Sie folgen dem Navi, das ihnen den falschen Weg zeigt. Falsch fahren und falsch geleitet werden ist nicht dasselbe – die Schuld liegt beim System, nicht bei den Fahrern.

✗ c ist falsch: Die Schranke ist nicht falsch aufgestellt. Sie sperrt den Weg mit gutem Grund – wegen einer großen Baugrube. Das Problem ist, dass das Navi die Schranke nicht kennt, nicht dass sie falsch steht.

💡 Falle: a und b unterscheiden sich nur in einem Wort: fahren (eigene Schuld) gegen geleitet (das Navi führt sie). Das ist eine feine Bedeutungs-Falle. c nennt die echte Schranke, hängt aber ein falsches aufgestellt daran. Die richtige Antwort b umschreibt NaviCon weist den Feldweg als Route aus als falsch geleitet.

👉 Schlüsselwörter: benutzen … das … Navigationssystem NaviCon, das als schnellste Route den Feldweg ausweist.

falsch fahrende Campinggäste. falsch geleitete Campinggäste. eine falsch aufgestellte Schranke.

 

Die Wohnmobilfahrer

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✓ Richtig ist b.

Im Text steht, den Gästen bleibt nichts, außer eben den Gästen frühzeitig Bescheid sagen, und Pütz will die Fahrer frühzeitig warnen. Die Fahrer werden also vom Campingplatz im Vorfeld informiert – genau das meint Antwort b.

✗ a ist falsch: Nur ein Gast hat es irgendwie durch die Schranke geschafft – das ist ein Einzelfall. Die Wohnmobilfahrer allgemein überwinden die Schranke nicht; die meisten stecken davor fest.

✗ c ist falsch: Bei den Landwirten beschwert sich niemand. Die Landwirte werden nur um Auskunft und Hilfe gebeten. Beschwert hat sich der Landwirt selbst – und zwar beim Campingplatz.

💡 Falle: a macht aus einem Einzelfall (ein Gast) eine allgemeine Regel; c verdreht, wer sich bei wem beschwert (die Landwirte beim Campingplatz, nicht die Fahrer bei den Landwirten). Die richtige Antwort b umschreibt frühzeitig Bescheid sagen als im Vorfeld informiert werden.

👉 Schlüsselwörter: Außer eben den Gästen frühzeitig Bescheid sagen.

überwinden die Schranke und begeben sich dadurch in Gefahr. werden vom Campingplatz über das Problem im Vorfeld informiert. beschweren sich regelmäßig bei den Landwirten.

 

Robert Pütz

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✓ Richtig ist c.

Im Text steht: Auch an die Baufirma habe ich geschrieben, aber die sagen, sie können sich um das Loch erst im nächsten Sommer kümmern. Pütz hat sich also bei der Baufirma gemeldet und Auskunft über die Baugrube erhalten – genau das meint Antwort c mit hat sich bei der Baufirma wegen der Baugrube informiert.

✗ a ist falsch: Den Landrat hat Pütz noch nicht eingeschaltet. Er wünscht sich nur, dass der Landrat tätig wird (Der Landrat sollte hier tätig werden) – das ist ein Wunsch, keine getane Handlung.

✗ b ist falsch: Bei NaviCon hat sich Pütz zwar gemeldet, aber nicht erfolgreich: Noch aber habe sich nichts getan. Es gab keinen Erfolg – die Route wurde nicht geändert.

💡 Falle: a nennt den echten Landrat, macht aus dem Wunsch (sollte tätig werden) aber eine schon erfolgte Tat – eine Modal-Falle (sollte ist kein hat getan). b nennt das echte NaviCon, fügt aber ein falsches erfolgreich hinzu, obwohl sich nichts getan hat. Die richtige Antwort c umschreibt an die Baufirma geschrieben … die sagen … als sich bei der Baufirma informiert.

👉 Schlüsselwörter: Auch an die Baufirma habe ich geschrieben, aber die sagen, sie können sich um das Loch erst im nächsten Sommer kümmern.

hat den Landrat in der Sache eingeschaltet. hat sich erfolgreich bei NaviCon beschwert. hat sich bei der Baufirma wegen der Baugrube informiert.

 


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