Absatzzahlen
Sie hören ein Gespräch. Zu jedem Gespräch gibt es zwei Aufgaben. Ist die Aussage dazu richtig oder falsch und welche Antwort (a, b oder c) passt am besten?
51% (506 von 987 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)
Direktor: Ich würde gerne kurz mit Ihnen über unsere aktuellen Absatzzahlen reden – die Lage bereitet mir zunehmend Kopfzerbrechen.
Mitarbeiterin: Das trifft sich gut, ich wollte das Thema ohnehin ansprechen. Ich beobachte die Entwicklung schon eine Weile mit Sorge.
Direktor: Haben Sie eine Erklärung dafür, warum unsere Produkte an Nachfrage verlieren?
Mitarbeiterin: Wir hatten das ja schon mehrfach angesprochen: Seit einigen Monaten gibt es einen ernsthaften Mitbewerber auf dem Markt. Die Firma ActiveWear24 bietet praktisch dasselbe Sortiment an Sportmode an wie wir – und hat uns einige Stammkunden abgenommen. Ich habe mir ihr Angebot genauer angesehen. Sie arbeiten mit deutlich niedrigeren Preisen.
Direktor: Aber irgendwann müssten die Kunden doch erkennen, dass die Qualität nicht ansatzweise mit unserer vergleichbar ist.
Mitarbeiterin: Das stimmt schon – aber ActiveWear24 tritt wesentlich aggressiver auf als wir. Haben Sie die Promoter bemerkt, die in der Innenstadt unterwegs sind und Handzettel verteilen? Darauf werden laufend Sonderaktionen und Preisnachlässe beworben.
Direktor: Nein, das ist mir nicht aufgefallen. Ich halte solche Methoden ehrlich gesagt auch nicht für das Richtige für uns.
Mitarbeiterin: Da bin ich ganz Ihrer Meinung. Trotzdem müssen wir etwas unternehmen. Lange haben wir uns auf unseren guten Ruf verlassen – aber das allein zieht nicht mehr. Wir brauchen definitiv eine stärkere Präsenz nach außen.
Direktor: Ich denke außerdem, dass wir unser Verkaufspersonal gezielter schulen sollten. Die Mitarbeiter im Laden brauchen überzeugende Argumente, warum Kunden bei uns kaufen sollten – und nicht woanders.
Mitarbeiterin: Außerdem sollten wir uns klar als Qualitätsmarke positionieren und uns bewusst von Billigangeboten abheben. Ein starkes Argument wäre zum Beispiel, dass unsere Produkte ausschließlich unter fairen Bedingungen und nicht im Ausland hergestellt werden.
Direktor: Dieser Ansatz überzeugt mich. Würden Sie bitte ein konkretes Konzept ausarbeiten, damit wir es gemeinsam besprechen können? Die Situation ist dringend – ich würde mir wünschen, dass Sie bis zum 20. April einen Entwurf vorliegen haben.
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