Nachhaltigkeit und Alltag

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Sie hören nun fünf kurze Texte. Dazu sollen Sie fünf Aufgaben lösen.
Sie hören diese Texte nur einmal.
Entscheiden Sie beim Hören, ob die Aussagen 1 - 5 richtig oder falsch sind.
Lesen Sie jetzt die Aufgaben 1 - 5. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit.

10% (182 von 1895 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

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Einleitung:
Guten Abend, meine Damen und Herren. In unserer heutigen Sendung geht es um das Thema Nachhaltigkeit. Fünf Personen berichten darüber, wie sie im Alltag mit Umwelt, Konsum und Ressourcen umgehen und welche Rolle nachhaltiges Verhalten für sie spielt.

Nummer 1
Nachhaltigkeit klingt für viele erst einmal kompliziert. Man hört oft, dass alles teurer wird, dass man ständig verzichten muss und dass das im Alltag kaum umzusetzen ist. Das verstehe ich auch. Bei mir hat sich das eher schrittweise entwickelt. Ich plane meine Einkäufe genauer, nutze feste Wege und habe mir angewöhnt, Dinge länger zu verwenden, statt sie schnell zu ersetzen. Ohne große Regeln einzuhalten, ist daraus mit der Zeit ein ziemlich fester Ablauf geworden.

Nummer 2
Ich finde es grundsätzlich gut, wenn Menschen sich Gedanken über Umwelt und Ressourcen machen. In Gesprächen sage ich auch oft, dass mir das Thema wichtig ist. Im Alltag sieht das aber nicht immer so konsequent aus. Wenn es schnell gehen muss, greife ich doch zu bequemen Lösungen, auch wenn sie nicht besonders umweltfreundlich sind. Vieles bleibt bei mir eher eine gute Absicht.

Nummer 3
Über nachhaltiges Leben lese ich immer wieder, und ich finde viele Ideen interessant. Manches davon kann ich mir gut vorstellen, anderes wirkt auf mich noch ziemlich aufwendig. Im Moment lebe ich eigentlich so weiter wie bisher. Vielleicht ändere ich das irgendwann, wenn sich meine Lebenssituation etwas beruhigt. Konkrete Schritte habe ich bisher allerdings noch nicht unternommen.

Nummer 4
In meinem Alltag spielt Nachhaltigkeit kaum eine Rolle. Das liegt weniger an einer bewussten Entscheidung, sondern eher daran, dass ich mich bisher wenig damit beschäftigt habe. Ich nehme die Diskussionen zwar wahr, zum Beispiel in den Medien, aber für mein eigenes Leben war das Thema bisher nicht besonders präsent.

Nummer 5
Früher habe ich öfter darüber nachgedacht, nachhaltiger einzukaufen. Inzwischen rechne ich jedoch genauer. Wenn ich Preise vergleiche, merke ich schnell, dass viele Produkte, die als besonders umweltfreundlich gelten, mein Budget stark belasten würden. Deshalb entscheide ich mich im Alltag meist anders, auch wenn mir bewusst ist, dass das nicht die nachhaltigste Lösung ist.

0 / 5 richtige Optionen

1

Der Sprecher richtet seinen Alltag bewusst nach umweltfreundlichen Gewohnheiten aus.

Aussage 1 – Lösung: richtig

Der Sprecher beschreibt, dass sich sein Alltag schrittweise in eine nachhaltige Richtung entwickelt hat: „plane meine Einkäufe genauer“, „nutze feste Wege“, „Dinge länger verwenden“. Entscheidend ist der Satz: „ist daraus mit der Zeit ein ziemlich fester Ablauf geworden“.

  • Warum richtig? Nachhaltige Gewohnheiten sind fest im Alltag verankert.
  • Typische Falle: Keine festen Regeln ≠ kein bewusstes Handeln.
2

Die Sprecherin findet Nachhaltigkeit wichtig und handelt auch entsprechend.

Aussage 2 – Lösung: falsch

Die Sprecherin sagt zwar, dass sie Nachhaltigkeit wichtig findet, stellt aber klar, dass sie nicht konsequent handelt: „Im Alltag sieht das aber nicht immer so konsequent aus“, „Vieles bleibt bei mir eher eine gute Absicht“.

  • Warum falsch? Einstellung ja, entsprechendes Handeln nein.
  • Typische Falle: Überzeugung ≠ tatsächliches Verhalten.
3

Der Sprecher möchte in Zukunft nachhaltiger leben.

Aussage 3 – Lösung: richtig

Der Sprecher äußert eine zukünftige Absicht, nachhaltiger zu leben: „Vielleicht ändere ich das irgendwann“. Gleichzeitig grenzt er klar ab: „Konkrete Schritte habe ich bisher allerdings noch nicht unternommen“.

  • Warum richtig? Wunsch nach Veränderung in der Zukunft ist ausdrücklich vorhanden.
  • Typische Falle: Noch nichts tun ≠ keinen Wunsch nach Veränderung haben.
4

Die Sprecherin hat kaum Berührung mit dem Thema Nachhaltigkeit.

Aussage 4 – Lösung: richtig

Die Sprecherin sagt sehr deutlich: „In meinem Alltag spielt Nachhaltigkeit kaum eine Rolle“ und „ich habe mich bisher wenig damit beschäftigt“. Es gibt also nur minimale Berührung mit dem Thema.

  • Warum richtig? Kaum Interesse und kaum Beschäftigung mit Nachhaltigkeit.
  • Typische Falle: Diskussionen wahrnehmen ≠ persönliche Auseinandersetzung.
5

Der Sprecher verzichtet aus finanziellen Gründen auf nachhaltige Produkte.

Aussage 5 – Lösung: richtig

Der Sprecher nennt finanzielle Gründe als Hauptargument: „rechne ich jedoch genauer“, „würden mein Budget stark belasten“ und „deshalb entscheide ich mich im Alltag meist anders“.

  • Warum richtig? Verzicht auf nachhaltige Produkte erfolgt aus Kostengründen.
  • Typische Falle: Bewusstsein für Nachhaltigkeit ≠ Möglichkeit, sie umzusetzen.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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