Ernährung und Fitness
Sie hören nun ein Gespräch. Dazu sollen Sie 10 Aufgaben lösen. Sie hören das Gespräch zweimal. Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen richtig oder falsch sind.
1% (5 von 370 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)
Moderatorin:
Guten Tag, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer. Immer mehr Menschen interessieren sich heute für die Verbindung von Ernährung und Bewegung. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung bewegen sich fast 40 Prozent der Erwachsenen weniger als empfohlen. Bei mir im Studio ist Sabine Brandt. Sie ist seit vielen Jahren im Bereich Ernährung und Fitness tätig und arbeitet regelmäßig mit Hochschulen und Bildungseinrichtungen zusammen. Guten Tag, Frau Brandt.
Frau Brandt:
Guten Tag.
Moderatorin:
Frau Brandt, viele denken, gesunde Ernährung bedeute vor allem strenge Regeln. Wie sehen Sie das?
Frau Brandt:
Ich halte nichts von extremen Vorgaben. Aus meiner Sicht geht es darum, ein Gleichgewicht zu finden. Bestimmte Lebensmittel wie Zucker oder Fett gehören zum Alltag dazu, entscheidend ist eher, wie oft und in welchen Mengen sie konsumiert werden. Ein kompletter Ausschluss ist aus meiner Sicht weder notwendig noch sinnvoll.
Moderatorin:
Welche Rolle spielt Bewegung dabei?
Frau Brandt:
Bewegung ist ein wichtiger Teil eines gesunden Lebensstils. Aber ich finde es problematisch, wenn Menschen glauben, sie müssten ständig trainieren. Schon regelmäßige Aktivität im Alltag kann viel bewirken.
Moderatorin:
Viele Hörerinnen und Hörer fragen sich sicher, wie sie mit Ihnen Kontakt aufnehmen können.
Frau Brandt:
In der Regel findet der Austausch persönlich statt, zum Beispiel in Gesprächen oder bei Veranstaltungen. Am Telefon geben wir eher allgemeine Hinweise, etwa zu Angeboten oder grundlegenden Fragen.
Moderatorin:
Sie arbeiten mit ganz unterschiedlichen Gruppen, oder?
Frau Brandt:
Ja, sehr unterschiedlich. Ich bin viel in Schulen und Kindergärten unterwegs und arbeite dort nicht nur mit Kindern und Jugendlichen, sondern auch mit Menschen, die beruflich für Bildung und Betreuung verantwortlich sind.
Moderatorin:
Wie spricht man jüngere Kinder an?
Frau Brandt:
Bei Kindern im Vorschulalter funktioniert Lernen am besten über den Alltag. Wir nutzen einfache Aufgaben, Bewegungsangebote und kleine Aktivitäten, bei denen Ernährung eine Rolle spielt. So bleibt das Thema positiv besetzt.
Moderatorin:
Und bei Jugendlichen?
Frau Brandt:
Dort geht es weniger um Verbote und mehr um Aufklärung. Wir sprechen zum Beispiel darüber, welche Wirkung koffeinhaltige Getränke haben und warum Alkohol für junge Menschen problematisch ist.
Moderatorin:
Sie haben auch ein Kochbuch veröffentlicht. Wie kam es dazu?
Frau Brandt:
Das ist nach und nach entstanden. Viele Ideen kamen aus Projekten im schulischen Bereich, bei denen immer wieder ähnliche Fragen gestellt wurden. Daraus haben sich Rezepte und Texte entwickelt.
Moderatorin:
Gibt es schon Pläne für ein weiteres Buch?
Frau Brandt:
Ideen gibt es viele. Ein konkretes Thema steht aber noch nicht fest. Ich möchte mich im Moment nicht auf einen einzelnen Bereich festlegen.
Moderatorin:
Zum Schluss noch eine Frage zum Kochen selbst: Woher kommen die Produkte, die Sie verwenden?
Frau Brandt:
Ich achte vor allem auf regionale und saisonale Lebensmittel. Produkte aus weit entfernten Ländern kommen bei mir eher selten auf den Tisch.
Moderatorin:
Vielen Dank für das Gespräch.
Frau Brandt:
Sehr gern.
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