Bürgermeister von Rheinstadt

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Sie hören nun ein Gespräch. Dazu sollen Sie 10 Aufgaben lösen. Sie hören das Gespräch zweimal. Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen richtig oder falsch sind.

1% (3 von 382 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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Moderatorin:
Guten Abend, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer. In vielen Städten wird gerade darüber diskutiert, wie man die Innenstadt lebenswerter machen kann. Eine aktuelle Umfrage des Deutschen Städtetags zeigt: In großen Städten wünschen sich viele Menschen weniger Lärm und mehr sichere Wege – besonders für Kinder und ältere Personen. Bei mir im Studio ist heute Markus Seidel, der Bürgermeister von Rheinstadt. Guten Abend, Herr Seidel.

Bürgermeister:
Guten Abend.

Moderatorin:
Herr Seidel, in Rheinstadt hat sich in letzter Zeit einiges verändert. Viele sprechen über Verkehr, Radwege und neue Regeln. Was ist der wichtigste Punkt?

Bürgermeister:
Wir wollen vor allem, dass sich Menschen in der Innenstadt sicher bewegen können. Es geht nicht darum, Autos komplett zu verdrängen. Aber es soll weniger Durchgangsverkehr geben, und bestimmte Straßen werden ruhiger, weil sie anders genutzt werden.

Moderatorin:
Ab wann treten diese Änderungen in Kraft?

Bürgermeister:
Die neue Regelung startet Anfang April. Die Schilder werden schon Ende März aufgestellt, damit sich alle daran gewöhnen können.

Moderatorin:
Wie reagieren die Bürgerinnen und Bürger darauf?

Bürgermeister:
Sehr unterschiedlich. Einige freuen sich, andere haben Sorgen. Wichtig ist: Niemand muss seine Meinung nur für sich behalten. Man kann uns online schreiben, man kann ins Rathaus kommen oder auch über die zentrale Nummer der Stadt Informationen bekommen. Aber viele Anliegen klären wir am besten im direkten Gespräch.

Moderatorin:
Sie arbeiten auch eng mit Schulen zusammen, oder?

Bürgermeister:
Ja, das ist uns wichtig. Wir haben Programme, bei denen Kinder lernen, wie man sich im Straßenverkehr sicher verhält. Das sind keine „Unterrichtsstunden“ im klassischen Sinn. Es gibt praktische Übungen draußen und Angebote, bei denen Kinder aktiv mitmachen.

Moderatorin:
Und was passiert im Stadtzentrum selbst?

Bürgermeister:
Wir planen dort mehrere Aktionen rund um Umwelt und Mobilität. Für Familien soll es Stationen geben, bei denen man Dinge ausprobieren kann – zum Beispiel kleine Aufgaben zum Thema Mülltrennung oder Energie. Es soll Spaß machen, aber auch zum Nachdenken anregen.

Moderatorin:
Viele Menschen fragen sich: Werden jetzt überall Parkplätze gestrichen?

Bürgermeister:
Es werden einige Plätze umgewandelt, ja. Aber nicht nur Parkplätze. Teilweise nutzen wir auch breitere Gehwege, alte Markierungen auf der Straße oder Bereiche, die bisher kaum gebraucht wurden.

Moderatorin:
Sie haben vorhin das Projekt „Grünes Band“ erwähnt. Woher kam eigentlich die Idee?

Bürgermeister:
Die kam tatsächlich aus der Stadt selbst. Bei einem Wettbewerb haben Jugendliche Vorschläge gemacht, wie man mehr Grün in die Innenstadt bringen kann. Einige dieser Ideen haben wir aufgegriffen.

Moderatorin:
Und wie geht es weiter? Gibt es schon ein nächstes großes Vorhaben?

Bürgermeister:
Wir planen gerade eine kleine Broschüre, in der wir die neuen Maßnahmen erklären, mit Karten und kurzen Texten. Ein großes Buchprojekt ist im Moment nicht geplant.

Moderatorin:
Zum Schluss noch etwas Angenehmes: Das Stadtfest findet bald statt. Was dürfen die Besucher erwarten?

Bürgermeister:
Wir möchten, dass es ein Fest für alle wird. Es wird natürlich internationale Stände geben, aber auch regionale Anbieter. Viele Vereine aus der Umgebung sind dabei.

Moderatorin:
Vielen Dank für das Gespräch.

Bürgermeister:
Sehr gern.

0 / 10 richtige Optionen

1

Der Bürgermeister ist Angestellter der Stadtverwaltung.

1 – Falsch

Aussage: Der Bürgermeister ist Angestellter der Stadtverwaltung.

Textgrundlage: Die Person wird als Bürgermeister vorgestellt.

Erklärung: Aus der Bezeichnung „Bürgermeister“ folgt nicht, dass es sich um einen Angestellten handelt. Es wird keine Information über ein Anstellungsverhältnis genannt.

Schlüsselwörter: Rolle ≠ Anstellung, Titel ≠ Arbeitsvertrag

2

Die neue Verkehrsregel gilt ab dem 1. April.

2 – Richtig

Aussage: Die neue Verkehrsregel gilt ab dem 1. April.

Textgrundlage: „Die neue Regelung startet Anfang April.“

Erklärung: Der Ausdruck „Anfang April“ beschreibt den Beginn des Monats. Da keine andere konkrete Startzeit genannt wird, kann der 1. April eingeschlossen sein.

Schlüsselwörter: Anfang des Monats, Startzeitpunkt, Zeitangabe

3

Der Bürgermeister findet, dass Autofahren in der Innenstadt völlig verboten werden muss.

3 – Falsch

Aussage: Autofahren soll in der Innenstadt vollständig verboten werden.

Textgrundlage: Es geht nicht darum, Autos komplett zu verdrängen.

Erklärung: Ein vollständiges Verbot wird ausdrücklich ausgeschlossen. Geplant sind nur Einschränkungen und eine andere Nutzung einzelner Straßen.

Schlüsselwörter: vollständig, komplett, Einschränkung ≠ Verbot

4

Bürgerinnen und Bürger können ihre Beschwerden nur telefonisch melden.

4 – Falsch

Aussage: Beschwerden können nur telefonisch gemeldet werden.

Textgrundlage: Online-Kontakt, persönlicher Besuch und Telefon werden genannt.

Erklärung: Da mehrere Kontaktmöglichkeiten bestehen, ist die Aussage mit „nur telefonisch“ nicht korrekt.

Schlüsselwörter: nur, mehrere Möglichkeiten, Kontaktwege

5

Für Schulen gibt es Fortbildungen zum Thema Verkehrssicherheit.

5 – Falsch

Aussage: Für Schulen gibt es Fortbildungen zum Thema Verkehrssicherheit.

Textgrundlage: Es werden Programme für Kinder beschrieben.

Erklärung: Die Angebote richten sich an Kinder und sind keine Fortbildungen für Lehrkräfte oder Schulen.

Schlüsselwörter: Zielgruppe, Kinder ≠ Schulen, Programm ≠ Fortbildung

6

Für Kinder gibt es im Stadtzentrum Spiele zum Thema Umweltschutz.

6 – Richtig

Aussage: Im Stadtzentrum gibt es für Kinder spielerische Angebote zum Umweltschutz.

Textgrundlage: Stationen mit Aufgaben zu Mülltrennung und Energie, die Spaß machen sollen.

Erklärung: Die beschriebenen Mitmach-Aktionen entsprechen spielerischen Angeboten mit Umweltbezug.

Schlüsselwörter: Mitmachen, spielerisch, Umwelt

7

Für die neuen Fahrradwege werden ausschließlich Parkplätze entfernt.

7 – Falsch

Aussage: Für neue Fahrradwege werden ausschließlich Parkplätze entfernt.

Textgrundlage: Zusätzlich werden Gehwege, Markierungen und wenig genutzte Flächen verwendet.

Erklärung: Da nicht nur Parkplätze betroffen sind, ist das Wort „ausschließlich“ falsch.

Schlüsselwörter: ausschließlich, nicht nur, Flächennutzung

8

Das Projekt „Grünes Band“ entstand aus Ideen von Schülerinnen und Schülern.

8 – Richtig

Aussage: Das Projekt „Grünes Band“ basiert auf Ideen junger Menschen.

Textgrundlage: Jugendliche haben bei einem Wettbewerb Vorschläge gemacht.

Erklärung: Die Projektidee stammt aus Vorschlägen junger Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Schlüsselwörter: Jugendliche, Ideen, Wettbewerb

9

Als nächstes plant die Stadt ein Buch über die Geschichte des Rathauses.

9 – Falsch

Aussage: Geplant ist ein Buch über die Geschichte des Rathauses.

Textgrundlage: Geplant ist eine kleine Broschüre zu neuen Maßnahmen.

Erklärung: Eine Broschüre ist kein Buch, und das Thema ist nicht die Rathausgeschichte.

Schlüsselwörter: Buch ≠ Broschüre, Thema

10

Bei dem neuen Stadtfest gibt es nur Essen aus anderen Ländern.

10 – Falsch

Aussage: Beim Stadtfest gibt es ausschließlich internationales Essen.

Textgrundlage: Internationale Stände und regionale Anbieter werden genannt.

Erklärung: Da auch regionale Angebote vorhanden sind, ist „ausschließlich“ nicht korrekt.

Schlüsselwörter: ausschließlich, auch, regional

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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