Erreichbarkeit und Grenzen zwischen Beruf und Freizeit
Sie hören vier Gespräche. Welcher der Sätze a–f passt am besten zu welchem Gespräch? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben. Lesen Sie jetzt die Sätze a–f. Dazu haben Sie eine Minute Zeit.
14% (316 von 2206 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)
Gespräch 1
Person 1 Max, du hast mir gestern spät noch eine E-Mail geschickt. Warum hast du nicht einfach bis heute gewartet?
Person 2 Ja, ich wollte das Angebot für den Kunden so schnell wie möglich fertigstellen. Wir haben diese Woche so viele Deadlines, da dachte ich, es wäre besser, wenn ich dir das gleich schicke, damit du es morgens gleich siehst.
Person 1 Ich verstehe, aber ich habe nach 18 Uhr keine E-Mails mehr gecheckt. Ich finde, dass wir nach Feierabend nicht mehr für berufliche Themen erreichbar sein sollten.
Person 2 Ja, da hast du recht. Ich sollte mir das auch angewöhnen. Ich wollte dich nicht stressen.
Gespräch 2
Person 1 Sag mal, Tom, hast du im Urlaub wirklich dein Diensthandy mitgenommen?
Person 2 Ja, ich hatte es für Notfälle dabei, falls etwas Wichtiges passieren sollte.
Person 1 Aber es ist doch dein Urlaub. Du solltest dich komplett erholen und nicht ständig an die Arbeit denken.
Person 2 Du hast recht. Das nächste Mal lasse ich das Handy zu Hause. Es war doch nur für den Fall, dass etwas Dringendes passiert.
Person 1 Ich verstehe aber trotzdem, Urlaub heißt auch, keine E-Mails und keine beruflichen Anrufe.
Gespräch 3
Person 1 Lisa, hast du meine Nachricht gestern Abend gesehen? Es ging um die Präsentation für den Kunden.
Person 2 Nein, ich war abends schon zu Hause und hatte mein Handy ausgeschaltet. Ich versuche immer, nach der Arbeit nicht mehr auf berufliche Nachrichten zu reagieren, es sei denn, es ist etwas Dringendes.
Person 1 Ach so, ich wollte nur sicherstellen, dass wir den Termin für morgen vorbereiten. Aber wenn du es lieber so machst, sollten wir das in der Arbeitszeit klären.
Person 2 Genau für solche Dinge sollten wir uns an die Arbeitszeit halten. Es ist wichtig, die private Zeit zu respektieren.
Gespräch 4
Person 1 Habt ihr schon gehört, dass einige Kunden erwarten, dass wir auch am Wochenende erreichbar sind?
Person 2 Ja, ich habe es gehört. Einige von ihnen arbeiten auch samstags und sonntags und sie brauchen einen Ansprechpartner.
Person 1 Ich weiß nicht, ob ich bereit bin, auch am Wochenende zu arbeiten. Wir sind doch von Montag bis Freitag schon die ganze Zeit erreichbar.
Person 2 Ich bin mir sicher, dass es nur um Notfälle geht und wir nicht die ganze Zeit arbeiten müssen. Vielleicht ein paar Anrufe oder E-Mails beantworten, das sollte machbar sein.
Person 1 Mal sehen, was der Chef sagt. Aber ich hoffe, es bleibt bei der normalen Arbeitszeit.
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