Herr Jonas Neumann
Sie hören nun ein Gespräch. Dazu sollen Sie 10 Aufgaben lösen. Sie hören das Gespräch zweimal. Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen richtig oder falsch sind.
51% (118 von 231 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)
Moderatorin:
Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, willkommen zu unserem Gespräch am Samstag. Unser Gast heute ist Herr Jonas Neumann, Hobby-Padelspieler und Linguistikprofessor an der Universität in Grenoble. Herr Neumann, Sie haben einen ungewöhnlichen Lebenslauf: Sport und Wissenschaft passen bei Ihnen irgendwie zusammen.
Herr Neumann:
Ja, ich höre das oft. Für mich passt das gut.
Moderatorin:
Sie spielen ja schon lange Padel und waren mit Ihrer Mannschaft sogar in der zweiten Liga, stimmt das?
Herr Neumann:
Ja, das stimmt. Wir sind mit dem Team mehrmals in die zweite Liga gekommen. Ich habe übrigens schon mit 12 Jahren angefangen, regelmäßig zu spielen – zuerst auf dem Schulhof, später dann im Verein.
Moderatorin:
Sie interessieren sich außerdem sehr für Sprache. Wie kam das?
Herr Neumann:
Als Kind habe ich nicht nur Sport gemacht. Ich habe auch viel gelesen und mich gefragt, warum Menschen so unterschiedlich sprechen. Das war wahrscheinlich der Anfang.
Moderatorin:
Spielen Sie eigentlich noch gern Basketball?
Herr Neumann:
Ich schaue mir Basketballspiele wirklich gern an, aber selbst spielen möchte ich heute nicht mehr. Wenn ich nicht auf dem Padelplatz stehe, mache ich lieber etwas anderes: Fahrrad fahren, wandern oder im Winter auch mal in die Berge.
Moderatorin:
Sie haben Kinder, oder?
Herr Neumann:
Ja, ich habe drei. Zwei Töchter und einen Sohn. Ballsport ist für meine Kinder nicht so wichtig. Meine beiden Töchter fahren lieber Fahrrad oder mit Inlinern. Mein Sohn freut sich dagegen immer, wenn wir in die Berge fahren: Er fährt sehr gern Ski und auch Snowboard.
Moderatorin:
Erzählen Sie uns etwas über Ihren Weg in die Wissenschaft. Wo haben Sie studiert?
Herr Neumann:
Ich habe in Hannover Linguistik studiert. Meine Doktorarbeit habe ich aber in Zürich geschrieben, in der Schweiz. Das war ein internationales Projekt, und ich habe dort viel mit Forschenden aus verschiedenen Ländern gearbeitet.
Moderatorin:
Und wie sind Sie dann nach Frankreich gekommen?
Herr Neumann:
Nach der Doktorarbeit in der Schweiz hat mir ein Kollege erzählt, dass die Universität in Grenoble eine Stelle ausgeschrieben hat, die gut zu mir passt. Ich habe mich sofort beworben, und es hat geklappt.
Moderatorin:
Und wie war das mit Französisch? Mussten Sie das erst lernen, als Sie nach Frankreich gegangen sind?
Herr Neumann:
Nein. Französisch habe ich schon in der Schweiz ziemlich gut gelernt, weil ich dort oft mit Leuten aus dem französischsprachigen Teil gearbeitet habe. In Frankreich war das dann kein großes Problem.
Moderatorin:
Und privat? Haben Sie sich in Frankreich schnell eingelebt?
Herr Neumann:
Ja, sehr. Ich hatte bald eine französische Freundin, und sie ist später meine Frau geworden.
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