Familienalltag – ein Kind oder mehrere Kinder

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Sie hören nun fünf kurze Texte. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen.
Sie hören diese Texte nur einmal.
Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen 1 - 5 richtig oder falsch sind.
Lesen Sie jetzt die Aufgaben 1 - 5. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit.

18% (434 von 2459 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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Einleitung:
Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, unser Gesprächsthema heute ist Familienalltag. Wir haben fünf Elternpaare gefragt, wie sie das Leben mit einem oder mehreren Kindern organisieren und wie sich Familie und Beruf miteinander vereinbaren lassen. Hören Sie nun fünf kurze Erfahrungsberichte.

Nummer 1
Wir haben drei Kinder im Alter zwischen zwei und acht Jahren. Viele denken, dass bei so einer Familiengröße automatisch alles an einer Person hängen bleibt. Bei uns ist das nicht so. Mein Mann bringt morgens eines der Kinder weg, ich kümmere mich nachmittags um Termine und Hausaufgaben, und abends wechseln wir uns ab. Anders wäre das mit unserem Alltag gar nicht zu schaffen.

Nummer 2
Als unser Sohn geboren wurde, hatten wir zuerst große Sorgen, wie wir das organisatorisch hinbekommen sollen. Inzwischen hat sich vieles eingespielt. Meine Partnerin beginnt früher mit der Arbeit, ich arbeite an anderen Tagen länger, und manches erledigen wir auch von zu Hause. So bleibt trotz Job genug Zeit für unser Kind.

Nummer 3
Ich habe zwei Kinder, beide noch im Kindergartenalter. Lange Zeit war ich zu Hause, inzwischen arbeite ich wieder regelmäßig. Möglich ist das vor allem deshalb, weil meine Eltern ganz in der Nähe wohnen. Sie holen die Kinder ab oder bleiben mal ein paar Stunden bei ihnen, wenn es bei uns eng wird.

Nummer 4
Meine Frau und ich haben uns nach der Geburt unserer Tochter bewusst Zeit genommen, um unseren Alltag neu zu ordnen. Im Moment arbeitet sie weniger als früher, und ich habe meine Stunden ebenfalls angepasst. Das soll aber keine Dauerlösung sein. Wir haben klar vereinbart, dass sich unsere Arbeitszeiten wieder ändern, sobald unsere Tochter etwas älter ist.

Nummer 5
Wir haben nur ein Kind, und eigentlich wollten wir beide weiterhin ganztags arbeiten. Zum Glück lebt eine Betreuungsperson bei uns im Haus, die sich vormittags um unser Kind kümmert. Deshalb klappt unser Alltag gut. Ohne diese Hilfe wäre es schwierig, denn die Öffnungszeiten der Kitas hier lassen sich mit einem vollen Arbeitstag kaum vereinbaren.

0 / 5 richtige Optionen

1

Der Mann der Sprecherin kümmert sich kaum um die Kinder.

Aussage 1 – Lösung: falsch

Die Sprecherin beschreibt ausdrücklich eine aufgeteilte Verantwortung: „mein Mann bringt morgens eines der Kinder weg“, „abends wechseln wir uns ab“. Das Gegenteil von „kümmert sich kaum“ ist der Fall.

  • Warum falsch? Beide Elternteile übernehmen regelmäßig Aufgaben.
  • Typische Falle: Viele Kinder ≠ ein Elternteil macht alles.
2

Der Sprecher und seine Partnerin können ihre Arbeitszeiten gut an die Familie anpassen.

Aussage 2 – Lösung: richtig

Der Sprecher erklärt, dass sie ihre Arbeitszeiten gezielt aufeinander abstimmen: „meine Partnerin beginnt früher“, „ich arbeite an anderen Tagen länger“ und „manches erledigen wir auch von zu Hause“.

  • Warum richtig? Flexible Arbeitszeiten ermöglichen Familienalltag.
  • Typische Falle: Unterschiedliche Zeiten ≠ schlechte Organisation.
3

Die Sprecherin kann nur arbeiten, weil sie Unterstützung aus der Familie hat.

Aussage 3 – Lösung: richtig

Die Sprecherin sagt klar, dass ihre Berufstätigkeit nur möglich ist, weil die Großeltern helfen: „möglich ist das vor allem deshalb, weil meine Eltern ganz in der Nähe wohnen“.

  • Warum richtig? Familiäre Unterstützung ist die Voraussetzung fürs Arbeiten.
  • Typische Falle: Eigene Organisation ≠ fehlende Hilfe.
4

Die Frau des Sprechers wird dauerhaft nur noch Teilzeit arbeiten.

Aussage 4 – Lösung: falsch

Der Sprecher betont ausdrücklich: „Das soll aber keine Dauerlösung sein“. Die Teilzeitarbeit ist also zeitlich begrenzt.

  • Warum falsch? Dauerhaftes Arbeiten in Teilzeit wird ausgeschlossen.
  • Typische Falle: Aktuelle Situation ≠ langfristiger Plan.
5

Die Sprecherin arbeitet in Teilzeit, weil die Betreuungszeiten nicht passen.

Aussage 5 – Lösung: falsch

Die Sprecherin arbeitet nicht in Teilzeit, sondern sagt ausdrücklich: „eigentlich wollten wir beide weiterhin ganztags arbeiten“. Die Betreuungsperson ermöglicht genau das.

  • Warum falsch? Teilzeitarbeit ist hier gerade nicht die Lösung.
  • Typische Falle: Problem mit Kitas ≠ tatsächliche Einschränkung der Arbeitszeit.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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