Ernährungsberatung

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Sie hören nun ein Gespräch. Dazu sollen Sie 10 Aufgaben lösen. Sie hören das Gespräch zweimal. Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen richtig oder falsch sind.

12% (31 von 269 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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Moderatorin:
Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, willkommen zu unserer Sendung am Sonntag. Immer mehr Menschen beschäftigen sich damit, was sie essen und wie sich das auf ihr Wohlbefinden auswirkt. Bei mir im Studio ist heute Laura Wagner. Sie begleitet Menschen dabei, ihren Essalltag zu verändern und gesünder zu gestalten. Guten Tag, Frau Wagner.

Frau Wagner:
Guten Tag.

Moderatorin:
Viele stellen sich vor, dass man dafür schon immer ein großes Interesse an Lebensmitteln und Gesundheit haben muss. War das bei Ihnen so?

Frau Wagner:
Eigentlich nicht. Nach dem Abitur hatte ich ganz andere Ideen. Ich habe zuerst etwas studiert, das mit Ernährung nichts zu tun hatte. Erst später, während des Studiums, habe ich gemerkt, dass mich Fragen rund um Essen, Alltag und Gesundheit viel stärker beschäftigen. Daraufhin habe ich mich neu orientiert und zusätzlich qualifiziert.

Moderatorin:
Wo haben Sie sich dieses Wissen angeeignet?

Frau Wagner:
Die Grundlagen habe ich in Leipzig gelernt. Berlin kam erst danach ins Spiel, zum Beispiel durch Seminare und Fortbildungen, die ich dort besucht habe.

Moderatorin:
Mit welchen Menschen haben Sie heute am häufigsten zu tun?

Frau Wagner:
Das ist sehr gemischt. Natürlich melden sich auch sportlich sehr aktive Menschen bei mir. Aber genauso häufig sind es Eltern, Personen mit wenig Zeit im Alltag oder ältere Menschen, die etwas verändern möchten. Ich würde sagen, es gibt keine typische Gruppe.

Moderatorin:
Viele verbinden solche Beratung sofort mit strengen Diäten.

Frau Wagner:
Das höre ich oft. Dabei geht es in Gesprächen viel häufiger um andere Dinge: regelmäßige Mahlzeiten, Einkaufen, oder darum, überhaupt wieder wahrzunehmen, wann man Hunger hat und wann nicht. Gewichtsabnahme spielt manchmal eine Rolle, aber sicher nicht immer.

Moderatorin:
Fließen Ihre eigenen Alltagserfahrungen in diese Gespräche ein?

Frau Wagner:
Ja, sehr stark. Gerade im Familienalltag merkt man schnell, wie schwierig es sein kann, alles perfekt zu machen. Bei uns zu Hause gibt es viel Obst und Gemüse, aber natürlich stehen auch mal Süßigkeiten auf dem Tisch – nur eben nicht ständig.

Moderatorin:
Haben Sie Ihre Erfahrungen irgendwo gesammelt oder festgehalten?

Frau Wagner:
Ich habe kein großes Werk geschrieben. Aber ich habe ein kleines Heft zusammengestellt, das meine Klienten am Anfang bekommen. Darin stehen einfache Hinweise, die man im Alltag gut umsetzen kann.

Moderatorin:
Wie wichtig ist es, in Ihrem Bereich auf dem neuesten Stand zu bleiben?

Frau Wagner:
Sehr wichtig. Es erscheinen ständig neue Studien und Empfehlungen ändern sich immer wieder. Wer sich damit beschäftigt, muss regelmäßig dazulernen.

Moderatorin:
Zum Abschluss noch eine Grundsatzfrage: Was ist für die Gesundheit entscheidender – Essen oder Bewegung?

Frau Wagner:
Ich sehe das nicht als Entweder-oder. Ohne Bewegung fehlt etwas, und ohne passende Ernährung auch. Beides gehört für mich zusammen.

0 / 10 richtige Optionen

1

Frau Wagner berät Menschen beruflich zu Fragen rund um Ernährung.

Nr. 1 – RICHTIG (+)

Aussage: „Frau Wagner berät Menschen beruflich zu Fragen rund um Ernährung.“

Information aus dem Hörtext:
Die Moderatorin sagt, dass Frau Wagner Menschen dabei begleitet, ihren Essalltag zu verändern und gesünder zu gestalten.

Warum ist das richtig?
Das ist eine klare Umschreibung von professioneller Ernährungsberatung.

Typischer Stolperpunkt:
Keine – die Tätigkeit wird gleich zu Beginn eindeutig beschrieben.

2

Frau Wagner hat ihre fachliche Ausbildung in Berlin abgeschlossen.

Nr. 2 – FALSCH (–)

Aussage: „Frau Wagner hat ihre fachliche Ausbildung in Berlin abgeschlossen.“

Information aus dem Hörtext:
Sie sagt: „Die Grundlagen habe ich in Leipzig gelernt. Berlin kam erst danach ins Spiel.“

Warum ist das falsch?
Ihre grundlegende Ausbildung fand in Leipzig statt. Berlin wird nur für spätere Seminare und Fortbildungen genannt.

Typischer Stolperpunkt:
Fortbildungen werden mit der eigentlichen Ausbildung verwechselt.

3

Ernährung war von Anfang an ihr geplanter Berufsweg.

Nr. 3 – FALSCH (–)

Aussage: „Ernährung war von Anfang an ihr geplanter Berufsweg.“

Information aus dem Hörtext:
Nach dem Abitur hatte sie andere Pläne und studierte zunächst etwas ohne Bezug zur Ernährung.

Warum ist das falsch?
Das Interesse an Ernährung entwickelte sich erst später während des Studiums.

Typischer Stolperpunkt:
Spätere Entscheidung ≠ ursprünglicher Plan.

4

Sie arbeitet hauptsächlich mit Leistungssportlern.

Nr. 4 – FALSCH (–)

Aussage: „Sie arbeitet hauptsächlich mit Leistungssportlern.“

Information aus dem Hörtext:
Sie sagt, dass sie mit sehr unterschiedlichen Menschen arbeitet und es keine typische Gruppe gibt.

Warum ist das falsch?
Sportlich aktive Menschen sind nur ein Teil, nicht die Hauptgruppe.

Typischer Stolperpunkt:
Ein Beispiel wird fälschlich als Schwerpunkt verstanden.

5

In ihrer täglichen Arbeit geht es ausschließlich ums Abnehmen.

Nr. 5 – FALSCH (–)

Aussage: „In ihrer täglichen Arbeit geht es ausschließlich ums Abnehmen.“

Information aus dem Hörtext:
Sie nennt viele andere Themen: Essgewohnheiten, Einkaufen, Hunger wahrnehmen. Abnehmen spielt nur manchmal eine Rolle.

Warum ist das falsch?
Gewichtsabnahme ist nicht der einzige und nicht immer der wichtigste Punkt.

Typischer Stolperpunkt:
Das Wort „ausschließlich“ macht die Aussage zu stark.

6

Frau Wagner lebt ohne Kinder.

Nr. 6 – FALSCH (–)

Aussage: „Frau Wagner lebt ohne Kinder.“

Information aus dem Hörtext:
Sie spricht von ihrem Familienalltag und davon, wie schwierig dieser sein kann.

Warum ist das falsch?
Der Begriff „Familienalltag“ zeigt, dass sie mit Kindern lebt.

Typischer Stolperpunkt:
Kinder werden nicht direkt genannt, sondern indirekt über den Alltag.

7

In ihrer Familie sind Süßigkeiten grundsätzlich verboten.

Nr. 7 – FALSCH (–)

Aussage: „In ihrer Familie sind Süßigkeiten grundsätzlich verboten.“

Information aus dem Hörtext:
Sie sagt, dass auch Süßigkeiten auf dem Tisch stehen – nur nicht ständig.

Warum ist das falsch?
Süßigkeiten sind erlaubt, aber in Maßen.

Typischer Stolperpunkt:
„Nicht ständig“ wird fälschlich als „gar nicht“ verstanden.

8

Frau Wagner hat ein Buch zum Thema Ernährung veröffentlicht.

Nr. 8 – FALSCH (–)

Aussage: „Frau Wagner hat ein Buch zum Thema Ernährung veröffentlicht.“

Information aus dem Hörtext:
Sie sagt ausdrücklich, dass sie kein großes Werk geschrieben hat, sondern nur ein kleines Heft.

Warum ist das falsch?
Ein Heft ist kein Buch.

Typischer Stolperpunkt:
Buch ≠ Heft – klassische Bedeutungsfalle.

9

In ihrem Tätigkeitsfeld ändern sich Empfehlungen regelmäßig.

Nr. 9 – RICHTIG (+)

Aussage: „In ihrem Tätigkeitsfeld ändern sich Empfehlungen regelmäßig.“

Information aus dem Hörtext:
Sie sagt, dass ständig neue Studien erscheinen und sich Empfehlungen immer wieder ändern.

Warum ist das richtig?
Regelmäßige Veränderungen werden klar beschrieben.

Typischer Stolperpunkt:
Keine – die Aussage entspricht direkt dem Inhalt.

10

Frau Wagner hält Bewegung für weniger wichtig als Ernährung.

Nr. 10 – FALSCH (–)

Aussage: „Frau Wagner hält Bewegung für weniger wichtig als Ernährung.“

Information aus dem Hörtext:
Sie sagt ausdrücklich, dass sie es nicht als Entweder-oder sieht und dass beides zusammengehört.

Warum ist das falsch?
Sie bewertet Ernährung nicht höher als Bewegung, sondern sieht beide als gleich wichtig.

Typischer Stolperpunkt:
Vergleich („weniger wichtig“) wird erfunden, obwohl im Hörtext Gleichwertigkeit betont wird.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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