Studentenwohnheim oder WG

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Moderator:
Willkommen bei Radio Mainz! Heute sprechen wir über ein Thema, das viele junge Menschen beschäftigt: Wo soll man als Student wohnen — im Studentenwohnheim oder in einer WG? Wir haben Studierende und Menschen mit Erfahrung gefragt. Hier sind einige Meinungen.
Aussage 1:
Für mich war von Anfang an klar, dass ich nicht alleine wohnen wollte. Zuerst habe ich ein Semester im Wohnheim gelebt — das war okay, aber irgendwie anonym. Man sieht sich im Flur, nickt sich zu und das war es. Jetzt wohne ich mit drei Kommilitonen in einer WG und es ist wirklich toll. Wenn ich abends nach Hause komme, ist immer jemand da. Wir kochen manchmal zusammen, reden, lachen. Studieren kann manchmal sehr einsam sein — aber bei uns zu Hause merke ich davon nichts. Ich würde niemals wieder alleine wohnen. Eine WG ist für mich die perfekte Wohnform als Studentin.
Aussage 2:
Ich bin Hausmeister in einem großen Studentenwohnheim und arbeite hier schon seit über dreißig Jahren. Was ich in dieser Zeit beobachtet habe: Gerade die Studierenden aus anderen Städten oder aus dem Ausland, die hier ankommen und niemanden kennen, finden im Wohnheim schnell Anschluss. Die Türen stehen oft offen, man lernt sich auf dem Flur kennen, geht zusammen in die Mensa. Das Wohnheim organisiert auch regelmäßig Veranstaltungen — Spieleabende, internationale Kochabende, Ausflüge. Die jungen Leute aus fernen Ländern profitieren besonders davon, die Deutschen lernen etwas über andere Kulturen, und die internationalen Studierenden fühlen sich weniger fremd. Jeder bekommt etwas zurück.
Aussage 3:
Ich habe mein Studium vor ein paar Jahren abgeschlossen und kann das jetzt aus etwas Abstand betrachten. Ehrlich gesagt ist Wohnen als Student in Deutschland ein echtes Problem — die Mieten in Universitätsstädten sind in den letzten Jahren extrem gestiegen. Ein WG-Zimmer in München oder Frankfurt kostet heute locker 800 Euro oder mehr. Wohnheimplätze wären günstiger, aber die sind so rar, dass man sich Jahre vorher anmelden muss — und trotzdem keinen bekommt. Viele Studierende, die ich kenne, jobben nebenbei, nur um die Miete zu zahlen. Das kostet Zeit und Energie, die dann fürs Studium fehlt. Der Staat müsste hier dringend mehr Wohnheimplätze schaffen und die Förderung verbessern.

0 / 3 richtige Optionen

1

Aussage 1

Aussage 1 → d

Die Person wohnt jetzt in einer WG. Sie sagt: Es ist immer jemand da. Sie kochen zusammen und reden viel. Studieren ist oft einsam, aber nicht in der WG. Man fühlt sich nicht allein. Deshalb ist Antwort d richtig.

2

Aussage 2

Aussage 2 → e

Die Person arbeitet im Studentenwohnheim. Viele Studierende kommen aus anderen Ländern. Sie lernen sich kennen und helfen sich. Es gibt gemeinsame Aktivitäten. Alle profitieren voneinander. Deshalb ist Antwort e richtig.

3

Aussage 3

Aussage 3 → c

Die Person spricht über hohe Mieten. Wohnungen sind sehr teuer. Wohnheime sind günstig, aber es gibt zu wenige Plätze. Viele Studierende haben Probleme mit Geld. Sie sagt: Der Staat muss mehr tun. Deshalb ist Antwort c richtig.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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